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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Der Unterschied ist zwischen schleichend und sprunghaft</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
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<title>Der Unterschied ist zwischen schleichend und sprunghaft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mephisto,</p>
<p>eine schleichende Münzverschlechterung oder die Entwertung von Geld ist im Debitismus ja völlig normal und auch nicht vermeidbar.</p>
<p>Eine gezielte Abwertung, und um die ging es in dem Beitrag, muss sprunghaft erfolgen, um zu wirken. </p>
<p>Wenn die USA jetzt den Dollar sprunghaft abwerten, hat das auch in den USA deflationäre Wirkungen. Stärker natürlich bei den Exporteuren. Aber die Kaufkraft sinkt natürlich durch diese Maßnahme sofort, während eine neue Produktion davon noch keinesfalls automatisch und zeitnah im Land erfolgt. Die USA verdienen ihr Geld aktuell im Handel und wenn es teurer wird, dann fallen erst die Käufer und dann die Schuldner aus und es entsteht eine sich selbst verstärkende Deflationsspirale. Denn ein Ausgleich durch mehr Einnahmen aus einer neuen Beschäftigungswelle, der verschiebt sich zeitlich, wenn er denn überhaupt kommt.</p>
<p>Das Hauptproblem, auch die USA exportieren und Länder mit Kaufkraft, werden mit entsprechenden Maßnahmen zur Bekämpfung von US-Waren reagieren. Da ist die Eskalation zum echten Handelskrieg ganz schnell da und der Welthandel kommt ruck zuck zum Stillstand. </p>
<p>Was das aus debitistischer Sicht bedeutet muss ich nicht erklären.</p>
<p>Die Japaner versuchen die Abwertung bereits seit 2011. Und so richtig inflationär hat das bisher nicht wirklich gewirkt.</p>
<p>Grüße<br />
Morpheus</p>
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<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 13:42:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Morpheus</dc:creator>
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<title>Einfach nur die Dollar-Hegemonie-Kriege einstellen, dann klappt's auch mit der Abwertung (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 06:48:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
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<title>Inwiefern hat der von den USA in den letzten Jahrzehnten geführte Währungskrieg deflationesverschärfend gewirkt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als Währungskrieg bezeichnet man normaerweise die Abwertung einer Währung gegenüber dem Gold.<br />
Die Briten haben damit in den angefangen in den 30er-Jahren mit einer Abwertung des Pfund gegenüber Gold um 30%.<br />
Die anderen Länder zogen flugs nach.</p>
<p>Das soll angeblich deflationsverschärfend gewirkt haben.</p>
<p>Diesesmal haben die USA begonnen in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrtausends und den Dollar durch die Freigabe um etwa 95 % abgewertet.<br />
Der Dollar ist heute nur noch 5 % dessen wert, was er vor der Freigabe an Wert hatte.<br />
Von einer deflationären Wirkung ist nichts zu spüren. Der Grund liegt wohl darin, dass die USA gleichzeitig mit der Freigabe des Dollars damit begannen, Dollar zu drucken wie die Weltmeister.</p>
<p>Ich halte @re-aktionär`s Vorschlag im Sinne Trumps für den einzig sinnvollen, da sich mein Vorschlag, die Staatsschulden zu privatisieren (Lastenausgleich ==&gt; jeder, der Geld hat, erhält Zwangsschulden aufgebrummt. Im Endeffekt wären die USA schuldenfrei und alle Schulden würden auf haftende Privatleute übergehen) in USA wohl nicht realisieren lässt, obwohl das für die Mehrheit der Amerikaner der beste Weg wäre.</p>
<p>Eine deflationsfördernde Wirkung sehe ich nicht in den USA, wohl aber bei allen Exporteuren nach USA, insbesondere Deutschland.<br />
Aber Trump ist ja woh nicht als Präsident als Vertreter der chinesischen und deutschen Interessen angetreten.</p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=421394</link>
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<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 03:25:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
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<title>Ja, Währungskrieg ist immer gut, hatten sie auch bei der letzten Depression schon versucht und wirkte deflationsverstärkend (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 23:25:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Morpheus</dc:creator>
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<title>Dollar runter, China raus?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir heute im Rahmen eines Gespräches überlegt, was Trump machen könnte, um seine politischen Ansagen bez. Vollbeschäftigung umsetzen zu können. Wäre es nicht wesentlich eleganter statt Zoll einzuheben, den ohnehin überfälligen Dollar zu entwerten und damit einerseits die Arbeit aus China in eine Billiglohn USA zurückzuholen, andererseits die Staatsanleihen, die China hält zu entwerten?<br />
Was spricht dagegen so vorzugehen? Was spricht dafür? Was wären die Folgen? Oder ist miene Idee vollkommener Unsinn?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 22:41:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>re-aktionaer</dc:creator>
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