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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Antifamilienpolitik</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
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<title>Antifamilienpolitik (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Fast alle Kinder sind arm, weil sie entweder nicht arbeiten oder auch kein<br />
Vermögen besitzen. Es werden aber immer mehr Kinder in armen Familien<br />
geboren, weil der Staat hierfür Fehlanreize setzt. Wer keine Ausbildung<br />
abgeschlossen hat, wird niemals das verdienen, was ein Hartz IVer mit<br />
Kindern vom Staat bekommt. Die Folge ist, dass die Kinderzahl der Hartz IV<br />
Bezieher wächst und damit auch die Kinderarmut.</p>
</blockquote><p>Das ist ja nicht falsch. Aber der Artikel bei JF hat eine umfassendere Intention: die Familienfeindlichkeit des Systems. </p>
<p>&quot;Sie alle (Berichte und Statistiken) <em>haben festgehalten, daß Alleinstehende mit Kindern und kinderreiche Familien in den Armutsrankings seit Jahrzehnten ganz oben stehen. Die Politik hat sich stets wohlfeil empört und daraus das Mantra geschmiedet: Mehr Krippenplätze, damit auch die Mutter arbeiten könne â€“ als ob sie zu Hause nicht arbeiten würde. Nie ging es um das Kindeswohl, das in der emotionalen Beziehung der Kinder zu ihren Eltern liegt, immer ging es darum, der Familie den Effizienzkult der Wirtschaft überzustülpen.</em></p>
<p><em>Liebe läßt sich aber nur schlecht zeitlich organisieren und eingrenzen, sie braucht eigentlich permanent Zeit für Zuwendung und Zärtlichkeit. Das wußte auch schon Pestalozzi, der seine pädagogischen Erkenntnisse eben in drei Z zusammenfaßte: Zeit, Zuwendung, Zärtlichkeit. Das wichtigste ist dabei die Zeit. Ohne sie keine Zuwendung. Zeit ist kein emotionaler Luxus. Es ist Investition in die Zukunft.</em></p>
<p><em>Denn die Liebe erzeugt die Eigenschaften, die Wirtschaft und Gesellschaft brauchen, jene berühmten Voraussetzungen, von denen der Staat lebt und die er selber nicht schaffen kann und die nur in der Familie geschaffen werden können. Es ist bezeichnend, daß â€“ folgt man der wissenschaftlichen Literatur â€“ â€ždie Erzeugung solidarischen Verhaltensâ€œ als ein Grund für den verfassungsrechtlichen Schutz der Familie genannt wird. Es sei eine Leistung, schrieb der Nestor der Familienpolitik, Heinz Lampert, die in der Familie â€žin einer auf andere Weise nicht erreichbaren Effektivität und Qualitätâ€œ erbracht werde.&quot;</em></p>
<p><em>&quot;Aber auch da geht es an der Wirklichkeit vorbei. Verbände und Experten weisen mit exakten Berechnungen seit Jahren darauf hin, daß eine Familie mit zwei Kindern bei einem Durchschnittsverdienst trotz Kindergeld unter dem steuerrechtlichen Existenzminimum liegt und bei drei Kindern an die Hartz-IV-Schwelle rückt. Hartz IV indes, so der Verband Familienarbeit, â€žist kein geeignetes Mittel zur Bekämpfung der Kinderarmut.</em></p>
<p><em>Nur eine finanzielle Anerkennung der im Dienste der Allgemeinheit erfolgten Erziehungsleistung kann Gleichberechtigung für Eltern herstellen.â€œ Denn â€žim Rahmen unseres Sozialsystems wird der Gewinn aus der Kindererziehung vergesellschaftet, während die Kosten ganz überwiegend weiter den Eltern überlassen bliebenâ€œ. Diese Enteignung der Eltern sei der â€žHauptgrund für die zunehmende Kinder- und Familienarmutâ€œ.</em></p>
<blockquote><p>Tichy beschreibt dieses Phänomen hier sehr richtig:</p>
</blockquote><p><a href="http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bertelsmann-studie-die-maer-von-der-kinderarmut/">http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bertelsmann-studie-die-maer-von-der-kind...</a></p>
<p>Tichy behandelt einen anderen Aspekt, das HartzIV-Problem. Dass das HartzIV-Kindergeld von Familien ausgenutzt wird, mehr Kinder zu zeugen. Sie mögen damit zufrieden sein. Dass die Kinder damit aus der Armut herauskommen, darin folge ich Tichy nicht. <br />
Natürlich ist der aufgeblähte Sozialstaat ein zentrales Problem: </p>
<p>Wenn es sozial ist, verarmten Menschen mit Steuergeldern zu helfen, was ist denn dann das Verhalten der verantwortlichen Politiker eines â€žRechtsstaatesâ€œ, offenen Auges eine solche immer mehr anschwellende massenhafte Verarmung überhaupt erst entstehen zu lassen?! Und zwar durch Rechtsverhältnisse, die sie selbst übernommen, geduldet oder geschaffen haben. Was ist das für eine gigantische Verlogenheit?! Rechtsverhältnisse, die eine gewaltige Schere zwischen Arm und Reich wachsen lassen, sind nicht Kennzeichen eines Rechtsstaates, in dem Gerechtigkeit für alle herrscht, eines Sozialstaates schon gar nicht. Dem liegen Privilegien für wenige zugrunde, die in den Mantel des Rechts gehüllt sind. <a href="https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/12/02/der-sozialstaat-feigenblatt-des-staatlichen-sozialen-unrechts/">Der Sozialstaat - Feigenblatt des sozialen Unrechts</a></p>
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<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 14:39:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Falkenauge</dc:creator>
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<title>Seltsame Argumentation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Fast alle Kinder sind arm, weil sie entweder nicht arbeiten oder auch kein Vermögen besitzen. Es werden aber immer mehr Kinder in armen Familien geboren, weil der Staat hierfür Fehlanreize setzt. Wer keine Ausbildung abgeschlossen hat, wird niemals das verdienen, was ein Hartz IVer mit Kindern vom Staat bekommt. Die Folge ist, dass die Kinderzahl der Hartz IV Bezieher wächst und damit auch die Kinderarmut.</p>
<p>Tichy beschreibt dieses Phänomen hier sehr richtig:</p>
<p><a href="http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bertelsmann-studie-die-maer-von-der-kinderarmut/">http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bertelsmann-studie-die-maer-von-der-kind...</a></p>
<p>&quot;Stattdessen fordern wir immer mehr Staat, wo eigentlich weniger die Lösung des Problems ist. Denn â€žKinderarmutâ€œ oder das, was hier darunter verstanden werden soll, entsteht in Deutschland nicht durch zu wenig staatliche Alimentierung, sondern zu viel.&quot;</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 13:17:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
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<title>JF: Eltern werden enteignet</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem reaktionären Bericht des Club of Rome und der Bertelsmann-Studie über die <strong>Kinderarmut</strong>. Beide berichten von einem erschreckenden Realitätsverlust des regierenden Establishments, beide sind Zeugnisse der Hoffnungsangst, die seit langem in Europa grassiert. Schon Thomas Mann sprach von dem â€žinstinktunsicheren Kontinentâ€œ und Kardinal Ratzinger konstatierte in Europa eine â€žseltsame Müdigkeitâ€œ, die zu einem Verlust von Hoffnung und Zuversicht und damit auch zu weniger Familie und Kindern führte...&quot;</p>
<p>weiter hier:</p>
<p><a href="https://jungefreiheit.de/kultur/2016/eltern-werden-enteignet/">https://jungefreiheit.de/kultur/2016/eltern-werden-enteignet/</a></p>
<p>Ich sehe das ganz ähnlich wie der Autor. Weder dem Club of Rome, noch der Bertelsmann-Stiftung liegt in Wahrheit irgendetwas an Kindern oder an der Familie. Selbiges gilt für die Politik seit über 30 Jahren, bei der es offenbar im Sinne der Wirtschaft oberstes Gebot ist, Voraussetzungen zu schaffen, um beide Elternteile in Lohn und Brot zu bringen und die Familien in jeder Hinsicht auszubluten.</p>
<p>Gruß<br />
stocksorcerer</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=415365</link>
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<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 12:46:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>stocksorcerer</dc:creator>
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