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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Sehr gerne :) Lass' bitte von Dir hören, wenn Du weiteres Spannendes darin findest! Dankeschön. (oT)</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
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<title>Sehr gerne :) Lass' bitte von Dir hören, wenn Du weiteres Spannendes darin findest! Dankeschön. (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 14:52:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vielen Dank für den Hinweis auf das Buch von Gotthard Günther (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 14:34:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Orlando</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ein neues globales Anarchat auf neuer Bewusstseinsebene? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Grüezi BillHicks!</p>
</blockquote><p>Grüezi Zara!</p>
<blockquote><p>Kollektivismus (Debitismus) ist Rechtsetzung mittels organisierter<br />
Gewalt.</p>
</blockquote><p>Stimmt.<br />
 </p>
<blockquote><p>Wo immer dieser Anspruch vorhanden ist, belügt man sich selber über das<br />
Wesen des Kollektivismus (Kommunismus/Kapitalismus) und sämtliche<br />
Ausprägungen kollektiven Idiotismus (Debitismus).</p>
</blockquote><p>Um das Belügen aufzuhören, muss doch erst mal klar gesehen werden können und dafür braucht es Zeit und die Möglichkeit zu differenzieren.<br />
Für das klar sehen reicht der Differenzierungsgrad Kollektivismus = Kapitalismus = Kommunismus = Debitismus = Idiotismus für meine Begriffe nicht aus. Mehr dazu unten.</p>
<blockquote><p>Im Grunde propagieren<br />
solche Leute das Tauschmärchen als Fundament des Kollektivismus,</p>
</blockquote><p>Tauschen von Sachen als basale Operation des Wirtschaftens (= Tauschmärchen) ist fundementaler Schrott.<br />
Meine Intention ist die basale Operation des Wirtschaftens als juristischen (= idealistischen) Vorgang darzustellen und damit besser begreifbar zu machen.<br />
Die Differenz von materieller Wirklichkeit und idealistischem Recht wird dort wo das Recht wirksam ist, durch organisierte Gewalt überbrückt. Wenn die organisierte Gewalt organisiert genug ist, muss sie so gut wie nie tatsächlich materiell wirksam eingreifen, weil sie es könnte, wenn sie müsste. Sie kann so im täglichen Leben sehr weit in den Hintergrund treten. Aber sie ist immer da. Zweifellos.<br />
Kann die organisierte Gewalt erst gar nicht - organisiert - eingreifen, selbst wenn sie wollte, dann kann man sich auch auf das Recht nicht verlassen, weil auftretende Differenzen zwischen Recht und materieller Wirklichkeit nicht mehr überbrückt werden können und es herrscht zunehmend die unorganisierte Gewalt.</p>
<blockquote><p>anstelle<br />
der Realität, in der organisierte Gewalt das Fundament darstellt.</p>
</blockquote><p>Ja, organisierte Gewalt ist das Fundament. Ich kann mich nur wiederholen: Auf dem derzeitigen Bewusstseinsstand meiner Mitmenschen ist mir organisierte, und gerade damit besser sichtbare Gewalt bei weitem lieber als unorganisierte Gewalt.</p>
<blockquote><p>Der<br />
bescheidene Anspruch dieser kapitulierenden Kollektivisten ist nicht das<br />
Anarchat, die ursprüngliche Daseinsform des homo sapiens, sondern<br />
lediglich eine abgeschwächte, quasi erträglichere Form der Gewalt<br />
(Patriarchat / homo oeconomicus).</p>
</blockquote><p>Der 'homo oeconomicus' beschreibt lediglich das Verhalten von juristischen Personen, die genau nach dieser Vorstellung designt wurden und die ausschließlich Vermögensentscheidungen zu treffen haben, d.h. innerhalb der Logik des Privatrechts operieren.</p>
<p>Wir sind aber nicht nur Bürger (Privatrecht, homo oeconomicus), sondern wir sind außerdem Staatsbürger (Öffentliches Recht, zoon politikon) und es gibt noch eine weitere Rolle: die des Menschen.</p>
<p><strong>1. Bürger: </strong><br />
- formelle, prinzipiell erfüllbare und auflösbare Beziehungen, Entstehen per Vertrag<br />
- Interesse: Nettovermögensmaximierung, da das freiwillige Gewinnmaximieren einer einzigen anderen Rechtsperson bereits für wirtschaftlichen &quot;Zwang&quot; bei allen anderen sorgt<br />
<strong>2. Staatsbürger: </strong>formelle, prinzipiell erfüllbare Beziehungen, Entstehen per Befehl/Anordnung</p>
<p>Mediation von Öffentlichem Recht und Privatrecht per &quot;Verfassungsrecht&quot;. Zudem: Abstimmung mit den Füßen bei offenen Grenzen.</p>
<p><strong>3. Mensch: </strong>informelle, nicht juristisch erfüllbare Beziehungen</p>
<p>Wir haben alle drei Rollen. Dort, wo wir sie haben können. Und ich ziehe diesen Zustand einer Theokratie allemal vor. Du ja übrigens auch: Nicht umsonst lebst Du lieber in der Schweiz als in Saudi Arabien. Deshalb ist der Differenzierungsgrad Debitimus = Idiotismus = Kapitalismus = Kollektivismus = Kommunismus auch zu gering.<br />
Was stimmt ist, dass alle Formen Typen von Herrschaftsformen sind, einschließlich der &quot;Demokratie&quot;.</p>
<blockquote><p>Nein, endlich aufhören mit diesen verlogenen Utopien, die zu immer neuen<br />
Ausprägungen kollektiven Untergangs führen. Den Tatsachen ins Auge<br />
sehen!</p>
</blockquote><p>Tatsachen? &quot;Wo ham' sie denn die?&quot; (H. v. Förster) </p>
<p>Bei sozialen Belangen von &quot;Tatsachen&quot; zu sprechen machte nur dann Sinn, wenn man sich die Gesellschaft (society) eben irgendwie doch als triviale Maschine vorstellt, d.h. ein &quot;etwas&quot;, das per aristotelischer Logik reduktionistisch beschreibbar wäre. Du weißt aber, dass dem nicht so ist, auch wenn gerade per Recht der Versuch gemacht wird, durch Rechtssubjekte und Rechtsobjekte eine solche Maschine - juristisch - zu bauen. Genau da ist das Recht, das auf klassischer Logik aufbaut, auch strukturell totalitär und reaktionär. Bei einer Suche nach (philosophischer) Kybernetik im Recht bin ich bislang aber nicht fündig geworden. Lediglich der &quot;Osten&quot; hat mit Kybernetik im Recht rumexperimentiert, aber näheres ist mir nicht bekannt.</p>
<blockquote><p>Anarchat oder Untergang - ein dritter Weg ist eine historisch tausendfach<br />
verifizierte Lüge. </p>
</blockquote><p>Gotthard Günther beschreibt in &quot;<a href="http://userpage.fu-berlin.de/~gerbrehm/GG_Amerika.pdf">Entdeckung Amerikas</a>&quot;, dass die &quot;primitiven Kulturen&quot; (Du nennst sie &quot;Anarchat&quot;, wenn ich Dich richtig verstehe) weltumspannend gewesen seien, die sog. &quot;Hochkulturen&quot; aber immer nur lokal begrenzte Phänomene gewesen seien.<br />
Er sieht Mitte der 1950er &quot;Amerika&quot; (er meint wohl vornehmlich die USA) als den &quot;Treibriemen&quot; für eine Hochkultur, die erstmals in der bekannten Geschichte der Hochkulturen &quot;global&quot; sein könnte.<br />
2016 muss man sagen: sehr viel fehlt dazu eigentlich nicht mehr... Klar, im &quot;Imperium&quot; (&quot;Treibriemen&quot;) spinnen allerhand Psychopaten herum usw. usf. aber so global wie heute waren wir wohl noch nicht unterwegs, die Rufe nach &quot;Renationalisiserung&quot; machen das so deutlich wie die Ausnahme, die die Regel bestätigt und sprechen vielmehr für mangelnde Organisation und Bewusstsein als dafür, dass es tatsächlich eine fundamentale Umkehr &quot;zurück&quot; zum Nationalstaat gäbe.<br />
Vielleicht findet sich ja eine Art &quot;Anarchat&quot; auf einer völlig neuen, gleichwohl erneut globalen, Ebene.<br />
Den &quot;Übergang&quot; von der globalen Gesellschaft des imperialen, turbokapitalistischen &quot;Treibriemens&quot; zum neuen, globalen Anarchat auf neuer Bewusstseinsebene suchen wir freilich noch <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> </p>
<p>Hier hofft schon mal einer auf die <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/finanzpolitik-gelingt-die-sozialdemokratisierung-der-weltwirtschaft/14015796.html">Sozialdemokratisiserung der Weltwirtschaft</a>. Ein Zwischenschritt zum globalen Anarchat?<img src="images/smilies/herz.gif" alt="[[herz]]" /> </p>
<blockquote><p>Jeder neue Versuch endete im kollektiven Desaster. </p>
</blockquote><p>Oder halt auch nicht. Nichts genaues weiß man nicht.<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> <br />
 </p>
<blockquote><p>Grüsse, Zara</p>
</blockquote><p>Danke für den Dürrenmatt-Auszug, schöne Grüße!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411370</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411370</guid>
<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 21:14:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Gesetz der Kausalität (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Paulus fragte einmal frei zitiert: &quot;<strong>Gibt es ein richtiges Leben im<br />
falschen?</strong>&quot;</p>
<p>Dem Juristenapparat sei die selbstreflektierende Frage anempfohlen: &quot;Gibt<br />
es Gerechtigkeit im Recht?&quot;</p>
</blockquote><p>Hallo Wildheuer</p>
<blockquote><p><br />
Wir &quot;Sterblichen&quot; </p>
</blockquote><p>
...kennen die Zusammenhänge nicht<img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p><strong><em>Karma ist das Gesetz der Kausalität, das Gesetz von Ursache und Wirkung - und das kann mehrere Leben auseinander liegen.<br />
</em></strong></p>
<p><em>Der heilige Paulus, der christliche Eingeweihte, welchen Du oben zitiert hast, hat dies klar und eindeutig ausgedrückt:&quot; Irret euch nicht, Gott lässt seiner nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten&quot;.</em></p>
<p>Gruss und rechtes Verstehen wünscht<br />
satsangi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411354</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411354</guid>
<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 18:02:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>satsangi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gibt es ein richtiges Leben im falschen? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Zara, nur schade, dass wir derzeit weitherum schauen und suchen können, und es ist kein neuer Dürrenmatt in Sicht. Seufz!</p>
<p>Allerdings bleibt auch Dürrenmatts Höchster und Gerechtester im Demiurgischen gefangen, wie sonst gäbe es vorausgehende Diebstähle und Vergewaltigungen, mit nachfolgenden Rück-Diebstählen und sogar einem Totschlag...?</p>
<p>Paulus fragte einmal frei zitiert: &quot;<strong>Gibt es ein richtiges Leben im falschen?</strong>&quot;</p>
<p>Dem Juristenapparat sei die selbstreflektierende Frage anempfohlen: &quot;Gibt es Gerechtigkeit im Recht?&quot;</p>
<p>Wir &quot;Sterblichen&quot; meinen immer, es müsse auch vor Gericht gerecht zugehen; doch wer sich als von der (himmlischen, oder einfach allumfassenden, alles durchdringenden) *Lebensquelle* (ich verzichte hier der Einfachheit halber auf den Begriff &quot;*Gott*&quot;) geschenkter Mensch dem irdischen Rechtssystem als Rechtsperson unterwirft (subjektiviert) kann sich zum Spielball(-Objekt) des Rechtsspiels im Hienieden machen - dieses fundamentale Risiko kennst du Zara natürlicherweise, weil du ja die volle (voll-gereifte!, weil sonst gehts in die Hosen) Anarchie forderst, also das Fernbleiben jeglicher Hierarchie (Unterwerfungssystemen und -mechanismen).</p>
<p>Mit jedem (z. B. hier im Gelben geäusserten) Anarcho-Statement (entschuldige, soll nicht abwertend gemeint sein!) entlarvst du dein eigentlich zutiefst (zuhöchst!) himmlisches, *Lebensquell*-verehrendes Denken, Fordern und (In-)Ständig(es)-Erinnern.</p>
<p><br />
Gerechte (Edit: Gerechte und anarchische!) Grüsse<br />
vom Wildheuer</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411307</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411307</guid>
<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 12:27:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wildheuer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Welche Ungerechtigkeit! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Guten Tag,</p>
<p>Andere sind ihr ganzes Leben ans Bett gefesselt oder sterben mit 15 an<br />
Leukämie und ich habe heute ab 7:00 im Freibad meine Bahnen gezogen. Beim<br />
Nachdenken über so viel Ungerechtigkeit kann ich mir manchmal ein paar<br />
Freudentränen nicht verkneifen.</p>
</blockquote><p>Ja, ich habe gestern abend bei Dunkelheit mit einer Stirnlampe Nacktschnecken in meinem Garten eingesammelt und in den Toilettenabfluß geworfen.<br />
Danach die Spülung betätigt. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<p>Die werden sich gedacht haben:</p>
<blockquote><p>Ich halte es eher mit Theodor Fontane: <em>â€žMan erringt sich nichts.<br />
Alles ist Gnadeâ€œ</em></p>
</blockquote><p>Natürlich nur die, die ich erwischt habe. Die anderen, die ich übersehen habe und die sich weiter an Kräutern gütlich tun konnten, werden sich voller Glückseligkeit gedacht haben:</p>
<blockquote><p>Oder mit Eric Burdon in<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1blxQ30AFUM">No Self Pity</a> -<br />
<em>â€žAnd no matter how low you are there is always somebody lowerâ€œ</em></p>
</blockquote><p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411283</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411283</guid>
<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 09:23:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nachdenken über Ungerechtigkeit macht mich glücklich. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
 </p>
<blockquote><p>Wenn Du am Tage von Gerechtigkeit träumst, wäre es interessant <br />
zu wissen, wovon Du nachts träumst... reine Zeitverschwendung.</p>
</blockquote><p>Andere sind ihr ganzes Leben ans Bett gefesselt oder sterben mit 15 an Leukämie und ich habe heute ab 7:00 im Freibad meine Bahnen gezogen. Beim Nachdenken über so viel Ungerechtigkeit kann ich mir manchmal ein paar Freudentränen nicht verkneifen.</p>
<p>Normalerweise beschäftigt uns natürlich vielmehr die Sorge, im Leben zu kurz zu kommen, monetäre Verteilungsgerechtigkeit oder Theorie und Praxis sonstiger Rechte die wir uns fleißig gegenseitig zuweisen.</p>
<p>Ich halte es eher mit Theodor Fontane: <em>â€žMan erringt sich nichts. Alles ist Gnadeâ€œ</em><br />
Oder mit Eric Burdon in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1blxQ30AFUM">No Self Pity</a> - <em>â€žAnd no matter how low you are there is always somebody lowerâ€œ</em></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411277</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411277</guid>
<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 08:17:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Monstervortrag über Gerechtigkeit und Recht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Grüezi BillHicks!</p>
<blockquote><p>Lieber Cascabel,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Wenn Du am Tage von Gerechtigkeit träumst, wäre es interessant <br />
zu wissen, wovon Du nachts träumst... reine Zeitverschwendung.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Gerechtigkeit ist der <em>Anspruch</em> an sämtliches Recht.</p>
</blockquote><p>Kollektivismus (Debitismus) ist Rechtsetzung mittels organisierter Gewalt.</p>
<blockquote><p>Ist nicht einmal mehr dieser Anspruch vorhanden (von der Erfüllung dieses<br />
Anspruches mal ganz abgesehen), so sind Gesetze lediglich als Recht<br />
getarntes Unrecht.</p>
</blockquote><p>Wo immer dieser Anspruch vorhanden ist, belügt man sich selber über das Wesen des Kollektivismus (Kommunismus/Kapitalismus) und sämtliche Ausprägungen kollektiven Idiotismus (Debitismus). Im Grunde propagieren solche Leute das Tauschmärchen als Fundament des Kollektivismus, anstelle der Realität, in der organisierte Gewalt das Fundament darstellt. Der bescheidene Anspruch dieser kapitulierenden Kollektivisten ist nicht das Anarchat, die ursprüngliche Daseinsform des homo sapiens, sondern lediglich eine abgeschwächte, quasi erträglichere Form der Gewalt (Patriarchat / homo oeconomicus). </p>
<blockquote><p>Dass das Recht<br />
<a href="https://blog.anep-economics.org/?p=262&amp;lang=de">dialektisch</a><br />
ist, hilft beim direkten Verstehen dieser Zusammenhänge leider nicht (weil<br />
es mit klassisch aristotelischer wahr/falsch-Ingenieurs-Ontologie schlicht<br />
nicht zu erfassen ist). Es bleibt im Prinzip trotzdem so.</p>
<p>Die Beschäftigung mit Gerechtigkeit als &quot;reine Zeitverschwendung&quot; zu<br />
bezeichnen sagte womöglich einiges über Deine Frustration, die ich ob der<br />
<a href="https://blog.anep-economics.org/?p=262&amp;lang=de">Dialektik des<br />
Rechts</a> übrigens sehr gut nachvollziehen könnte. Gleichwohl käme<br />
für mich das Stehenbleiben in dieser Frustration einer Kapitulation<br />
gleich.<br />
Danke, nein Danke.<br />
Weitermachen! Fragen stellen!</p>
</blockquote><p>Nein, endlich aufhören mit diesen verlogenen Utopien, die zu immer neuen Ausprägungen kollektiven Untergangs führen. Den Tatsachen ins Auge sehen!<br />
Anarchat oder Untergang - ein dritter Weg ist eine historisch tausendfach verifizierte Lüge. Jeder neue Versuch endete im kollektiven Desaster. </p>
<blockquote><blockquote><p>Gruß</p>
<p>Cascabel</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Schöne Grüße!</p>
</blockquote><p><br />
    (Zitat aus: â€žMonstervortrag über Gerechtigkeit und Recht, nebst einem Helvetischem Zwischenspielâ€œ Friedrich Dürrenmatt Vortrag 1968/69)</p>
<p>    <em>Der Prophet Mohamed sitzt in einer einsamen Gegend auf einem Hügel. Am Fuße des Hügels befindet sich eine Quelle. Ein Reiter kommt. Während der Reiter sein Pferd tränkt, fällt ihm ein Geldbeutel aus dem Sattel. Der Reiter entfernt sich, ohne den Verlust des Geldbeutels zu bemerken. Ein zweiter Reiter kommt, findet den Geldbeutel und reitet damit davon. Ein dritter kommt und tränkt sein Pferd an der Quelle. Der erste Reiter hat inzwischen den Verlust des Geldbeutels bemerkt und kehrt zurück Er glaubt der dritte Reiter habe ihm das Geld gestohlen, es kommt zum Streit. Der erste Reiter tötet den dritten Reiter, stutzt, wie er keinen Geldbeutel findet, und macht sich aus dem Staube. Der Prophet auf dem Hügel ist verzweifelt. â€žAllahâ€œ ruft er aus, â€ždie Welt ist ungerecht. Ein Dieb kommt ungestraft davon, und ein Unschuldiger wird erschlagen.â€œ Allah, sonst schweigend, antwortet: â€žDu Narr! Was verstehst du von meiner Gerechtigkeit! Der erste Reiter hatte das Geld, das er verlor, dem Vater des zweiten Reiters gestohlen. Der zweite Reiter nahm zu sich, was ihm schon gehörte. Der dritte Reiter hatte die Frau des Ersten Reiters vergewaltigt. Der erste Reiter, indem er den dritten Reiter erschlug, rächte seine Frau.â€œ Dann schwieg Allah wieder. Der Prophet, nachdem er die Stimme Allahs vernommen hat, lobt dessen Gerechtigkeit.</em></p>
<p><em></em></p>
<p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411264</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411264</guid>
<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 06:26:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>nur kann man Gerechtigkeit nicht difinieren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo BillHicks,</p>
<blockquote><p>Gerechtigkeit ist der <em>Anspruch</em> an sämtliches Recht.<br />
Ist nicht einmal mehr dieser Anspruch vorhanden (von der Erfüllung dieses<br />
Anspruches mal ganz abgesehen), so sind Gesetze lediglich als Recht<br />
getarntes Unrecht.</p>
</blockquote><p>Dieser Anspruch an das Recht ist zwar richtig, aber das Problem liegt darin, daß jeder etwas anderes unter Gerechtigkeit versteht, jede Partei, jede Regierung, jeder rechtschaffende Abgeordnete.</p>
<p>Somit verkommt der Ruf nach Gerechtigkeit zur willkürlichen Rechtfertigung eigener Interessen.<br />
Es gibt keinen Konsens über eine Definition der Gerechtigkeit.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411260</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411260</guid>
<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 22:17:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schulfach: Gerechtigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde,</p>
<p>meine Standardantwort/-gegenfrage in der Uni war immer die gleiche, wenn sich StudentInnen bei mir bzgl. mangelnder Gerechtigkeit beschwerten:</p>
<p>&quot;Welche Note hatten Sie im Abitur im Fach Gerechtigkeit?&quot;</p>
<p>Das wirkte.</p>
<p>Was es nicht gibt, kann auch nicht Gegenstand einer Lehre bzw. in der Wirklichkeit vorhanden sein, aber jeder von uns kann sich in seinem Alltag um Gerechtigkeit bemühen.</p>
<p>Die Jurisprudenz lehrt immerhin, wie man sein Recht durchsetzen kann. </p>
<p>Gruß<br />
Langmut</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411258</link>
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<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 20:35:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Langmut</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich wundere mich darüber, dass hier nach wie vor dieses Tausch-Märchen auftaucht. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir hier (teilweise) immer noch - bzw. <em>schon</em> - dort hängen, dann wundere ich mich wenigstens nicht so sehr, dass es so beschwerlich über den &quot;reinen&quot; Debitismus hinaus zu gehen scheint.</p>
<p>Schöne Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411256</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411256</guid>
<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 20:22:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gerechtigkeit ist der _Anspruch_ an sämtliches Recht. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Cascabel,</p>
<blockquote><p>Wenn Du am Tage von Gerechtigkeit träumst, wäre es interessant <br />
zu wissen, wovon Du nachts träumst... reine Zeitverschwendung.</p>
</blockquote><p>Gerechtigkeit ist der <em>Anspruch</em> an sämtliches Recht.<br />
Ist nicht einmal mehr dieser Anspruch vorhanden (von der Erfüllung dieses Anspruches mal ganz abgesehen), so sind Gesetze lediglich als Recht getarntes Unrecht.<br />
Dass das Recht <a href="https://blog.anep-economics.org/?p=262&amp;lang=de">dialektisch</a> ist, hilft beim direkten Verstehen dieser Zusammenhänge leider nicht (weil es mit klassisch aristotelischer wahr/falsch-Ingenieurs-Ontologie schlicht nicht zu erfassen ist). Es bleibt im Prinzip trotzdem so.</p>
<p>Die Beschäftigung mit Gerechtigkeit als &quot;reine Zeitverschwendung&quot; zu bezeichnen sagte womöglich einiges über Deine Frustration, die ich ob der <a href="https://blog.anep-economics.org/?p=262&amp;lang=de">Dialektik des Rechts</a> übrigens sehr gut nachvollziehen könnte. Gleichwohl käme für mich das Stehenbleiben in dieser Frustration einer Kapitulation gleich.<br />
Danke, nein Danke.<br />
Weitermachen! Fragen stellen!</p>
<blockquote><p>Gruß</p>
<p>Cascabel</p>
</blockquote><p>Schöne Grüße!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411255</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411255</guid>
<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 20:19:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gerechtigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Falkenauge</p>
<p>Wenn Du am Tage von Gerechtigkeit träumst, wäre es interessant <br />
zu wissen, wovon Du nachts träumst... reine Zeitverschwendung.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Cascabel</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411214</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411214</guid>
<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 13:21:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cascabel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>P.S. Mach Dich noch mit dem Debitismus vertraut, (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>..da bist Du im Gelben genau richtig. Um das Wirtschaftssystem/Geldsystem zu verstehen, ist das Bedingung. Wenn die Grundannahme falsch ist, muss alles darauf folgende auch falsch sein. </p>
<p>Finde es toll, wie viele Gedanken Du Dir hier machst auf der Suche nach einer Lösung.<br />
Zu Deinem ersten Punkt: Urfunktion: Tausch von Waren.</p>
<p>Zahlungsmittel(Geld) ist immer Vorfinanzierung, sprich: Kredit mit einer bestimmten Laufzeit. Es braucht immer jemanden, der sich verschuldet, Staat, Unternehmer oder Privatperson. Dieser Vorgang betrifft auch das Zahlungsmittel Gold, Silber usw., zumindest ist mir nichts anderes bekannt.<br />
Die Grundlage ist also eine einfache â€žKosten (Vorfinanzierung)/Nutzen(Profit)-Rechnungâ€œ über das Produkt/Dienstleistung. Dieser Vorgang kann einen reich machen oder in die Pleite treiben. </p>
<p>Der Begriff â€žBedarfsökonomie/Angebot und Nachfrageâ€œ mit der offiziellen Erklärung dazu bekommt ein ganz anderes Bild, wenn das Vorhergehende verstanden wurde. Zahlungsmittel hat dann Wert, wenn dafür produziert wird, bedeutet: Die Vorfinanzierer, Unternehmer/Staat, müssen Produkte/Dienstleistungen herstellen, um sich über einen festgelegten Zeitraum (Tilgung) durch den Verkauf des Produkts zu entschulden und sie müssen Profite realisieren, um sich selber mit Nahrung, Kleidungâ€¦ zu versorgen. Es geht immer darum, an das Zahlungsmittel zu gelangen und genau darum wird produziert und Abnehmer gesucht.</p>
<p>Die Logik ist somit:<br />
1. Vorfinanzierung über das Kapital = Eigentümer (Rohstoffe, Grund und Boden, Maschinen usw.) + Arbeitskraft (Angestellte).<br />
2. Produkt/Dienstleistung.<br />
3. Verkauf.<br />
4. Tilgung + Profit.</p>
<p>Zu was uns diese Logik alles treibt, ist in meinen Augen unverkennbar. Vor ca. 3 Jahren schrieb ich unter anderem auch hier im Gelben, dass Kriege Teil dieser Logik sind und dieser Meinung bin ich auch heute noch. Sie hat sich sogar um ein Vielfaches verstärkt und ist für mich heute unverkennbar.</p>
<p>LG rumbidu</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411213</link>
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<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 12:51:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rumbidu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn du die in vielen Jahren hier zusammengetragenen Sammlungen gelesen hättestâ€¦ (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>â€¦ würdest du nicht so einen Unfug von dir geben.<br />
Aber vielleicht bist du ja bereit, etwas dazu zu lernen:<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/s2.htm">http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/s2.htm</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411207</link>
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<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 11:07:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Elli</dc:creator>
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<item>
<title>Zur gerechten Funktion des Geldes</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Geld gibt es die kompliziertesten wissenschaftlichen Theorien, die vielfach einander auch noch widerstreiten, so dass Laien da nur schwer durchblicken können. </p>
<p>Mir scheint es daher sinnvoll, einmal auf die Urfunktion des Geldes zurückzugehen und logisch Schritt für Schritt zu überlegen, welche Bedingungen eingehalten werden müssen, wenn es für alle gerecht zugehen und keiner von irgendeiner Seite durch das Geld benachteiligt oder gar ausgebeutet werden soll.</p>
<p>Vor diesen Grundbedingungen müssen sich dann alle Details des heutigen Geldsystems sozusagen verantworten. Siehe <a href="https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/08/15/zur-gerechten-funktion-des-geldes/">dazu hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=411201</link>
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<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 10:01:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Falkenauge</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
