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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - €uroland</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>€uroland (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo BillHicks,<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Jetzt kommt man zu der Einsicht, dass eine Geldpolitik zumindest nach<br />
Vorlage der Bundesbank nicht für ein größeres Gebiet möglich ist,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>wo</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>die Produktivitäten und die Arbeitseinstellung der Bewohner<br />
unterschiedlich ist, siehe z.B. Deutschland oder Holland vs</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Griechenland.</p>
<p>natürlich erzählen wir uns das gerne... Wir sind halt einfach zu<br />
fleißig für die faulen Südländer...</p>
</blockquote><p>Na ja, anders sozialisiert (Verlierer des WKII) wohl schon mit dem kollektiven Anspruch, es alles besser machen zu wollen als vorher und wenn möglich, wieder freundlich in der Staatengemeinschaft aufgenommen zu werden.<br />
 </p>
<blockquote><p>Aber wo bleibt in dieser Sicht die Berücksichtigung der Rechtssysteme?<br />
Könnten unterschiedliche Rechtssysteme - bei einmal angenommen völlig<br />
identischer Arbeitseinstellung - nicht allein schon für Probleme sorgen?</p>
</blockquote><p>Probleme für wen? Nur für die Bewohner? Vielleicht auch ein bisschen für den Staat?</p>
<blockquote><p>Ist die &quot;Arbeitseinstellung&quot; nicht etwas, das mit &quot;Pflichterfüllung&quot;,<br />
d.h. mit Termin, mit Schulden, d.h. mit &quot;Recht&quot; zu tun hat?</p>
</blockquote><p>Ist denn etwas von Wert, wenn es sanktionslos ist?</p>
<blockquote><p>Wie würde sich die &quot;Arbeitseinstellung&quot; der fleißigen Deutschen<br />
etwickeln, wenn diese morgen feststellten, dass weder ihre<br />
Steuerverbindlichkeiten, noch ihre privaten Forderungen und<br />
Verbindlichkeiten verlässlich durchsetzbar wären?</p>
</blockquote><p>Genau, es geht um die Durchsetzbarkeit mit Androhung von Sanktionen.<br />
Wenn sich Sanktionen aber wegkorrumpieren lassen, was dann?<br />
  </p>
<blockquote><blockquote><p>Bei den Amis dagegen, leben die Südstaatler in Louisiana oder</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Mississippi</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>auf wesentlich niedrigerem Niveau, als die fleißigen &quot;caucasian&quot; Denker</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>um</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Boston herum.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Es leben aber allesamt unterm Dach des US-Bundesrechts.</p>
</blockquote><p>Demnach hat das Bundesrecht keinen Einfluß auf den unterschiedlichen Lebensstandard in einzelnen Bundesstaaten.</p>
<blockquote><p>In €uroland gibt es das nicht.</p>
</blockquote><p>Gäbe es ein Bundesrecht, wären damit unterschiedliche Lebensstandards in den Bundesstaaten aufgehoben?<br />
Und welches System schwebt Dir für €uroland vor?<br />
USA â€“ Staaten gehen bankrott, oder BRD â€“ Ausgleich per Zahlungstransfer?</p>
<blockquote><p>Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: eine Forderung,<br />
nominiert in €, die in Deutschland besteht ist nominell (quantitativ)<br />
identisch mit einer Forderung gleicher Höhe, die in Griechenland besteht.<br />
Sie sind beide ERFÜLLBAR (juristischer Vorgang) mit demselben<br />
Zahlungsmittel (z.B. per Übergabe von Banknoten der Î¤ÏÎ¬Ï€ÎµÎ¶Î± Ï„Î·Ï‚<br />
Î•Î»Î»Î¬Î´Î¿Ï‚ (griechische ZB) oder der Bundesbank).<br />
Sind die Forderungen aber auch QUALITATIV gleich?<br />
Selbstverständlich nur dann, wenn die unterschiedlichen Rechtssysteme, in<br />
welchen diese Forderungen bestehen, ebenfalls QUALITATIV gleich wären.</p>
</blockquote><p>Das ist doch nichts Neues und hat auch mit €uroland nichts zu tun (siehe den der Welt aufgestülpten US$).<br />
Jeder hat gegenüber jedem Ausländer, egal ob Staat, Unternehmen oder Bürger, mit unterschiedlichen Rechtssystemen, bzw. unterschiedlichen Gesetzen und deren Durchsetzbarkeit zu tun.<br />
Dies betrifft ÖR und PR und ebenso supranationaes Recht. </p>
<p>Und für jeden Bereich hat sich ein mehr oder weniger praktikabler Weg des Ausgleichs herausgebildet (z.B. Handelsabkommen mit Schiedsgerichten).</p>
<p>Und welcher Hybris unterliegt der Gedanke, daß unseres oder irgendein anderes das bessere ist?<br />
 </p>
<blockquote><p>Sind sie das? Z.B. bzgl. Vollstreckbarkeit von Forderungen?<br />
Nein? Nicht identisch?</p>
<p>Wer bitte kommt dann auf die Idee eine gemeinsame (= identische) Währung<br />
für unterschiedliche (= qualitativ nicht identische) Rechtssysteme zu<br />
machen? Das waren nicht zufällig Entscheidungsträger, die von Ökonomen<br />
beraten wurden, welche das Recht für eine unwichtige Nebensache halten,<br />
die den &quot;ökonomischen Notwendigkeiten&quot; unterzuordnen sei?</p>
</blockquote><p>Bei der Einführung haben doch nicht nur Ökonomen beratenden Einfluß gehabt.<br />
Und selbst wenn, hätten die am ehesten fachkundig auf früher gescheiterte Versuche von Währungsverbünden hinweisen und die Einführung â€žverhindernâ€œ können.<br />
Es ging halt nicht um Ökonomie, es ging um Ausweitung staatlicher Macht, um die Erweiterung des Konstruktes EU.<br />
 </p>
<blockquote><p>Ist es nicht langsam an der Zeit die ökonomischen Ideen ohne juristische<br />
Basis in den Köpfen der Entscheidungsträger durch Ideen, die mit der<br />
juristischen und chrematistischen Wirklichkeit Kontakt haben, zu ersetzen?</p>
</blockquote><p>Wird das nicht seit Jahrzehnten versucht mit der politischen Ausweitung der EU und der fortlaufenden Normierung selbst kleinster Bereiche jeden Bürgers?<br />
Hat sich dadurch an der in den Ländern sehr unterschiedlichen chrematistischen Wirklichkeit etwas geändert?</p>
<p>Der große Durchbruch zu einem Staatenbund/Bundesstaat ist noch nicht gelungen und rückt täglich in weitere Ferne. Nicht alle Länder sind bereit, ihre Staatsmacht zugunsten eines Überbaus aufzugeben oder sie wesentlich einschränken zu lassen. Und das Recht, die Gesetzgebung ist halt ein wichtiges Staatsmonopol.</p>
<p>Freundliche Grüße<br />
KK</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401458</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401458</guid>
<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 15:11:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>KK</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gleiche Währung (ERFÜLLUNGsmittel), unterschiedliche Rechtssysteme? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber DT,</p>
<blockquote><p>Jetzt kommt man zu der Einsicht, dass eine Geldpolitik zumindest nach<br />
Vorlage der Bundesbank nicht für ein größeres Gebiet möglich ist, wo<br />
die Produktivitäten und die Arbeitseinstellung der Bewohner<br />
unterschiedlich ist, siehe z.B. Deutschland oder Holland vs Griechenland.</p>
</blockquote><p>natürlich erzählen wir uns das gerne... Wir sind halt einfach zu fleißig für die faulen Südländer...</p>
<p>Aber wo bleibt in dieser Sicht die Berücksichtigung der Rechtssysteme? Könnten unterschiedliche Rechtssysteme - bei einmal angenommen völlig identischer Arbeitseinstellung - nicht allein schon für Probleme sorgen?<br />
Ist die &quot;Arbeitseinstellung&quot; nicht etwas, das mit &quot;Pflichterfüllung&quot;, d.h. mit Termin, mit Schulden, d.h. mit &quot;Recht&quot; zu tun hat?<br />
Wie würde sich die &quot;Arbeitseinstellung&quot; der fleißigen Deutschen etwickeln, wenn diese morgen feststellten, dass weder ihre Steuerverbindlichkeiten, noch ihre privaten Forderungen und Verbindlichkeiten verlässlich durchsetzbar wären?<br />
 </p>
<blockquote><p>Bei den Amis dagegen, leben die Südstaatler in Louisiana oder Mississippi<br />
auf wesentlich niedrigerem Niveau, als die fleißigen &quot;caucasian&quot; Denker um<br />
Boston herum.</p>
</blockquote><p>Es leben aber allesamt unterm Dach des US-Bundesrechts. In €uroland gibt es das nicht.</p>
<p>Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: eine Forderung, nominiert in €, die in Deutschland besteht ist nominell (quantitativ) identisch mit einer Forderung gleicher Höhe, die in Griechenland besteht.<br />
Sie sind beide ERFÜLLBAR (juristischer Vorgang) mit demselben Zahlungsmittel (z.B. per Übergabe von Banknoten der Î¤ÏÎ¬Ï€ÎµÎ¶Î± Ï„Î·Ï‚ Î•Î»Î»Î¬Î´Î¿Ï‚ (griechische ZB) oder der Bundesbank).<br />
Sind die Forderungen aber auch QUALITATIV gleich?<br />
Selbstverständlich nur dann, wenn die unterschiedlichen Rechtssysteme, in welchen diese Forderungen bestehen, ebenfalls QUALITATIV gleich wären.</p>
<p>Sind sie das? Z.B. bzgl. Vollstreckbarkeit von Forderungen?<br />
Nein? Nicht identisch?</p>
<p>Wer bitte kommt dann auf die Idee eine gemeinsame (= identische) Währung für unterschiedliche (= qualitativ nicht identische) Rechtssysteme zu machen? Das waren nicht zufällig Entscheidungsträger, die von Ökonomen beraten wurden, welche das Recht für eine unwichtige Nebensache halten, die den &quot;ökonomischen Notwendigkeiten&quot; unterzuordnen sei?</p>
<p>Ist es nicht langsam an der Zeit die ökonomischen Ideen ohne juristische Basis in den Köpfen der Entscheidungsträger durch Ideen, die mit der juristischen und chrematistischen Wirklichkeit Kontakt haben, zu ersetzen?</p>
<p>Schöne Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401393</link>
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<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 00:55:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Viele dieser Statements hatte man auch für den EURO vorhergesagt. (mT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt kommt man zu der Einsicht, dass eine Geldpolitik zumindest nach Vorlage der Bundesbank nicht für ein größeres Gebiet möglich ist, wo die Produktivitäten und die Arbeitseinstellung der Bewohner unterschiedlich ist, siehe z.B. Deutschland oder Holland vs Griechenland.</p>
<p>Bei den Amis dagegen, leben die Südstaatler in Louisiana oder Mississippi auf wesentlich niedrigerem Niveau, als die fleißigen &quot;caucasian&quot; Denker um Boston herum.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401289</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401289</guid>
<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 08:41:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>DT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Weshalb zweifeln? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Passt doch alles zusammen und läuft nach Plan...</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Der-dritte-Weltkrieg-kommt-Prophezeiungen/dp/3739290633">http://www.amazon.de/Der-dritte-Weltkrieg-kommt-Prophezeiungen/dp/3739290633</a></p>
<p>Irgendwo im Netz gibt es das Buch auch als PDF-Datei, finde den Link jedoch momentan nicht mehr.</p>
<p>Beste Grüße ans Forum</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401288</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401288</guid>
<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 08:31:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bolander</dc:creator>
</item>
<item>
<title>The Economist 1988</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Forum, </p>
<p>kennt man im Forum die Economist-Ausgabe von Januar 1988?</p>
<p><a href="https://de.pinterest.com/pin/445504588110288160/">https://de.pinterest.com/pin/445504588110288160/</a></p>
<p>&quot;The Rise of the Phoenix&quot; hatten wir ja auch schon in Wien und im EU-Parlament auf Promo-Tour.<img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> </p>
<p><a href="https://socioecohistory.wordpress.com/2014/07/26/flashback-1988-get-ready-for-a-world-currency-by-2018â€³-the-economist-magazine/">https://socioecohistory.wordpress.com/2014/07/26/flashback-1988-get-ready-for-a-world-c...</a></p>
<p>Sehr gruselig. Ist doch hoffentlich ein hoax auf den ich gerade reinfalle, oder?</p>
<p>Saluti <br />
Martino</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401275</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=401275</guid>
<pubDate>Sun, 10 Apr 2016 23:18:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martino</dc:creator>
</item>
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