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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Sehr umfangreiches Thema</title>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/</link>
<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Sehr umfangreiches Thema (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, Spekulation. Aber nein: Beweisbar, wenn da ein Wille wäre!</p>
</blockquote><p>Ich würde eher anders formulieren. Beweisbar, wenn es denn jemand bezahlen könnte, der ergebnisoffen ist und der mit der Industrie keine gemeinsamen Interessen hätte. </p>
<blockquote><p>Meine Meinung: Ursachen und Folgen werden heute oft verwechselt. Stichwort<br />
Diätratgeber. Absichtlich? </p>
</blockquote><p>Das ist ein sehr weites Feld.</p>
<p>Ich hole einen Teil meines Futters für meine Tiere in einer ehemaligen LPG und kenne da auch paar Leute, die Interessantes zu erzählen wissen. Ich so: &quot;Wie riecht denn das heute hier?&quot; Bekannter: &quot;Ich mische grade Schweinefutter; da kommen mit rein : Aromastoffe, Süßstoffe, Geschmacksverstärker...&quot;<br />
 </p>
<blockquote><p>Beispielsweise werden m. E. die Leute nicht krank, weil sie Dick sind,<br />
sondern umgekehrt. Die Seelen sind krank, deshalb werden sie dick.</p>
<p>Fettleber tut nicht gut. Aber die kommt nicht grundlos.</p>
</blockquote><p>Ja, das spielt alles mit rein. Sicher auch diese unselige Manie, immer und überall den Fernseher angeschaltet zu haben oder auf`s Smartphone zu glotzen. Dann sind kaum noch Kinder da, die sagen: &quot;Komm mal mit, ich zeig Dir mal...&quot; <br />
 </p>
<blockquote><p>Ich habe das an mir begriffen, als ich das Kettenraucher stoppte auf Null.<br />
Ich hatte immer Hunger. Der kommt aber nicht durch Nikotinentzug, sondern<br />
durch, sagen wir, Harmonie-Entzug. Ich stellte fest, dass ich mich<br />
täuschte: Ich wollte nicht wirklich Bratwurst, ich wollte eigentlich mein<br />
Gleichgewicht wieder.</p>
</blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Neger haben vielleicht noch einen Rest mehr soziales Kuscheln gerettet?<br />
Waren die nicht mal Sklaven? Heute immer noch Gospel und so? Was sind denn<br />
die Weißen? Ku Klux Clan und Hippies und Emanzen und Falken und was weiß<br />
ich ... Jeder für sich.</p>
</blockquote><p>Naja, die Umerziehung ist doch erfolgreich: &quot;Entdecke Dich selber.&quot; </p>
<blockquote><p>Haben die Weißen wirklich noch Feste, wo der Endfünfziger mit der<br />
Sechzehnjährigen ein Bier trinkt und ein Tänzchen wagt zu<br />
Humptata-Musike?  </p>
</blockquote><p>Zumindest auf dem Lande, denke ich schon. <br />
 </p>
<blockquote><p>Das tut nicht nur dem ollen Mann gut.</p>
<p>Weil das heute fehlt (ich habe das noch erlebt auf dem Dorf), sitzt der<br />
typische Weiße heute als Nerd vor dem Computer und frisst dabei dauernd<br />
Dreck, manisch, weil ihm irgendwie hohl zumute ist.</p>
<p>Im Mittelalter haben die Menschen nicht umsonst soviel gefeiert (und<br />
gesoffen). Anders wäre das gar nicht auszuhalten gewesen. Und oben drauf<br />
einen Schlag beruhigende  Religionssoße, so wird man satt, wirklich. Ich<br />
meine innerlich.</p>
<p>Noch eine Sache, um mich verständlich zu machen: Im Job bei uns totales<br />
Alkoholverbot. Klar, früher war das Saufen mit den Kollegen die Regel.<br />
Heute nehmen die Kollegen den Alk zuhause vor der Glotze ein und die<br />
Kolleginnen Valium oder so. Weil sie hohl sind und das zuhause allein auch<br />
fühlen, müssen sie was einwerfen. Irgendwas konsumieren.</p>
</blockquote><p>Der besseren Vermarktung wegen: Die Omas kommen ins Altersheim, die Kinder, so denn noch welche existieren, in den Hort, weil die Eltern erst spät abends nach Hause kommen (viele Pendler) ...Auf diese Weise lässt sich von allen Beteiligten gut verdienen. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> Nur der kleine Mann ist halt der, der immer nur zahlen soll.</p>
<blockquote><p>Klar: Viele Gifte heute in der Nahrung, unbestritten. Aber &quot;damals&quot; waren<br />
Würste, wo man hinterher gekotzt hat die Regel, was war da für Dreck in<br />
der Nahrung, bedenke Mutterkorn usw! Heute alles &quot;sauber&quot;, Wurst und Brot.</p>
</blockquote><p>Jein.</p>
<p>Das mit dem Mutterkorn ist schon ziemlich lange bekannt. Bewiesen ist die Wirkung schon recht lange, denn schon seit ca. 3 oder 4- hundert Jahre wird es als Wehenmittel verwendet. </p>
<p>Die Probleme, die heute auftreten, sehe ich woanders. Pflanzen: es gibt Höchstwerte von bestimmten, einzelnen Giften, die aber meistens eingehalten werden. Der Trick dabei ist, dass es soooo viele verschiedene Insektizide, Fungizide, Pestizide gibt. Es sind mehrere hundert, die zugelassen sind. Und es sind pro Gemüse/ Obst immer eine ganze Mischung, die auch eingesetzt werden. Wer kennt die Wechselwirkungen? Der Nachweis ist oft nicht ganz einfach, denn man muss wissen, wonach man suchen soll. </p>
<p>Diese niedrig dosierten Gifte, sage ich mal, machen nicht sofort krank und niemand sieht dann einen Zusammenhang, aber in der Summe gibt es bestimmt Probleme. Wer findet dann noch die Ursache und wie soll die belegt werden? In der Nahrung, der Kleidung, den Möbeln....Hier ein Häppchen, da wieder eines...</p>
<p>Dann gibt es in den Verpackungen Dinge, die sehr kritisch zu sehen sind. Auf Anhieb fallen mir Mineralölreste ein, die in Reisverpackungen bzw. dann im Reis gefunden wurden. Oder Reste von Hormonen im Trinkwasser.<br />
Oder Bisphenol A, bei dem der Verdacht besteht, dass es u.a. auch für die Zunahme von Adipositas eine entscheidende Rolle mit spielt. Es gab einen interessanten Film auf youtube, der aber dort gelöscht wurde. </p>
<p>Siehe aber auch hier: <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51724/Foerdert-Bisphenol-A-die-Adipositas-bei-Kindern-und-Jugendlichen">http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51724/Foerdert-Bisphenol-A-die-Adipositas-bei-Kin...</a>  </p>
<p>Zitat daraus:<br />
 <em>Der Pädiater Leonardo Trasande von der NYU School of Medicine in New York City hat die Messergebnisse von 2.828 Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 19 Jahren mit dem Körpergewicht in Beziehung gesetzt. Er ist dabei auf eine signifikante Assoziation gestoßen. Kinder und Jugendliche mit den niedrigsten Exposition waren weniger als halb so häufig adipös als Kinder und Jugendliche mit der höchsten Belastung: 10,3 versus 22,3 Prozent im untersten gegenüber dem obersten Quartil.</em></p>
<p><em>Die Assoziation blieb vorhanden, wenn verschiedene andere mögliche Auslöser der Adipositas, die in NHANES abgefragt oder gemessen wurden, berücksichtigt wurden. Interessanterweise war die Assoziation auf Kinder und Jugendliche europäischer Herkunft beschränkt. Statistisch ist das Ergebnis eindeutig.</em><br />
 <br />
schönen Tag noch</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=396497</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=396497</guid>
<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 06:44:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Waldläufer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Essverhalten ist nur eine Komponente von vielen, aber eine interessante. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo,</p>
<p>seit Jahren schon erwarte ich eine Meldung in der Art. (Danke für den<br />
Link!) Schon, seit ich in mehreren Studien gelesen habe, dass gentechnisch<br />
veränderte Nahrungsmittel Organveränderungen an Versuchstieren<br />
hervorrufen können. </p>
</blockquote><p>Ja, aber das ist nur eine von vielen neuen Unbekannten als Resultat des Fortschritts.</p>
<blockquote><p>Jetzt ist das natürlich eine Spekulation meinerseits, die durch nichts<br />
bewiesen werden kann, ...</p>
</blockquote><p>Ja, Spekulation. Aber nein: Beweisbar, wenn da ein Wille wäre!</p>
<p>Meine Meinung: Ursachen und Folgen werden heute oft verwechselt. Stichwort Diätratgeber. Absichtlich? </p>
<p>Beispielsweise werden m. E. die Leute nicht krank, weil sie Dick sind, sondern umgekehrt. Die Seelen sind krank, deshalb werden sie dick.</p>
<p>Fettleber tut nicht gut. Aber die kommt nicht grundlos.</p>
<p>Ich habe das an mir begriffen, als ich das Kettenraucher stoppte auf Null. Ich hatte immer Hunger. Der kommt aber nicht durch Nikotinentzug, sondern durch, sagen wir, Harmonie-Entzug. Ich stellte fest, dass ich mich täuschte: Ich wollte nicht wirklich Bratwurst, ich wollte eigentlich mein Gleichgewicht wieder.</p>
<p>Neger haben vielleicht noch einen Rest mehr soziales Kuscheln gerettet? Waren die nicht mal Sklaven? Heute immernoch Gospel und so? Was sind denn die Weißen? Ku Klux Clan und Hippies und Emanzen und Falken und was weiß ich ... Jeder für sich.</p>
<p>Haben die Weißen wirklich noch Feste, wo der Endfünfziger mit der Sechzehnjährigen ein Bier trinkt und ein Tänzchen wagt zu Humptata-Musike?  </p>
<p>Das tut nicht nur dem ollen Mann gut.</p>
<p>Weil das heute fehlt (ich habe das noch erlebt auf dem Dorf), sitzt der typische Weiße heute als Nerd vor dem Computer und frisst dabei dauernd Dreck, manisch, weil ihm irgendwie hohl zumute ist.</p>
<p>Im Mittelalter haben die Menschen nicht umsonst soviel gefeiert (und gesoffen). Anders wäre das gar nicht auszuhalten gewesen. Und oben drauf einen Schlag beruhigende  Religionssoße, so wird man satt, wirklich. Ich meine innerlich.</p>
<p>Noch eine Sache, um mich verständlich zu machen: Im Job bei uns totales Alkoholverbot. Klar, früher war das Saufen mit den Kollegen die Regel. Heute nehmen die Kollegen den Alk zuhause vor der Glotze ein und die Kolleginnen Valium oder so. Weil sie hohl sind und das zuhause allein auch fühlen, müssen sie was einwerfen. Irgendwas konsumieren.</p>
<p>Klar: Viele Gifte heute in der Nahrung, unbestritten. Aber &quot;damals&quot; waren Würste, wo man hinterher gekotzt hat die Regel, was war da für Dreck in der Nahrung, bedenke Mutterkorn usw! Heute alles &quot;sauber&quot;, Wurst und Brot.</p>
<p>Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Anderenfalls Tod. Glaube ich.</p>
<p>Simplifieziert dargestellt, aber meine Überzeugung: Sinnkrise. &quot;Untergang des Abendlandes&quot; wegen mir.  </p>
<p>Grusz<br />
H.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395510</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395510</guid>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 18:39:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hannes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Steigende berufliche Belastung, psychischer Druck (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fettleibigkeit hat in den USA bereits erschreckende Ausmasse angenommen. In einigen Bundesstaaten liegt sei bereits bei ueber 40%. Wohlgemerkt, ist das die Fettleibigkeit, uebergewichtig duerften in diesen Regionen wohl fast alle sein. Aber das trifft vor allem die Unterpriviligierten. Ursache ist der hohe Konsum an kohlenhydratreicher Nahrung und die traditionelle Bewegungsfaulheit.</p>
<p>Dazu kommt die steigende berufliche Belastung sowie der psychische Druck, aus der Mittelklasse abzusteigen. Der Leistungsdruck ist enorm und es gibt kein soziales Netz wie in Deutschland. Die berufliche Belastung hat seit der Finanzkrise stark zugenommen, vor allem in qualifizierten Berufen. In 2009 gab es Massenentlassungen, aber das Arbeitspensum hat nicht abgenommen, es wurde nur auf den Rest verteilt. In stark wachsenden Sektoren, vor allem in qualifizierten Berufen (das Jobwachstum gibt es fast nur bei Kellnern und Verkaeufern) wird nicht so schnell eingestellt, wie es notwendig waere. Dadurch steigt der Altersdurchschnitt unter den Angestellten und die 45-54-jaehrigen sind dann die groesste, am meisten belastete Gruppe. Zudem koennen sie sich dem Stress nicht so leicht wie Berufsanfaenger entziehen, weil sie eine Familie zu versorgen haben. </p>
<p>Auch der Drogenmissbrauch ist ein weit verbreitetes Phenomaen in den USA, auch unter sozial Bessergestellten (weil sie damit versuchen den beruflichen Druck zu bewaeltigen). Der Missbrauch von legalen Medikamenten ist uebrigens ein groesseres gesundheitliches Problem in den USA, als der Konsum illegaler Drogen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395494</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395494</guid>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 17:47:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Seit Jahren schon,... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>seit Jahren schon erwarte ich eine Meldung in der Art. (Danke für den Link!) Schon, seit ich in mehreren Studien gelesen habe, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel Organveränderungen an Versuchstieren hervorrufen können. <br />
Jetzt ist das natürlich eine Spekulation meinerseits, die durch nichts bewiesen werden kann, aber ich bin schon der festen Überzeugung, dass dies eine der Ursachen ist. Sicher spielen auch noch andere Faktoren da mit rein, damit meine ich Nahrung, die sehr viele chemisch und physikalisch veränderte unnatürliche Bestandteile (Konservierungsmittel, Verdickungsmittel, Emulgatoren, in den USA auch Hormone, Farbstoffe, Klärmittel, usw.) enthält. </p>
<p>Warum der Unterschied zwischen Farbigen und Weißen? :<br />
Ich gehe davon aus, dass viele andersfarbige Menschen ganz einfach (im Durchschnitt) noch etwas mehr traditionell kochen. <br />
 <br />
Noch mal ganz deutlich: Das ist meine durch nichts bewiesene private Meinung.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395422</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395422</guid>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 13:02:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Waldläufer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Technik ist Schöpfung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... alles Nebelkerzen, um die<br />
guten Kräfte abzulenken und zu beschäftigen, damit der Transhumanismus<br />
mit Milliarden an jährlich geförderten Forschungsgeldern nach vorne<br />
kommt. Und damit &quot;final&quot; die Schöpfung (&quot;Nur Liebe bringt gute Schöpfung<br />
hervor&quot;) dem Labor und den Wissenschaftlern überlassen werden kann. Das<br />
wird dann der (vermeintlich) totale Triumph des Menschen sein - der Sieg<br />
des Bösen, das nur zerstören kann, über das Gute, das nur schöpfen<br />
will.</p>
</blockquote><p>Mal abgesehen davon, dass die &quot;Milliarden für den Transhumanismus&quot; gewiss unser aller Geldsäckel deutlich weniger belasten als die Subventionen für die Landwirtschaft oder Schiffbau, hinkt das vorgebrachte Argument gewaltig.</p>
<p>Schöpfung ist nichts anderes als Evolution (auch wenn das in total vernebelten Kreisen heutzutage nicht mehr so gesehen wird). Und der Mensch hat seine eigene Evolution mit der Erfindung des allerersten Werkzeugs, vielleicht schon mit dem ersten Feuer selbst in die Hand genommen. Und selbst wer in religiöser Verblendung darauf beharrt, den Menschen als Produkt der Schöpfung zu sehen, wird schwerlich argumentieren können, dass unsere Werkzeuge nicht Teil dieser Schöpfung sind. Und somit ist Technik Schöpfung. </p>
<p>Der für viele beunruhigende Teil ist eben, dass Technik die Schöpfung so dermaßen beschleunigt. Die Menschheit braucht nicht (mehr) Generationen zu warten, bis sich ein evolutionärer Vorteil genetisch ausdrückt. Wir bauen einfach eine Maschine, schreiben eine Gebrauchsanweisung und schon steht der Überlebensvorteil allen Menschen auf einen Schlag zur Verfügung. Und dass das Internet dies noch einmal deutlich beschleunigt hat, steht außer Frage.</p>
<p>Gut und Böse kann ich hier nicht erkennen, nur das Lebewesen Mensch im Kampf ums Überleben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395406</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395406</guid>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 10:53:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Watson</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hier noch zwei Huxley Orginale.... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und das System hat aber nur ein Ziel: Eine neue Ordnung zu schaffen. Auweiha, war das jetzt zu religös argumentiert? (Sorry!)</p>
</blockquote><p>Warum entschuldigen sich Menschen, wenn sie das Thema Religion berühren????</p>
<p>Religion hat nichts mit den offiziellen Weltreligionen und deren Kirchen zu tun. Wie kein zweiter hat A. Huxley beide Seiten der Medaille sehr gut beschrieben .... die Rückseite kennen aber nur wenige z.B eines seiner Bücher <a href="http://www.amazon.de/Die-ewige-Philosophie-Philosophia-perennis/dp/3939570338/?tag=dasgelbeforum-21">Die ewige Philosophie: Philosophia perennis</a> darin beschreibt er die Dinge die möglich wären, wenn die Menschen nicht dem Glauben der rationalen Wissenschaft ausschliesslich verfallen wären.</p>
<p>Deshalb sind seine Vorwegnahmen der Zukunft auch so zutreffend Bsp. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uXINR4qIVkI">Die wissenschaftlichen Diktatoren der Zukunft </a>  Die Denker der damaligen Zeit hatten sich mit beiden Möglichkeiten beschäftigt. </p>
<p>Umgesetzt wird heute aber nur der Materialismus in Form praktizierter Wissenschaft. Jeder hat aber zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, das für sich selbst zu ändern (das meine ich mit Freiheit - das bekommt man nicht geschenkt, sondern muss es sich selbst erarbeiten). Man kann sich natürlich auch dem alternativlosen Diktat der Politik unterwerfen und brav bei der nächsten Wahl sein Kreuz an die richtige Stelle setzen und sich dann wundern, dass immer alles anders kommt als es versprochen wurde.<br />
Gruss</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395404</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395404</guid>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 10:42:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>NST</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Antwort ist einfach... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo NST,</p>
<p> </p>
<blockquote><p>so wie ich das sehe, bekommen wir das Ergebnis präsentiert, was es<br />
bedeutet in einer --freien Gesellschaft-- zu leben. </p>
</blockquote><p>wann gab es in den letzten - sagen wir - 150 Jahren - eine freie Gesellschaft? Frei war die Gesellschaft in unseren Hemisphären zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert, als es keinen Zins gab und 80% aller deutschen Städte gegründet wurden. Die Form der Freiheit, die wir heute meinen zu erleben, ist doch genau das Gegenteil.</p>
<blockquote><p>In einer freien Gesellschaft, wie es aktuell in den westlichen Demokratien<br />
praktiziert wird, hat dieses Schwert 2 scharfe Seiten und mindestens 1<br />
davon findet keinerlei Beachtung.</p>
<p>Auf der einen Seite bedienen sich die kleinen Gruppen welche die Power<br />
haben (also diejenigen mit Vermögen) ihrer Freiheit ohne irgend eine<br />
Hemmung, sie stehen über jedem Recht und Gesetz. </p>
</blockquote><p>Das ist nicht Freiheit - das ist der Missbruach der Freiheit, die dort endet, wo man die Freiheit des anderen einschränkt.</p>
<blockquote><p>Auf der anderen Seite ist der Rest (das Pack) der verhält sich im<br />
wesentlichen wie ein Kleinkind. Wenn man einem Kleinkind die freie Wahl<br />
überlässt, was es essen darf z.B die Auswahl zwischen Pommes frites oder<br />
Pellkartoffeln, Kuchen/süssem Gebäck oder gutem Brot mit harter Rinde,<br />
Gummibärchen oder Obst und Gemüse .... was wird das Kleinkind wählen,<br />
richtig immer das was es im Supermarkt genau in Griffhöhe zu kaufen gibt.</p>
</blockquote><p>
Und das nennt man &quot;Marketing&quot; in einer Konsumgesellschaft, die vor 80 Jahren erschaffen wurde (mit Hilfe der Thesen und wiss. Ergebnisse von Sigmund Freud - durch seinen Cousin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays">Edward Bernays</a>)</p>
<blockquote><p>Freiheit muss man sich erst v<em>er</em><strong>dienen</strong>, </p>
</blockquote><p>Ich meine, dass jedem Menschen von Geburt an die Freiheit geschenkt wird - wenn auch von Eltern die ersten 18 Lebensjahre verantwortet (im religiösen und politischen Sinn) - aber die Freiheit ist geschenkt, befindet sich im Inneren des Menschen, im Herzen, im Verstand usw., wenn da nicht das Marketing wäre, das politische System, die Lüge allerorts... <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<blockquote><p>bekommt man sie ohne Anstrengung liegt immer eine Form von Missbrauch vor, &gt; der unweigerlich zu Schaden führt. </p>
</blockquote><p>D'accord - um die Entfaltung der äußeren Freiheit muss man sich bemühen, gegeben ist sie ja jedem Menschen im Inneren (Geist, Verstand, Herz, Seele...) </p>
<blockquote><p>Tatsächlich vernünftig umgesetzte Freiheit, bedeutet<br />
meisten etwas zu unterlassen, das ein triebgesteuertes Wesen eben nicht<br />
kann .... das will nur haben, haben und noch mehr haben.</p>
</blockquote><p>Ja, zur Freiheit gehört eben auch der Verzicht und Verzicht bringt Frucht. Freiheit ist unmittelbar mit Verstand und Verantwortung verbunden. Nimmt man diese (siehe Deine untenstehenden Ausführungen zu Bertrand Russel), klappt das nicht mehr... <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<blockquote><p>Ich glaube, dass  Vordenker wie Bertrand Russell das genau wussten und<br />
damit ein für ihre Kreise nahezu perfektes Gesellschaftssystem entwarfen -<br />
die Demokratie. Es muss jetzt nur noch dafür gesorgt werden, dass genug<br />
Kuchen und Gummibärchen vorrätig sind, alles andere interessiert die<br />
Kleinkinder nicht wirklich - und mit der neuen Technik der Ipads und<br />
Iphones ist das System nahezu perfekt.</p>
</blockquote><p>Und das System hat aber nur ein Ziel: Eine neue Ordnung zu schaffen. Die schafft man aus dem Chaos. Chaos entsteht, Menschen mit (Lebens-)Lügen zu überziehen, sie glauben zu lassen, dass es die Wahrheit ist und die Freiheit bedeutet; um dann aber den Mantel wegzuziehen und das kleine Kind rufen zu lassen: &quot;Guckt mal, der Kaiser hat ja gar kene Kleider an&quot;. Da bricht dann manche Wert- und Weltvorstellung zusammen. Und dann: Ordo ad Chaos: Der Leitspruch von?...</p>
<blockquote><p>Wie ich schon verschiedentlich angedeutet habe, geht aber auch die Epoche<br />
des zufriedenen Sklaven gerade seinem Ende entgegen, dank der Technik gibt<br />
es jetzt noch bessere Optionen. Was gerade am Horizont aufsteigt, ist der<br />
Transhumanismus. Die bisher biologische Einheit Mensch, wird mit<br />
technischen Komponenten verbessert, der Terminator lässt grüssen. Die<br />
alten biologischen Einheiten werden nicht mehr benötigt, so wie ich das<br />
sehe werden sie einfach sich selbst überlassen. Man benötigt deshalb auch<br />
keine Landesgrenzen mehr Nationalstaaten schon gar nicht, die müssen das<br />
jetzt unter sich ausmachen. </p>
</blockquote><p>Ja, das sehe ich auch als die größte Gefahr an, die auf die gesamte Menschheit zukommt. Genderismus, Abtreibung, die politische Korrektheit, sozialer Marxismus, Werteverfall, demographischer Kollaps, Klimawandel, Gefahr von Rechts und Links, oben und unten... alles Nebelkerzen, um die guten Kräfte abzulenken und zu beschäftigen, damit der Transhumanismus mit Milliarden an jährlich geförderten Forschungsgeldern nach vorne kommt. Und damit &quot;final&quot; die Schöpfung (&quot;Nur Liebe bringt gute Schöpfung hervor&quot;) dem Labor und den Wissenschaftlern überlassen werden kann. Das wird dann der (vermeintlich) totale Triumph des Menschen sein - der Sieg des Bösen, das nur zerstören kann, über das Gute, das nur schöpfen will. Auweiha, war das jetzt zu religös argumentiert? (Sorry!)</p>
<blockquote><p>So ähnlich wie im Buch -Schöne neue Welt- wird es die neue Gesellschaft<br />
geben mit den Transhumanen und die alten Wilden, die in Reservaten gehalten<br />
werden. Im Brennpunkt dürften die westlichen Gesellschaftssysteme stehen,<br />
dort werden die Veränderungen beginnen und je nach Erfolg auch in anderen<br />
Regionen Einzug erhalten. Ob dazu noch ein weiterer Weltkrieg benötigt<br />
wird, im Stile der letzten zwei - das glaube ich eher nicht, ein totaler<br />
Finanzkrieg regelt das genauso gut. Ich glaube die westlichen<br />
Wertegemeinschaften sind schon so weit zerrüttet, dass sie sich jetzt<br />
selbst zerfleischen werden. </p>
</blockquote><p>Das war das Ziel - und die meisten machen mit!</p>
<p>Vielen Dank für Deinen Beitrag!<br />
Kontributor</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395396</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395396</guid>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 09:22:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kontributor</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vielleicht ist die Antwort ganz einfach ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Vordenker Bertrand Russell hatte doch herausgestellt, dass die<br />
Zufriedenheit der Sklavenschicht das Augenmerk der Herrschenden sein müsse<br />
(panem et circenses)! Was also ist gerade das Kalkül in der Chefetage?<br />
Oder ist man der Lage einfach nicht mehr Herr?</p>
</blockquote><p>so wie ich das sehe, bekommen wir das Ergebnis präsentiert, was es bedeutet in einer --freien Gesellschaft-- zu leben. </p>
<p>In einer freien Gesellschaft, wie es aktuell in den westlichen Demokratien praktiziert wird, hat dieses Schwert 2 scharfe Seiten und mindestens 1 davon findet keinerlei Beachtung.</p>
<p>Auf der einen Seite bedienen sich die kleinen Gruppen welche die Power haben (also diejenigen mit Vermögen) ihrer Freiheit ohne irgend eine Hemmung, sie stehen über jedem Recht und Gesetz. </p>
<p>Auf der anderen Seite ist der Rest (das Pack) der verhält sich im wesentlichen wie ein Kleinkind. Wenn man einem Kleinkind die freie Wahl überlässt, was es essen darf z.B die Auswahl zwischen Pommes frites oder Pellkartoffeln, Kuchen/süssem Gebäck oder gutem Brot mit harter Rinde, Gummibärchen oder Obst und Gemüse .... was wird das Kleinkind wählen, richtig immer das was es im Supermarkt genau in Griffhöhe zu kaufen gibt. </p>
<p>Freiheit muss man sich erst v<em>er</em><strong>dienen</strong>, bekommt man sie ohne Anstrengung liegt immer eine Form von Missbrauch vor, der unweigerlich zu Schaden führt. Tatsächlich vernünftig umgesetzte Freiheit, bedeutet meisten etwas zu unterlassen, das ein triebgesteuertes Wesen eben nicht kann .... das will nur haben, haben und noch mehr haben.</p>
<p>Ich glaube, dass  Vordenker wie Bertrand Russell das genau wussten und damit ein für ihre Kreise nahezu perfektes Gesellschaftssystem entwarfen - die Demokratie. Es muss jetzt nur noch dafür gesorgt werden, dass genug Kuchen und Gummibärchen vorrätig sind, alles andere interessiert die Kleinkinder nicht wirklich - und mit der neuen Technik der Ipads und Iphones ist das System nahezu perfekt.</p>
<p>Wie ich schon verschiedentlich angedeutet habe, geht aber auch die Epoche des zufriedenen Sklaven gerade seinem Ende entgegen, dank der Technik gibt es jetzt noch bessere Optionen. Was gerade am Horizont aufsteigt, ist der Transhumanismus. Die bisher biologische Einheit Mensch, wird mit technischen Komponenten verbessert, der Terminator lässt grüssen. Die alten biologischen Einheiten werden nicht mehr benötigt, so wie ich das sehe werden sie einfach sich selbst überlassen. Man benötigt deshalb auch keine Landesgrenzen mehr Nationalstaaten schon gar nicht, die müssen das jetzt unter sich ausmachen. </p>
<p>So ähnlich wie im Buch -Schöne neue Welt- wird es die neue Gesellschaft geben mit den Transhumanen und die alten Wilden, die in Reservaten gehalten werden. Im Brennpunkt dürften die westlichen Gesellschaftssysteme stehen, dort werden die Veränderungen beginnen und je nach Erfolg auch in anderen Regionen Einzug erhalten. Ob dazu noch ein weiterer Weltkrieg benötigt wird, im Stile der letzten zwei - das glaube ich eher nicht, ein totaler Finanzkrieg regelt das genauso gut. Ich glaube die westlichen Wertegemeinschaften sind schon so weit zerrüttet, dass sie sich jetzt selbst zerfleischen werden. </p>
<p>So nehme ich das wahr, schaumer mal was wirklich passiert.<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=L4LEdQQnK6s">Der grosse Austausch</a><br />
Sind die Untertitel eigentlich gut übersetzt ? - leider kann ich kein Französisch <img src="images/smilies/sauer.gif" alt="[[sauer]]" /> <br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=TUKqywtkG5U">Die Loge der Jakobiner</a><br />
Gruss</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395378</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395378</guid>
<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 03:48:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>NST</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der amerikanische Mittelstand hat hohe Einbußen zu verkraften. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Moin moin Weiner,</p>
<p>danke für deinen Beitrag. Aus dieser Perspektive habe ich die Entwicklung noch nicht gesehen. <br />
Ob man so etwas planen kann oder ob es der debitischen Entwicklung geschuldet ist, vermag ich nicht zu sagen. - Es könnte auch eine Mischung aus Flucht vor der Realität und bewusster Reaktion durch Soros und Co. auf die aktuelle Lage sein.</p>
<blockquote><p>Was sind die Ursachen für diese<br />
dramatische Zunahme der Sterblichkeit - die gegenläufig ist zum Trend in<br />
anderen entwickelten (westlichen) Nationen, <em>also einmaliges Kennzeichen<br />
der USA</em>? Deaton and Case nennen an erster Stelle Drogen und Selbstmord.<br />
Einige andere Krankheiten nehmen ebenfalls zu (z.B. Leber, also<br />
Ernährung!). Parallel beobachtete man erhöhte Fallzahlen bei<br />
psychiatrische Einweisungen, Schmerzsyndromen, allgemeiner<br />
Arbeitsunfähigkeit. <strong>Die eigentlichen Ursachen werden in der<br />
wirtschaftlichen Entwicklung vermutet (niedere Löhne, </strong>Arbeitslosigkeit,<br />
finanzielle Unsicherheit, fehlende Heilbehandlung bzw. gesundheitliches<br />
Monitorung). Kurz: die (weißen!) USA sind krank â€¦</p>
</blockquote><p><br />
Vor kurzem habe ich gehört oder gelesen, dass der amerikanische Mittelstand eine Einkommenseinbuße von 700 $/Monat im Vergleich zum Durchschnittseinkommen von vor 41 Jahren (ca. 1975) hinnehmen muss. Quelle unbekannt.</p>
<p><br />
Hellmeyer von der Bremer Landesbank schrieb mehrfach, dass trotz sinkender Arbeitslosigkeit die Partizipationsrate der Arbeitnehmer in den USA auf einen Stand wie in siebziger (?) Jahren gefallen ist.</p>
<p>VG Vatapitta</p>
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<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395374</link>
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<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 01:19:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Vatapitta</dc:creator>
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<title>USA / &quot;Soziales Experiment&quot; ? / 1999-2013: 500.000 Tote ?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend!</p>
<p>Wurde das hier schon besprochen? Im September letzten Jahres veröffentlichte der Wirtschaftsnobelpreisträger 2015, Angus Deaton (USA), eine Studie über die zunehmende Sterblichkeit unter weißen Amerikanern (Altersgruppe 45-54). Er hatte die Studie mit seiner Frau (Anne Case) zusammen erarbeitet, und die beiden kamen zu der Schlußfolgerung, dass im Zeitraum 1999-2013 eine halbe Million Todesfälle weniger zu verzeichnen gewesen wären, wenn die Sterblichkeitsrate der Jahre 1979-1998 im (fallenden) Trend geblieben wäre. Was sind die Ursachen für diese dramatische Zunahme der Sterblichkeit - die gegenläufig ist zum Trend in anderen entwickelten (westlichen) Nationen, <em>also einmaliges Kennzeichen der USA</em>? Deaton and Case nennen an erster Stelle Drogen und Selbstmord. Einige andere Krankheiten nehmen ebenfalls zu (z.B. Leber, also Ernährung!). Parallel beobachtete man erhöhte Fallzahlen bei psychiatrische Einweisungen, Schmerzsyndromen, allgemeiner Arbeitsunfähigkeit. Die eigentlichen Ursachen werden in der wirtschaftlichen Entwicklung vermutet (niedere Löhne, Arbeitslosigkeit, finanzielle Unsicherheit, fehlende Heilbehandlung bzw. gesundheitliches Monitorung). Kurz: die (weißen!) USA sind krank ...</p>
<p><a href="http://www.pnas.org/content/112/49/15078.abstract">http://www.pnas.org/content/112/49/15078.abstract</a></p>
<p>Weil diese Veröffentlichung eine dramatische Nachricht war, hat sich die New York Times des Themas angenommen und eine sehr umfangreiche Nachrecherche und Erweiterung der Fragestellung unternommen. Die Ergebnisse wurden Ende Januar veröffentlicht, bestätigen die Untersuchung von Deaton/Case und werden als &quot;schockierend&quot; bezeichnet. Vor allem die graphische Darstellung zeigt deutlich eine regelrechte Volkszerstörung - im Augenblick noch ganz ohne Bürgerkrieg, der in einigen Jahren sich dann außerdem noch verschärfend dazugesellen wird.</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2016/01/07/us/drug-overdose-deaths-in-the-us.html">http://www.nytimes.com/interactive/2016/01/07/us/drug-overdose-deaths-in-the-us.html</a></p>
<p>Im Artikel der NYT wrid noch deutlicher auf Drogen abgestellt (die bei Deaton/Case nur eine Komponente unter vielen waren). Gerade hier gibt es auch in der Gruppe der Jugendlichen ernorme Zuwächse, die sich fast wie die Ausbreitung einer Epidemie ansehen.</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2016/01/17/science/drug-overdoses-propel-rise-in-mortality-rates-of-young-whites.html">http://www.nytimes.com/2016/01/17/science/drug-overdoses-propel-rise-in-mortality-rates...</a></p>
<p>Ich darf diese Phänomene erwähnen, weil sie möglicherweise eine systematische Ursache haben. Es ist wohl nicht nur eine Vernächlässigung im Regierungshandeln sondern wurde vielleicht aktiv gefördert. In meinem Beitrag von heute Nacht über den &quot;schwarzen Schnee&quot; habe ich Betrand Russell zitert, der bereits 1931 darüber reflektierte, dass Herrschaft künftig auch mit Hilfe der Biochemie ausgeübt werde. Er kannte natürlich die britische Tradition der Kriegführung und Volkszerstörung mit Hilfe von Opium (in China). Man darf also bestimmte Sparten der Pharmaindustrie, der Genussmittelindustrie, der Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie natürlich das Drogengeschäft, möglicherweise auch des GeoEngeneering zu Instrumenten der moderner Herrschaftsausübung zählen. Die Aktivitäten eines Herrn Soros, der die Freigabe von Cannabis unterstützt, deuten das ja an. Vermutlich würde er auch nichts gegen eine Freigabe sämtlicher Drogen haben - getraut sich aber nicht, das laut auszusprechen. </p>
<p>Die entscheidende Frage ist nun: warum nehmen die Herren der Welt aktuell derartig destruktive Tendenzen nicht nur in Kauf (und das vor der eigenen Haustür!), sondern führen sie vielleicht absichtlich herbei? Der Vordenker Bertrand Russell hatte doch herausgestellt, dass die Zufriedenheit der Sklavenschicht das Augenmerk der Herrschenden sein müsse (panem et circenses)! Was also ist gerade das Kalkül in der Chefetage? Oder ist man der Lage einfach nicht mehr Herr?</p>
<p>Fragt (rhetorisch ...), mit freundlichen Grüßen, Weiner</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395370</link>
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<pubDate>Sun, 14 Feb 2016 23:02:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Weiner</dc:creator>
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