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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Stimmt. Er sagte gar nicht &quot;ein junger Mensch&quot;. Er sagte &quot;ein Mensch&quot;.</title>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/</link>
<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Stimmt. Er sagte gar nicht &quot;ein junger Mensch&quot;. Er sagte &quot;ein Mensch&quot;. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Herr Bundespräsident: <br />
â€žManchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene<br />
Leben ist.â€œ, haben Sie auf <br />
der Münchener Sicherheitskonferenz letzten Jahres kundgetan, wobei Sie<br />
bedauernd anfügten, dass <br />
â€ždiese Bereitschaft zur Hingabe selten gewordenâ€œ ist. </p>
<p>Haben Sie die Rede des Gauck überhaupt gelesen. Das ist nicht schwer,<br />
denn sie ist veröffentlich.<br />
Dann hätten Sie nämlich festgestellt, dass das Zitat falsch ist. Gauck<br />
hat das überhaupt nicht gesagt.</p>
<p>So ist Ihr offener Brief wertlos. Er tut genau das, was Sie der Gegenseite<br />
vorwerfen. Er manipuliert!</p>
</blockquote><p><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ktzINZK7iAM">https://www.youtube.com/watch?v=ktzINZK7iAM</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rhF-dpY_lTA&amp;feature=youtu.be&amp;t=25m41s">https://www.youtube.com/watch?v=rhF-dpY_lTA&amp;feature=youtu.be&amp;t=25m41s</a></p>
<p>Und er sagte es nicht in München, sondern in Hamburg.</p>
<p>Wirklich himmelschreiend und unerträglich, wie hier manipuliert wird! <img src="images/smilies/huepf.gif" alt="[[hüpf]]" /> </p>
<p>Einfach ein &quot;jung&quot; hinzugefügt! Hat er niemals gesagt! <img src="images/smilies/wut.gif" alt="[[wut]]" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370671</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370671</guid>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2015 15:29:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tünnes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falsches Zitat des Gauck (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Bundespräsident: <br />
â€žManchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.â€œ, haben Sie auf <br />
der Münchener Sicherheitskonferenz letzten Jahres kundgetan, wobei Sie bedauernd anfügten, dass <br />
â€ždiese Bereitschaft zur Hingabe selten gewordenâ€œ ist. </p>
<p>Haben Sie die Rede des Gauck überhaupt gelesen. Das ist nicht schwer, denn sie ist veröffentlich.<br />
Dann hätten Sie nämlich festgestellt, dass das Zitat falsch ist. Gauck hat das überhaupt nicht gesagt.</p>
<p>So ist Ihr offener Brief wertlos. Er tut genau das, was Sie der Gegenseite vorwerfen. Er manipuliert!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370626</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370626</guid>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2015 12:39:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Michael Krause</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Offener Brief mit &quot;lesbarer&quot; Formatierung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nochmals der Offene Brief in &quot;lesbarer Form&quot;:</p>
<p><em>Axel Retz</em></p>
<p><em>Nine-eleven 2015</em></p>
<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren,</em></p>
<p><em>mir ist bekannt, dass diese Anrede protokollarisch bei einigen von Ihnen nicht dem entspricht, was<br />
der Etikette etspricht. Sie werden es mir nachsehen, hoffe ich. Dieser Brief geht an den<br />
Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, die Führer der beiden großen Kirchen hierzulande, die<br />
Intendanten von ARD und ZDF und die Chefredakteure von â€žDIE ZEITâ€œ, â€žFAZâ€œ, â€žDIE WELTâ€œ,<br />
â€žSüddeutsche Zeitungâ€œ und an die gut 6.800 Leser meines wöchentlichen Newsletters.</em></p>
<p><em>Ich schreibe Ihnen heute als freiberuflicher, beim Bundeskanzleramt akkreditierter Journalist,<br />
Übersetzer von Wirtschafts- und Börsenliteratur, ehemaliger Chefredakteur eines bundesweit<br />
vertriebenen Börsenmagazins, langjähriger wöchentlicher Kolumnist für Börse online und<br />
Herausgeber eines wöchentlich erscheinenden Newsletters, der sich an die intellektuell besser<br />
Situierten unseres Landes richtet, aber auch in allen Kontinenten zahlreiche Leser hat.</em></p>
<p><em>Ich schreibe aber vor allem als Bürger, der sowohl den inneren wie den äußeren Frieden ohne Not<br />
erheblichen Gefahren ausgesetzt sieht. Und ich bitte Sie um eine (gerne kurze) Stellungnahme, die<br />
ich in meinem samstäglich erscheinenden Newsletter veröffentlichen werde. Keine Antwort, Sie<br />
wissen es, wird von meinen Lesern auch als Antwort wohl verstanden werden.</em></p>
<p><em>Angesichts meiner erkennbaren Affinität zum Wirtschaftsgeschehen, das untrennbar mit dem<br />
politischen Geschehen verbunden ist, darf ich mit einem durchaus provozierenden Zitat von John<br />
Maynard Keynes beginnen: â€žPraktiker, die sich ganz frei von intellektuellen Zwängen glauben, sind<br />
gewöhnlich die Sklaven irgendeines verblichenen Ökonomen. Wahnsinnige in hoher Stellung saugen<br />
ihren wilden Irrsinn aus dem, was irgendein akademischer Schreiber vorher verfasste.â€œ</em></p>
<p><em>Insbesondere in den USA, in zunehmendem Umfang aber auch hierzulande hat es sich eingebürgert,<br />
politisches Tun und Lassen an den Elaboraten externer Berater oder â€žThink Tanksâ€œ auszurichten. Man<br />
denkt nicht mehr selbst, man lässt denken.</em></p>
<p><em>Zwei der in den USA einflussreichsten Think Tanks sind die von George Friedman gegründete und<br />
geleitete Stratfor und die Gruppierung um den US-Militärstrategen Thomas P. M. Barnett. Und mit<br />
Blick auf diese beiden Herren sollten wir uns jetzt erst des Ukraine-Konflikts und dann der<br />
Flüchtlingsproblematik annehmen. Zu Wort kommen werden aber auch die ehemaligen US-<br />
Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy sowie der frühere Leiter des militärischen<br />
US-Geheimdienstes DIA, General a. D. Michael T. Flynn.</em></p>
<p><em>Die spannendste Frage, die sich ergeben wird, ist die, ob Sie das hier Vorgestellte tatsächlich alles<br />
nicht wissen oder es zwar wissen, aber vor der Öffentlichkeit und letztlich auch ihrem Gewissen und<br />
Ihrer Verantwortung verstecken. Immerhin: Nach Lektüre dieses Briefes wird die erste Möglichkeit ad<br />
acta gelegt werden können.</em></p>
<p><em>THEMA 1</em></p>
<p><em>Ukraine â€“ â€žMost blatant coup in historyâ€œ</em></p>
<p><em>Spätestens nach Bekanntwerden des abgehörten Telefonats zwischen Victoria Nuland (Assistant<br />
Secretary of State im US-Außenministerium) und Geoffrey R. Pyatt (US-Botschafter für die Ukraine)<br />
vom 4. Februar 2014 hätte den politisch Verantwortlichen, aber auch dem, was früher einmal unter<br />
dem Begriff Journalismus/der Medien subsumiert war, ein erstes Licht aufgehen müssen, zumal Frau<br />
Nuland zusammen mit Richard Lugar schon 1997 das schöne Werk â€žRussia, itâ€™s neighbors, and an<br />
enlarging NATOâ€œ, veröffentlich hatte, in dem u. a. der Effekt einer Ausweitung der NATO in die<br />
baltischen Staaten und die Ukraine untersucht wird<br />
(https://books.google.de/books?id=o42_jgO8wncC).</em></p>
<p><em>Einmal abgesehen davon, dass dem damaligen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow von US-<br />
Außenminister James Baker und seinem deutschen Amtskollegen Hans-Dietrich Genscher im<br />
Gegenzug zum russischen â€ž Ð´Ð°â€œ zur deutschen Wiedervereinigung zugesagt wurde, dass es keine<br />
Osterweiterung der NATO geben werde, gehe ich davon aus, dass Sie, liebe/r Leser/in die<br />
Verfassungen souveräner Staaten achten, unabhängig davon, ob Sie sie kennen oder nicht.</em></p>
<p><em>Sehen wir uns daher einmal die Artikel der auch heute noch gültigen ukrainischen Verfassung an, die<br />
für den mit dem im Februar 2014 vollzogenen â€žRegierungswechselâ€œ in Kiew in Betracht kommen:<br />
Artikel 108 definiert zur Beendigung der Befugnisse des Präsidenten folgende vier mögliche<br />
Voraussetzungen:</em></p>
<p><em>1) Ð²Ñ–Ð´ÑÑ‚Ð°Ð²ÐºÐ¸;<br />
2) Ð½ÐµÐ¼Ð¾Ð¶Ð»Ð¸Ð²Ð¾ÑÑ‚Ñ– Ð²Ð¸ÐºÐ¾Ð½ÑƒÐ²Ð°Ñ‚Ð¸ ÑÐ²Ð¾Ñ— Ð¿Ð¾Ð²Ð½Ð¾Ð²Ð°Ð¶ÐµÐ½Ð½Ñ Ð·Ð° ÑÑ‚Ð°Ð½Ð¾Ð¼ Ð·Ð´Ð¾Ñ€Ð¾Ð²'Ñ;<br />
3) ÑƒÑÑƒÐ½ÐµÐ½Ð½Ñ Ð· Ð¿Ð¾ÑÑ‚Ð° Ð² Ð¿Ð¾Ñ€ÑÐ´ÐºÑƒ Ñ–Ð¼Ð¿Ñ–Ñ‡Ð¼ÐµÐ½Ñ‚Ñƒ;<br />
4) ÑÐ¼ÐµÑ€Ñ‚Ñ–.</em></p>
<p><em>Das heißt: Rücktritt, Verhinderung der Amtsausübung aus gesundheitlichen Gründen,<br />
Amtsenthebung in einem Amtsenthebungsverfahren, Tod.</em></p>
<p><em>Alternativ zur Beendigung der Amtszeit eines gewählten Präsidenten käme noch Artikel 111 in Frage:<br />
ÐŸÑ€ÐµÐ·Ð¸Ð´ÐµÐ½Ñ‚ Ð£ÐºÑ€Ð°Ñ—Ð½Ð¸ Ð¼Ð¾Ð¶Ðµ Ð±ÑƒÑ‚Ð¸ ÑƒÑÑƒÐ½ÐµÐ½Ð¸Ð¹ Ð· Ð¿Ð¾ÑÑ‚Ð° Ð’ÐµÑ€Ñ…Ð¾Ð²Ð½Ð¾ÑŽ Ð Ð°Ð´Ð¾ÑŽ Ð£ÐºÑ€Ð°Ñ—Ð½Ð¸ Ð² Ð¿Ð¾Ñ€ÑÐ´ÐºÑƒ Ñ–Ð¼Ð¿Ñ–Ñ‡Ð¼ÐµÐ½Ñ‚Ñƒ<br />
Ñƒ Ñ€Ð°Ð·Ñ– Ð²Ñ‡Ð¸Ð½ÐµÐ½Ð½Ñ Ð½Ð¸Ð¼ Ð´ÐµÑ€Ð¶Ð°Ð²Ð½Ð¾Ñ— Ð·Ñ€Ð°Ð´Ð¸ Ð°Ð±Ð¾ Ñ–Ð½ÑˆÐ¾Ð³Ð¾ Ð·Ð»Ð¾Ñ‡Ð¸Ð½Ñƒ. Danach kann ein Präsident auch wegen<br />
Hochverrats oder eines anderen schweren Verbrechens des Amtes enthoben werden, was allerdings<br />
der Beantragung einer Untersuchungskommission durch das Parlament und der Einschaltung des<br />
Verfassungsgerichts bedarf.</em></p>
<p><em>Da die Absetzung des Präsidenten weder auf Artikel 108 noch auf Artikel 111 der Verfassung<br />
gestützt werden konnte, begründete das Parlament sie damit, dass sich der Präsident von der<br />
Ausübung seiner Verfassungsgemäßen Macht â€žselbst zurückgezogenâ€œ habe. Nur:</em></p>
<p><em>De jure verfängt diese Argumentation nirgends in der Verfassung. Zudem ist sie an Zynismus kaum zu<br />
überbieten. Wer aus berechtigter Furcht um sein Leben und das seiner Angehörigen die Flucht<br />
ergreifen muss, â€žzieht sich nicht selbst zurückâ€œ. Ebenso wenig wie etwa die, die heute in Syrien vor<br />
Krieg und Verfolgung fliehen.</em></p>
<p><em>Wenn wir uns also nicht über die ukrainische Verfassung hinwegsetzen wollen, dann ist Wiktor<br />
Janukowytsch unverändert rechtmäßiger, demokratisch gewählter Präsident der Ukraine. Dass er<br />
hinweggeputscht wurde, ändert daran nichts. Und es ist schon eine gewaltige Verdrehung der<br />
Fakten, ausgerechnet die, die diesem Präsidenten noch die Treue halten, unmittelbar nach dem Sturz des legitimen Präsidenten und bis heute anhaltend als â€žSeparatistenâ€œ oder â€žAufständischeâ€œ zu<br />
betiteln. Der exakt gleichen Logik folgend, gab es im Deutschland der Weimarer Republik nach dem<br />
30. Januar 1933 auch eine Menge â€žSeparatistenâ€œ und â€žAufständischeâ€œ â€“ leider zu wenige.</em></p>
<p><em>Aber wurde Wiktor Janukowitsch überhaupt hinweggeputscht? Und von wem? Hier kommt Stratfor-<br />
Chef George Friedman ins Spiel. In einem Interview für die russische Zeitung Kommersant, datierend<br />
vom 19. Dezember 2014, nachzulesen hier (http://russia-insider.com/en/2015/01/20/2561) führt der<br />
Leiter der auch als â€žSchatten-CIAâ€œ bezeichneten Denkfabrik u. a. aus:</em></p>
<p><em>â€žRussia calls the events that took place at the beginning of this year a coup dâ€™etat organized by the<br />
United States. And it truly was the most blatant coup in history.â€ Auf Deutsch: â€žRussland<br />
bezeichnet die Ereignisse vom Jahresbeginn als einen von den USA organisierten Staatstreich. Und<br />
es war wahrlich der offensichtlichste Staatsstreich der Geschichte.â€œ</em></p>
<p><em>Lesenswert ist das ganze Interview. Ebenso wie Mr. Friedmans Buch 2011 erschienenes â€žThe Next<br />
Decadeâ€œ, in dem er ganz freimütig beschreibt, dass es schon seit über 100 Jahren das Ziel der USA<br />
gewesen sei, eine zu dichte Annäherung zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, da dies<br />
die einzige Allianz sei, die den USA gefährlich werden könne.</em></p>
<p><em>Friedman warnt in â€œThe Next Decadeâ€ auch ausdrücklich davor, die Krise zu rasch zu eskalieren. So<br />
stellt er auf Seite 162 fest: â€œIf the United States drives the relationship to a crisis too soon, it will only<br />
strengthen Germanyâ€™s hand in the region.â€ Übersetzt: Falls die Vereinigten Staaten die Entwicklung<br />
der Krise zu rasch forcieren, wird das nur zu einer Stärkung der deutschen Position in der Region<br />
führen.â€œ</em></p>
<p><em>Ohne mich in weitere Details verlieren zu wollen (lesen Sie das Buch bitte einfach selbst) empfiehlt<br />
Mr. Friedman des Weiteren, Europa â€žeinzulullenâ€œ und warnt: â€žAny indication that the United States<br />
is directly seekig to block Germany or to create a crises with Russia will generate a counterreaction in<br />
Europe [...]â€œ. Und â€žAt all costs, the United States must prevent the geographical amalgamation of<br />
Russia and the European peninsula, because that would create a power the United States would be<br />
hard-pressed to containâ€œ. Ich denke, ich brauche es nicht zu übersetzen. Sehr aufschlussreich liest<br />
sich aber auch das hier:</em></p>
<p><em>â€žThis is the challenge for the American president as we enter the next decade. He must move with<br />
misdirection in order not to create concern in Moscow or Berlin that might make those governments<br />
increase the intensityof their relationship before the United States can create a structure to limit it.â€œ</em></p>
<p><em>â€žBeim Eintritt in die nächste Dekade steht der amerikanische Präsident vor folgender<br />
Herausforderung: Er muss mit in die falsche Richtung weisenden Informationen arbeiten, um in<br />
Moskau und Berlin keine Bedenken zu schüren, die die Regierungen dort die Intensität ihrer<br />
Beziehungen vertiefen lassen könnten, bevor die Vereinigten Staaten eine Struktur errichtet haben,<br />
die das einschränkt.â€œ</em></p>
<p><em>Womit ich auf den Anfang dieses Briefes und das Zitat von John Maynard Keynes verweise: Die<br />
Vorgänge in und um die Ukraine wurden vom Think Tank Stratfor minutiös â€œvorgedachtâ€. Und<br />
augenscheinlich auch bis heute so perfekt umgesetzt, dass eine zufällige Koinzidenz von Planung und<br />
Ablauf der Ereignisse nahezu ausgeschlossen erscheint.</em></p>
<p><em>Dem deutschen Bundestag dürften einige der von mir angesprochenen Fakten bekannt sein, da sie<br />
von Frau Dr. Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) dort am 19. März d. J. angesprochen wurden. Auszüge<br />
aus der Rede finden Sie hier: <a href="http://pressejournalismus.com/2015/03/ueber-georg-friedmans-">http://pressejournalismus.com/2015/03/ueber-georg-friedmans-</a><br />
aussagen-wird-auch-im-deutschen-bundestag-gesprochen/.</em></p>
<p><em>Wenn Sie sich (aus Zeitgründen) vielleicht nur einen ganz kurzen Überblick über Mr. Friedmans<br />
Denkweise verschaffen wollen, ist sein Auftritt beim â€žThe Chicago Council on Global Affairsâ€œ am 04.<br />
Februar d. J. hilfreich (deutsche Übersetzung). Fündig werden Sie hier:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IuTCKy8uL7A">https://www.youtube.com/watch?v=IuTCKy8uL7A</a> . Die Übersetzung, von mir geprüft, ist in<br />
Ordnung.</em></p>
<p><em>ZWEI FRAGEN HIERZU:</em></p>
<p><em>Erstens: Es ist kaum vorstellbar, dass Ihnen als politischen Entscheidungsträgern bzw.<br />
Verantwortlichen für die von mir adressierten Medien die dargestellten Fakten unbekannt sind.<br />
Warum also lassen Sie sich von den USA wie am Nasenring durch die aktuelle Geschichtsschreibung<br />
ziehen, aus der â€“ im rechten Licht betrachtet â€“ sehr bald eine größere militärische Konfrontation bis<br />
hin zu einem atomaren Krieg werden könnte?</em></p>
<p><em>Zweitens: Warum sind unsere Medien in Anbetracht des Ausgeführten zu einem derartigen, Russland<br />
dämonisierenden und die USA glorifizierenden Einheitsbrei verkommen, von dem sich (siehe<br />
Auflagen, Zuschauerzahlen und Zugriffe auf Online-Seiten) immer mehr Menschen abwenden? Wenn<br />
die USA den Putsch in Kiew inszeniert haben und wenn die NATO rund um Russland in immer<br />
höherem Tempo neue â€žDependancenâ€œ einrichtet und an der russischen Grenze Manöver bis hin zu<br />
Abwurf von Übungs-Atombomben durchführt, was glauben Sie denn, wie viele Ihrer Leser oder<br />
Zuschauer Ihnen Ihre Konstruktion der â€žrussischen Aggressionâ€œ abnehmen? Wollen Sie den totalen<br />
Krieg? Herr Bundespräsident:</em></p>
<p><em>â€žManchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.â€œ, haben Sie auf<br />
der Münchener Sicherheitskonferenz letzten Jahres kundgetan, wobei Sie bedauernd anfügten, dass<br />
â€ždiese Bereitschaft zur Hingabe selten gewordenâ€œ ist. Ich darf anfügen:</em></p>
<p><em>Vermutlich meinten Sie nicht â€žeinâ€œ junger Mensch, sondern â€žMillionenâ€œ. Und: Für Jesus Christus war<br />
Ihre Feststellung korrekt. Heute hingegen müsste jeder Mensch, egal welchen Alters, alle seine<br />
Begabungen einsetzen, um diesen Globus friedfertiger zu machen. â€žArtikel 5â€œ Ihres â€žchristlichen<br />
Grundgesetzesâ€œ steht Ihrer Sichtweise zudem etwas entgegen, falls noch erinnerlich.</em></p>
<p><em>Mit Klimaveränderung, demographischer Entwicklung, geradezu explosiv wachsendem<br />
Auseinanderklaffen der Vermögensverteilung national wie international und den beispiellosen<br />
Flüchtlingsströmen gibt es für die Verwendung â€žmenschlicher Ressourcenâ€œ, Herr Bundespräsident,<br />
sogar noch viel reizvollere Projekte als sich für die Ziele als die Hingabe seines Lebens im Krieg.<br />
Wenn Sie um die Einfädelung all der vielen heutigen Konflikte und der der vergangenen 50 Jahre auf<br />
diesem Erdball und die dabei verwendeten, fast immer gleichen Strategien wirklich gar nichts wissen,<br />
schade. Für einen raschen Wissenstransfer stehe ich zur Verfügung. Sie können aber auch nur ein<br />
wenig lesen. Mehr tue ich ja auch nicht.</em></p>
<p><em>Natürlich ließe sich fragen, ob denn niemand das heutige Desaster hätte kommen sehen. Und in der<br />
Tat werden wir fündig. Dwight D. Eisenhower, 34. Präsident der USA und sein Nachfolger John F.<br />
Kennedy warnten mehr als deutlich vor dem Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes. Einen<br />
auszugsweisen Mitschnitt der Reden der beiden Präsidenten finden Sie hier:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jRER8m0zHrM">https://www.youtube.com/watch?v=jRER8m0zHrM</a></em></p>
<p><em>THEMA 2</em></p>
<p><em>Weapons of Mass Migration</em></p>
<p><em>Nun ja, das klingt ein wenig irritierend. Ist aber nur der Titel eines 2010 erschienenen Buches der US-<br />
Autorin Kelly M. Greenhill (http://www.cornellpress.cornell.edu/book/?GCOI=80140100627270).</em></p>
<p><em>Darin untersucht die heute an der Stanford University tätige Politologin, wie Vertreibung, Flucht und<br />
erzwungene Zuwanderung in andere Länder als politische Waffe eingesetzt wurden und werden, um<br />
andere Länder zu destabilisieren oder auch zu erpressen. Fazit: Klappt in drei von vier Fällen.<br />
Ebenfalls lesenswert!</em></p>
<p><em>Falls Sie nach jemandem suchen sollten, der zu diesem Thema ein ähnlich großkalibriges Standing hat<br />
wie George Friedman zur US-Außenpolitik, dann werden Sie, ein wenig Geschick vorausgesetzt, bei<br />
Thomas P. M. Barnett landen. Unter Donald Rumsfeld war der mittlerweile zu Ruhm gekommene<br />
Militärstratege als Mitarbeiter im Pentagon tätig, wo er schon früh den Islamismus als möglichen<br />
Feind definierte, dafür aber erst nach dem sich heute jährenden 9/11 offiziell Gehör bekam.</em></p>
<p><em>Einmal als â€žVordenkerâ€œ anerkannt, verspürte auch Mr. Barnett die Berufung, Bücher zu verfassen.<br />
Was er dann auch tat. Und ebenso wie Mr. Friedmans Bücher wurden sie in den USA Besteller: â€žThe<br />
Pentagonâ€™s New Mapâ€œ und â€žBlueprint for Actionâ€œ. In Letzterem lesen wir:</em></p>
<p><em>â€žDas Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde. Sie soll durch die Vermischung der<br />
Rassen herbeigeführt werden. Mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa. Hierfür sollen in<br />
Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das<br />
Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm, um zu begreifen,<br />
aber intelligent genug, um zu arbeiten.â€œ</em></p>
<p><em>Mr. Barnett, einen dessen seiner Auftritte mal einfach einmal gesehen haben muss<br />
(http://www.ted.com/talks/thomas_barnett_draws_a_new_map_for_peace) , ist ebenso wie Mr.<br />
Friedman Bestseller-Autor. Und beide schreiben sich Ideen von der Seele, die hierzulande durchaus<br />
strafrechtsrelevant wären, stattdessen aber als â€žBlueprint of Actionâ€œ (Thomas P. M. Barnett)<br />
tatsächlich umgesetzt werden.</em></p>
<p><em>Dazu meine ich:</em></p>
<p><em>Erstens: Die westliche Politik und ihre gleichgeschaltet wirkenden Medien werden/könnten/sollten<br />
das wissen. Falls nicht, haben sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Der Flüchtlingsstrom ist<br />
erkennbares Ergebnis der US-Politik. Irak, Afghanistan, Syrien, diverse afrikanische Länder und<br />
kommend die Ukraine: Überall dort bombardieren die USA angeblich die â€žDemokratieâ€œ herbei.<br />
Geklappt hat es nirgends. Nur ein Heer von Toten, politische Instabilität und verbrannte Erde<br />
geschaffen. Und einen Hass auf den Westen geschürt, der nur darauf wartet, sich entladen zu<br />
können.</em></p>
<p><em>Zweitens: Was bei uns an Flüchtlingsströmen anlandet, ist exakt das, was die Herren Barnett und<br />
Friedman zur Destabilisierung Europas und vor allem Deutschlands geplant haben â€“ und was die<br />
Bundesregierung â€“ wissend oder nicht â€“ mit der fast euphorischen Forderung nach einer<br />
Willkommenskultur unterstützt.</em></p>
<p><em>Bruch des EU-Rechts und Verstoß gegen die staatliche Schutzpflicht</em></p>
<p><em>Drittens: Zur von Deutschland und Österreich praktizierten â€žFlexibilitätâ€œ der Zuwanderung fehlt jede<br />
Grundlage. Wer aus einem Kriegsgebiet flüchtet und in Europa ankommt, der ist in Sicherheit. Und<br />
darf getrost einmal ein paar Tage warten, bis er registriert und überprüft ist. Denn es ist keine<br />
Gefahr mehr im Verzug.</em></p>
<p><em>All diejenigen zur völlig unkontrollierten Ein- und Weiterreise zuzulassen, die zuvor ihren Pass<br />
wegwerfen, sich einen syrischen kaufen oder einfach nur bei der Registrierung davonlaufen, steht<br />
nicht nur im offenen Widerspruch zu den im Schengen-Abkommen festgelegten Kontrollpflichten; es<br />
ist nachgerade auch eine Einladung an all die, die mit der erklärten Absicht der Errichtung eines Kalifats<br />
in Europa einreisen und explizit auch der Bundeskanzlerin selbst gedroht haben. Sieht man sich an, welch hohe Anzahl an kriminellem â€žBeifangâ€œ der bayerischen Polizei im Umfeld des G7-<br />
Gipfels auf Schloss Elmau ins Netz ging und sieht man sich an, dass die Behörden schon mit der<br />
Überwachung einiger Handvoll potentiell gewaltbereiter Islamisten an ihre Grenzen stoßen, ist die<br />
unkontrollierte und wohl auch außer Kontrolle geratene Zuwanderung beim besten Willen nicht<br />
nachvollziehbar.</em></p>
<p><em>In Tateinheit mit dem Verstoß gegen EU- Recht hebelt der unkontrollierte Zustrom von Migranten<br />
auch die Schutzpflicht des Staates aus, â€ždie umso ernster genommen werden muss, je höher der<br />
Rang des infrage stehenden Rechtsgutes innerhalb der Werteordnung des Grundgesetzes anzusetzen<br />
istâ€œ (BVerfGE 39, 1 42 = NJW 1975, 573). Was so gilt, wenn auch unter einer anderen Thematik<br />
zustande gekommen.</em></p>
<p><em>Dass sich unter den 450.000, 800.000 oder (NRW-Ministerin Hannelore Kraft in dieser Woche: â€žJeder<br />
weißâ€œ, dass es viel mehr sind.â€œ) Zuwanderern auch salafistische Extremisten befinden dürften, auch<br />
das â€žweiß jederâ€œ, der sich und andere nicht belügt. Und es ist einfach nur eine Frage der Zeit, bis wir<br />
die Ergebnisse der ohne Not begangenen Verstöße gegen die Kontrollpflicht an den Außengrenzen<br />
der EU sehen werden.</em></p>
<p><em>Viertens: Ungarn hat Grenzzäune errichtet, da es eine Außengrenze der EU zu kontrollieren hat.<br />
Grundlage: Das Schengen-Abkommen, das eben genau das vorschreibt. Ungarns in der EU ungeliebte<br />
Regierung hat sich dafür heftige Schelte eingefangen. Vertragstreue ist out. Spanien, Frankreich und<br />
Großbritannien haben Zäune seit langem. Und bauen sie immer weiter aus, etwa am Ärmel-Tunnel.<br />
Kritik: keine, obwohl es sich in Frankreich und Großbritannien nicht um Sperranlagen an den<br />
Außengrenzen der EU handelt, sondern um Binnengrenzen.</em></p>
<p><em>Fünftens: Der schöne Begriff der Evidenz besagt, dass irgendetwas unmittelbar einsichtig ist, ohne<br />
dass es eines weiteren Beweises bedarf.</em></p>
<p><em>Dass im Zuge der in jeder Hinsicht unkontrollierten Zuwanderung nach Europa auch viele Personen<br />
eingewandert sind, die Ungutes im Schilde führen, das ist evident. Nur:</em></p>
<p><em>Kommt es erst einmal zu den ersten â€žspektakulärenâ€œ Ereignissen in Deutschland (und so lange wird<br />
das nach Planung des IS ja nicht auf sich warten lassen), wird die heutige Willkommenskultur inkl.<br />
des Verteilens nicht mehr benötigter Plüschtiere so rasch in sich zusammenfallen wie ein<br />
unsachgemäß behandeltes SoufflÃ©.<br />
Und dann, auch das ist evident, wird sich der aufkeimende Hass auch auf ausgerechnet all die<br />
ergießen, die â€žechteâ€œ Flüchtlinge sind und waren.</em></p>
<p><em>Die EU, von der Jean Claude Juncker am Mittwoch dieser Woche ganz richtig bemerkte, dass es ihr<br />
sowohl â€žan Europaâ€œ wie auch â€žan Unionâ€œ fehle, zeigt sich einmal mehr in sich gespalten, hilf- und<br />
orientierungslos.</em></p>
<p><em>Die nun in Brüssel diskutierte Quotenregelung werden viele Mitgliedsländer einfach ablehnen. Die<br />
Flüchtlingsproblematik spielt derweil den politischen Kräften in die Hände, die die EU ablehnen. Und:<br />
Wie kann es sein, dass laut über die Möglichkeit nachgedacht wird, dass sich aufnahmeunwillige EU-<br />
Staaten durch die Einzahlung in einen â€žFlüchtlingsfondsâ€œ ihrer humanitären Pflicht entziehen? Reden<br />
wir denn auf der Ebene von â€žVerschmutzungsrechtenâ€œ?</em></p>
<p><em>Sechstens: Was sollte denn die angestrebte EU-Quotenregelung bringen, wenn der ganz<br />
überwiegende Anteil der Flüchtlinge nicht â€žin die EUâ€œ, sondern schlicht und ergreifend nach<br />
Deutschland will? Will man die Menschen deportieren? Auf welcher Rechtsgrundlage denn?</em></p>
<p><em>Siebtens: Das Eintreten der USA in den Vietnamkrieg wurde von Washington mit dem von den USA<br />
selbst inszenierten â€žTonkin-Zwischenfallâ€œ begründet (https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-<br />
Zwischenfall). Der Angriff auf den Irak mit gefälschten â€žBeweisenâ€œ der Existenz von<br />
Massenvernichtungswaffen, was der ehemalige US-Außenminister Powell später als den â€žgrößten<br />
Schandfleck meiner Karriereâ€œ bezeichnete (http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-<br />
union/irak-krieg-powell-schandfleck-meiner-karriere-1255325.html). Der Angriff auf Afghanistan gilt<br />
als unmittelbare Folge der Ereignisse vom 11.09.2001, von denen selbst jeder zweite Amerikaner<br />
nicht an die offizielle Darstellung des Geschehens glaubt (http://deutsche-wirtschafts-<br />
nachrichten.de/2013/09/11/mehrheit-der-amerikaner-glaubt-911-war-kontrollierte-sprengung/).<br />
Wer tatsächlich der Ansicht ist, dass Washington zum Herbeizaubern eines neuen Kriegsgrundes<br />
nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehen würde, der hat vermutlich noch nie etwas von der<br />
â€žOperation Northwoodsâ€œ gehört (https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods). Und was<br />
die Ukraine betrifft, kennen wir ja dank George Friedman (s. o.) die Wahrheit auch bereits.</em></p>
<p><em>Achtens: Wie steht es um die heutige Lage im Irak und Syrien, also die Konstellation, die heute für<br />
den Großteil der Migrationsbewegung verantwortlich ist? Offiziell ist es das Ziel der USA, den IS zu<br />
bekämpfen. Tatsächlich aber waren es gerade die USA, die den Islamischen Staat in aller Ruhe haben<br />
wachsen lassen und mit Waffen versorgt haben.</em></p>
<p><em>In einem Interview mit dem arabischen Sender Al Jazeera räumt der frühere Chef des DIA<br />
(militärischer Nachrichtendienst der USA), General Michael Flynn am 10. August d. J. ein, dass es eine<br />
absichtliche Entscheidung Washingtons war, IS wachsen zu lassen und zusammen mit der Türkei und<br />
einigen arabischen Golfstaaten Al Qaida-geführte Rebellen in Syrien politisch und mit Waffen zu<br />
unterstützen. Mehr dazu finden Sie hier: <a href="https://www.rt.com/usa/312050-dia-flynn-islamic-state/.">https://www.rt.com/usa/312050-dia-flynn-islamic-state/.</a></em></p>
<p><em>Zwei Dinge dürften klar sein. 1. So sicher wie die russische Armee laut Aussagen Präsident Putins<br />
binnen zweier Wochen in Kiew stehen könnte, wenn sie wollte, so sicher könnten die USA den IS in<br />
der gleichen Zeit ausschalten, wenn sie wollten. 2. Mit der gleichzeitigen Unterstützung und<br />
Bekämpfung des IS schlagen die USA gleich drei Klappen: Sie steigern ihre Einnahmen aus<br />
Waffenexporten, halten den in Syrien laufenden Stellvertreterkrieg gegen Russland in Gang und<br />
destabilisieren Europa ganz im Sinne der oben zitierten â€žVordenkerâ€œ George Friedman und Thomas<br />
P. M. Barnett.</em></p>
<p><em>DREI FRAGEN HIERZU:</em></p>
<p><em>Erstens: Warum hat die Bundesregierung (ohne Not) die Verpflichtungen des Schengen-Abkommens<br />
gebrochen und damit ganz zweifellos gegen die staatliche Schutzpflicht ihrer Bürger verstoßen,<br />
wobei wohl kaum noch von Fahrlässigkeit gesprochen werden kann?</em></p>
<p><em>Zweitens: Wie viele von den USA mit Lügen, Intrigen, false flag-Operationen, dem Wegputschen von<br />
Regierungen und der Destabilisierung anderer Staaten initiierte Kriege wollen sich die<br />
Bundesregierung, die EU und die Weltgemeinschaft denn noch gefallen lassen?</em></p>
<p><em>Drittens: Bemerken Politik und Medien wirklich nicht, dass Deutschland nun selbst zum Ziel der unter<br />
â€žZweitensâ€œ genannten US-Bemühungen geworden ist? Die Bundesregierung hat Schaden vom<br />
deutschen Volk abzuwenden. Die Medien als â€žVierte Gewaltâ€œ haben den Auftrag, Speerspitze des<br />
Rechts auf freie Meinungsäußerung zu sein und objektiv zu berichten, um die Meinungsbildung ihrer<br />
Leser/Seher/Hörer zu fördern.</em></p>
<p><em>Ihre Aufgabe ist nicht die Fabrizierung einer Volksmeinung, die aus veröffentlichter Meinung<br />
öffentliche Meinung werden lassen will und in einer Art Meinungsdiktatur all jene diffamiert und in<br />
irgendwelche â€žEckenâ€œ stellt, die noch willens und in der Lage sind, sich das zum Luxusgut gewordene<br />
eigene Denken zu leisten.</em></p>
<p><em>Medien, die das nicht verstehen â€“ und das ist ein gutes Zeichen â€“ schaffen sich seit geraumer Zeit<br />
selbst ab. Nichts von dem, was ich in diesem offenen Brief geschrieben habe, bedurfte eines<br />
investigativen Ansatzes. Bestseller lesen kann jeder, Interviews anschauen ebenfalls. Wollen unsere<br />
Medien den Krieg, die Destabilisierung Deutschlands und der EU? Wissen sie es nicht besser, können<br />
es nicht besser oder dürfen sie es nicht besser?</em></p>
<p><em>QUINTESSENZ: Die EU weist erschreckende Auflösungserscheinungen auf. Wie hypnotisiert durch<br />
die ihr von den USA aufs Auge gedrückte, dem altbewährten Strickmuster folgende und von<br />
führenden US Think-Tanks minutiös geplante Zerlegungsstrategie insbesondere Deutschlands<br />
starren Politik und Medien nur noch auf Bahnhöfe. Und sie scheinen auch nur noch â€žBahnhof zu<br />
verstehenâ€œ. Schon bei der â€žRettungâ€œ des Euro verstießen EU und EZB gegen ihre eigenen Verträge<br />
und Regularien. Bei der Flüchtlingsthematik ist das nun auch auf den Weg gebracht. Und man darf<br />
gespannt sein, wann nach der obstrusen Nomenklatur der â€žEuro-Rebellenâ€œ nun die â€žFlüchtlings-<br />
Rebellenâ€œ aus der Taufe gehoben werden. Ein Europa bzw. richtiger ja eine EU, die mit Schimpf<br />
und Schande gegen die vorgeht, die Vertragstreue einfordern, befindet sich auf einer höchst<br />
Besorgnis erregenden Geisterfahrt.</em></p>
<p><em>Wer die mittlerweile im Allgemeinwissen verankerte â€žGeschichteâ€œ des Vietnamkriegs, des Feldzugs<br />
gegen den Irak und all der vielen anderen Kriege kennt, wer die Bücher oder Interviews der<br />
führenden Köpfe der US-Think Tanks kennt, wer die freimütige Aussage George Friedmans kennt,<br />
dass die USA in Kiew den â€žoffensichtlichsten Staatsstreich der Geschichteâ€œ orchestriert haben, wer<br />
seine Ausführungen kennt, dass die USA â€žum jeden Preisâ€œ die Annäherung Europas und Russlands<br />
unterbinden muss, wer Thomas P. M. Barnetts â€žBlueprint for Actionâ€œ und die dort skizzierte<br />
Handlungsanweisung kennt, Europa mit jährlich 1,5 Millionen Migranten zu destabilisieren - und<br />
wer diese Fakten dann ignoriert oder auf den Kopf stellt und auf die eindrischt, die sie beim Namen<br />
nennen, der macht sich zum Handlanger dieser düsteren Pläne â€“ und auch zum<br />
Mitverantwortlichen für das, was geschehen ist, geschieht und geschehen wird.</em></p>
<p><em>Deutschland als Teil der EU, aber auch die EU sind nicht zum buchstäblichen Kadavergehorsam<br />
verpflichtet. Sie sind nicht verpflichtet, sich in den nächsten Krieg hineinziehen zu lassen. Wohl<br />
aber sind sie verpflichtet, ihre Bürger davor zu schützen. Die Aggression der USA/NATO gegenüber<br />
Russland hat zum Zusammenrücken Moskaus und Pekings geführt. Das war ein von Washington<br />
unbedachtes Ergebnis â€“ könnte uns aber über ein neues Kräftegleichgewicht vielleicht in letzter<br />
Minute doch noch den Frieden auch für Europa sichern.</em></p>
<p><em>Wenn die USA eine dominante Politik praktizieren, dann kann das nur funktionieren, weil sich<br />
andere dieser Dominanz unterwerfen â€“ wiewohl sie an den Fingern einer Hand abzählen könnten,<br />
welche Pläne man für sie hegt. Und wer nicht zählen mag, der kann es sich ja in all den von mir<br />
angegebenen Quellen ansehen.</em></p>
<p><em>Ich weiß, dass es mühsam und zeitaufwändig ist, sich alle in diesem Brief genannten Links und<br />
Quellen zu Gemüte zu führen. Tun Sie es in Ihrem Interesse, im Interesse Deutschlands, Ihrer<br />
Kinder, Europas und der Aufrechterhaltung des Friedens. Kriege hatte und hat diese Welt mehr als<br />
genug.</em></p>
<p><em>Auf Ihre geschätzte Reaktion freue ich mich und danke Ihnen herzlich für Ihre Zeit. Sie haben sie<br />
nicht für mich geopfert.</em></p>
<p><em>Mit besten Grüßen und Wünschen</em></p>
<p><em>Axel Retz</em></p>
<p>Wer den Text als PDF weitergeben möchte, findet diesen <a href="http://www.konjunktion.info/2015/09/offener-brief-an-die-bundesregierungen-an-die-kirchen-und-an-die-medien/">hier</a>.</p>
<p>VG, Konjunktion</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370273</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370273</guid>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2015 06:55:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Konjunktion</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sehr guter Text. Sollte als Unterrichtsstoff an jeder Schule in Deutschland behandelt werden. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Damit die junge Generation weiß, warum sie in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr so unbeschwert in Deutschland leben können wird, wie wir in den vergangenen Jahrzehnten.</p>
<p>Und damit die Kids wissen, bei wem sie sich dafür bedanken dürfen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370271</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370271</guid>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2015 06:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tünnes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BRAVO BRAVO UND BESTEN DANK (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch wenn Offene Briefe nichts &quot;bringen&quot; mögen, fasst es dieser in meinen<br />
Augen wunderbar zusammen, um was es bei der Flüchtlingsthematik geht bzw.<br />
was vollkommen aus den Augen verloren wird:</p>
</blockquote><p>
Ich hoffe ja nur,dass dieser OFFENE BRIEF nicht verlorengeht.<br />
Besten Dank fuer die Einsetzung dieses offenen Briefes. Er fasst die Entwicklung der letzten Jahrzehnte und die Zukunftsprognose in kurzen 8 Seiten zusammen. Absolut Klasse und besten Dank an den Autor.</p>
<p>Zu lange -  es hat dem Schreiber sicherlich mehr Zeit gekostet ihn niedezuschreiben als Euch zu lesen. Wie viele vergeuden stundenlang Zeit beim Lesen der Zeitung oder bei nutzlosen Diskussionen im Wirtshaus?<br />
Waere ich in Deutschland, staende ich an der Strassenecke und wuerde ihn verteilen.</p>
<p>Uebrigens, wenn ich jetzt die pdf-Form aufrufe ist sie beschaedigt und kann nicht repariert werden. Sind die Trolle, die die  Amerikanische Botschaft in Berlin letzthin suchte, schon fleissig am Werk. Geht es Euch auch so, oder liegt es an meinem Rechner. Das erste Mal hat es geklappt und dann war es aus.</p>
<p>peppercorn</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370236</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370236</guid>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 23:43:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peppercorn</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich finde Deinen offenen Brief super! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Konjunktion,</p>
<p>dazu passend vermisse ich die USA auf der Zahlungsliste 2015 für die Vereinten Nationen:</p>
<p><a href="http://www.un.org/en/ga/contributions/honourroll.shtml">http://www.un.org/en/ga/contributions/honourroll.shtml</a></p>
<p><br />
Viele Grüße und mach weiter so!<br />
amos</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370213</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370213</guid>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 20:54:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Amos</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Formatierung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Auch wenn Offene Briefe nichts &quot;bringen&quot; mögen, ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das stimmt, sie bringen nichts.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>... fasst es dieser in meinen </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Schlecht formatiert und ewig lang. Ich habe nur die erste drei Zeilen<br />
gelesen - und ich bezweifle, dass es viele Leute gibt, die mehr von dem<br />
Brief lesen werden.</p>
</blockquote><p>Sorry für die Formatierung. Habe das ganze via Smartphone gepostet. Da schaute es ganz normal aus. Sobald ich wieder Zugriff auf einen richtigen Rechner habe, reiche ich es mit richtiger Formatierung nach.</p>
<p>VG</p>
<p>Hier schon mal das <a href="http://www.konjunktion.info/wp-content/uploads/2015/08/Offener-Brief-RETZ_PPNL_20150912_25791_PDF-M.pdf">Original-PDF</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370110</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370110</guid>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 13:36:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Konjunktion</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das stimmt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Problem ist nur: Mit solchen Texten erreichst Du die Masse niemals. Das muss anders verpackt werden.</p>
<blockquote><p>Text zu lang? Setzten, 6!</p>
</blockquote><p>Wenn Du obige Benotung an den Verfasser des Briefs gerichtet haben solltest, dann würde ich Dir sogar zustimmen <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370098</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370098</guid>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 13:04:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sich informieren ist mitunter anstrengend (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Text zu lang?   Setzten, 6!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370095</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370095</guid>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 12:53:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fleet</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stimmt, bringt nichts (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch wenn Offene Briefe nichts &quot;bringen&quot; mögen, ...</p>
</blockquote><p>Das stimmt, sie bringen nichts.</p>
<blockquote><p>... fasst es dieser in meinen Augen wunderbar zusammen ...</p>
</blockquote><p>Schlecht formatiert und ewig lang. Ich habe nur die erste drei Zeilen gelesen - und ich bezweifle, dass es viele Leute gibt, die mehr von dem Brief lesen werden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370093</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370093</guid>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 12:47:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Offener Brief zur Flüchtlingsthematik</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Offene Briefe nichts &quot;bringen&quot; mögen, fasst es dieser in meinen Augen wunderbar zusammen, um was es bei der Flüchtlingsthematik geht bzw. was vollkommen aus den Augen verloren wird:</p>
<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren, <br />
mir ist bekannt, dass diese Anrede protokollarisch <br />
bei einigen von Ihnen nicht dem entspricht, was <br />
der Etikette etspricht. Sie werden es mir nachsehen<br />
, hoffe ich. Dieser Brief geht an den <br />
Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, die Führer <br />
der beiden großen Kirchen hierzulande, die <br />
Intendanten von ARD und ZDF und die Chefredakteure <br />
von â€žDIE ZEITâ€œ, â€žFAZâ€œ, â€žDIE WELTâ€œ, <br />
â€žSüddeutsche Zeitungâ€œ und an die gut 6.800 Leser me<br />
ines wöchentlichen Newsletters. <br />
Ich schreibe Ihnen heute als freiberuflicher, beim <br />
Bundeskanzleramt akkreditierter Journalist, <br />
Übersetzer von Wirtschafts- und Börsenliteratur, eh<br />
emaliger Chefredakteur eines bundesweit <br />
vertriebenen Börsenmagazins, langjähriger wöchentli<br />
cher Kolumnist für Börse online und <br />
Herausgeber eines wöchentlich erscheinenden Newslet<br />
ters, der sich an die intellektuell besser<br />
Situierten unseres Landes richtet, aber auch in all<br />
en Kontinenten zahlreiche Leser hat.  <br />
Ich schreibe aber vor allem als Bürger, der sowohl <br />
den inneren wie den äußeren Frieden ohne Not <br />
erheblichen Gefahren ausgesetzt sieht. Und ich bitt<br />
e Sie um eine (gerne kurze) Stellungnahme, die <br />
ich in meinem samstäglich erscheinenden Newsletter <br />
veröffentlichen werde. Keine Antwort, Sie <br />
wissen es, wird von meinen Lesern auch als Antwort <br />
wohl verstanden werden. <br />
Angesichts meiner erkennbaren Affinität zum Wirtsch<br />
aftsgeschehen, das untrennbar mit dem <br />
politischen Geschehen verbunden ist, darf ich mit e<br />
inem durchaus provozierenden Zitat von John <br />
Maynard Keynes beginnen: â€žPraktiker, die sich ganz <br />
frei von intellektuellen Zwängen glauben, sind <br />
gewöhnlich die Sklaven irgendeines verblichenen Öko<br />
nomen. Wahnsinnige in hoher Stellung saugen <br />
ihren wilden Irrsinn aus dem, was irgendein akademi<br />
scher Schreiber vorher verfasste.â€œ <br />
Insbesondere in den USA, in zunehmendem Umfang aber<br />
 auch hierzulande hat es sich eingebürgert, <br />
politisches Tun und Lassen an den Elaboraten extern<br />
er Berater oder â€žThink Tanksâ€œ auszurichten. Man <br />
denkt nicht mehr selbst, man lässt denken. <br />
Zwei der in den USA einflussreichsten Think Tanks s<br />
ind die von George Friedman gegründete und <br />
geleitete Stratfor und die Gruppierung um den US-Mi<br />
litärstrategen Thomas P. M. Barnett. Und mit <br />
Blick auf diese beiden Herren sollten wir uns jetzt<br />
 erst des Ukraine-Konflikts und dann der <br />
Flüchtlingsproblematik annehmen. Zu Wort kommen wer<br />
den aber auch die ehemaligen US-<br />
Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kenned<br />
y sowie der frühere Leiter des militärischen <br />
US-Geheimdienstes DIA, General a. D. Michael T. Fly<br />
nn <br />
Die spannendste Frage, die sich ergeben wird, ist d<br />
ie, ob Sie das hier Vorgestellte tatsächlich alles <br />
nicht wissen oder es zwar wissen, aber vor der Öffe<br />
ntlichkeit und letztlich auch ihrem Gewissen und <br />
Ihrer Verantwortung verstecken. Immerhin: Nach Lekt<br />
üre dieses Briefes wird die erste Möglichkeit ad <br />
acta gelegt werden können. <br />
THEMA 1 <br />
Ukraine â€“ â€žMost blatant coup in historyâ€œ <br />
Spätestens nach Bekanntwerden des abgehörten Telefo<br />
nats zwischen Victoria Nuland (Assistant <br />
Secretary of State im US-Außenministerium) und Geof<br />
frey R. Pyatt (US-Botschafter für die Ukraine) <br />
vom 4. Februar 2014 hätte den politisch Verantwortl<br />
ichen, aber auch dem, was früher einmal unter <br />
dem Begriff Journalismus/der Medien subsumiert war,<br />
 ein erstes Licht aufgehen müssen, zumal Frau <br />
Nuland zusammen mit Richard Lugar schon 1997 das sc<br />
höne Werk â€žRussia, itâ€™s neighbors, and an <br />
enlarging NATOâ€œ, veröffentlich hatte, in dem u. a. <br />
der Effekt einer Ausweitung der NATO in die <br />
baltischen Staaten und die Ukraine untersucht wird <br />
(<br />
<a href="https://books.google.de/books?id=o42_jgO8wncC">https://books.google.de/books?id=o42_jgO8wncC</a><br />
). <br />
Einmal abgesehen davon, dass dem damaligen sowjetis<br />
chen Präsidenten Gorbatschow von US-<br />
Außenminister James Baker und seinem deutschen Amts<br />
kollegen Hans-Dietrich Genscher im <br />
Gegenzug zum russischen â€ž <br />
Ð´Ð°â€œ zur deutschen Wiedervereinigung zugesagt wurde,<br />
 dass es keine <br />
Osterweiterung der NATO geben werde, gehe ich davon<br />
 aus, dass Sie, liebe/r Leser/in die <br />
Verfassungen souveräner Staaten achten, unabhängig <br />
davon, ob Sie sie kennen oder nicht. <br />
Sehen wir uns daher einmal die Artikel der auch heu<br />
te noch gültigen ukrainischen Verfassung an, die <br />
für den mit dem im Februar 2014 vollzogenen â€žRegier<br />
ungswechselâ€œ in Kiew in Betracht kommen: <br />
Artikel 108 definiert zur Beendigung der Befugnisse<br />
 des Präsidenten folgende vier mögliche <br />
Voraussetzungen: <br />
1)Ð²Ñ–Ð´ÑÑ‚Ð°Ð²ÐºÐ¸; <br />
2) Ð½ÐµÐ¼Ð¾Ð¶Ð»Ð¸Ð²Ð¾ÑÑ‚Ñ– Ð²Ð¸ÐºÐ¾Ð½ÑƒÐ²Ð°Ñ‚Ð¸ ÑÐ²Ð¾Ñ— Ð¿Ð¾Ð²Ð½Ð¾Ð²Ð°Ð¶ÐµÐ½Ð½Ñ Ð·Ð° ÑÑ‚Ð°<br />
Ð½Ð¾Ð¼ Ð·Ð´Ð¾Ñ€Ð¾Ð²'Ñ; <br />
3) ÑƒÑÑƒÐ½ÐµÐ½Ð½Ñ Ð· Ð¿Ð¾ÑÑ‚Ð° Ð² Ð¿Ð¾Ñ€ÑÐ´ÐºÑƒ Ñ–Ð¼Ð¿Ñ–Ñ‡Ð¼ÐµÐ½Ñ‚Ñƒ; <br />
4) ÑÐ¼ÐµÑ€Ñ‚Ñ–. <br />
Das heißt: Rücktritt, Verhinderung der Amtsausübung<br />
 aus gesundheitlichen Gründen, <br />
Amtsenthebung in einem Amtsenthebungsverfahren, Tod<br />
. <br />
Alternativ zur Beendigung der Amtszeit eines gewähl<br />
ten Präsidenten käme noch Artikel 111 in Frage: <br />
ÐŸÑ€ÐµÐ·Ð¸Ð´ÐµÐ½Ñ‚ Ð£ÐºÑ€Ð°Ñ—Ð½Ð¸ Ð¼Ð¾Ð¶Ðµ Ð±ÑƒÑ‚Ð¸ ÑƒÑÑƒÐ½ÐµÐ½Ð¸Ð¹ Ð· Ð¿Ð¾ÑÑ‚Ð° Ð’ÐµÑ€Ñ…Ð¾Ð²<br />
Ð½Ð¾ÑŽ Ð Ð°Ð´Ð¾ÑŽ Ð£ÐºÑ€Ð°Ñ—Ð½Ð¸ Ð² Ð¿Ð¾Ñ€ÑÐ´ÐºÑƒ Ñ–Ð¼Ð¿Ñ–Ñ‡Ð¼ÐµÐ½Ñ‚Ñƒ <br />
Ñƒ Ñ€Ð°Ð·Ñ– Ð²Ñ‡Ð¸Ð½ÐµÐ½Ð½Ñ Ð½Ð¸Ð¼ Ð´ÐµÑ€Ð¶Ð°Ð²Ð½Ð¾Ñ— Ð·Ñ€Ð°Ð´Ð¸ Ð°Ð±Ð¾ Ñ–Ð½ÑˆÐ¾Ð³Ð¾ Ð·Ð»Ð¾Ñ‡<br />
Ð¸Ð½Ñƒ. Danach kann ein Präsident auch wegen <br />
Hochverrats oder eines anderen schweren Verbrechens<br />
 des Amtes enthoben werden, was allerdings <br />
der Beantragung einer Untersuchungskommission durch<br />
 das Parlament und der Einschaltung des <br />
Verfassungsgerichts bedarf. <br />
Da die Absetzung des Präsidenten weder auf Artikel <br />
108 noch auf Artikel 111 der Verfassung <br />
gestützt werden konnte, begründete das Parlament si<br />
e damit, dass sich der Präsident von der <br />
Ausübung seiner Verfassungsgemäßen Macht â€žselbst zu<br />
rückgezogenâ€œ habe. Nur: <br />
De jure verfängt diese Argumentation nirgends in de<br />
r Verfassung. Zudem ist sie an Zynismus kaum zu <br />
überbieten. Wer aus berechtigter Furcht um sein Leb<br />
en und das seiner Angehörigen die Flucht <br />
ergreifen muss, â€žzieht sich nicht selbst zurückâ€œ. E<br />
benso wenig wie etwa die, die heute in Syrien vor <br />
Krieg und Verfolgung fliehen. <br />
Wenn wir uns also nicht über die ukrainische Verfas<br />
sung hinwegsetzen wollen, dann ist Wiktor <br />
Janukowytsch unverändert rechtmäßiger, demokratisch<br />
 gewählter Präsident der Ukraine. Dass er <br />
hinweggeputscht wurde, ändert daran nichts. <br />
Und es ist schon eine gewaltige Verdrehung der <br />
Fakten, ausgerechnet die, die diesem Präsidenten no<br />
ch die Treue halten, unmittelbar nach dem Sturz <br />
des legitimen Präsidenten und bis heute anhaltend  <br />
als â€žSeparatistenâ€œ oder â€žAufständischeâ€œ zu <br />
betiteln. Der exakt gleichen Logik folgend, gab es <br />
im Deutschland der Weimarer Republik nach dem <br />
30. Januar 1933 auch eine Menge â€žSeparatistenâ€œ und <br />
â€žAufständischeâ€œ â€“ leider zu wenige. <br />
Aber wurde Wiktor Janukowitsch überhaupt hinweggepu<br />
tscht? Und von wem? Hier kommt Stratfor-<br />
Chef George Friedman ins Spiel. In einem Interview <br />
für die russische Zeitung Kommersant, datierend <br />
vom 19. Dezember 2014, nachzulesen hier (<br />
<a href="http://russia-insider.com/en/2015/01/20/2561">http://russia-insider.com/en/2015/01/20/2561</a><br />
) führt der <br />
Leiter der auch als â€žSchatten-CIAâ€œ bezeichneten Den<br />
kfabrik u. a. aus:  <br />
â€ž<br />
Russia calls the events that took place at the begi<br />
nning of this year a coup dâ€™etat organized by the <br />
United States. And it truly was the most blatant co<br />
up in history.â€ Auf Deutsch: â€žRussland <br />
bezeichnet die Ereignisse vom Jahresbeginn als eine<br />
n von den USA organisierten Staatstreich. Und <br />
es war wahrlich der offensichtlichste Staatsstreich<br />
 der Geschichte.â€œ <br />
Lesenswert ist das ganze Interview. Ebenso wie Mr. <br />
Friedmans Buch 2011 erschienenes â€žThe Next <br />
Decadeâ€œ, in dem er ganz freimütig beschreibt, dass <br />
es schon seit über 100 Jahren das Ziel der USA <br />
gewesen sei, eine zu dichte Annäherung zwischen Deu<br />
tschland und Russland zu verhindern, da dies <br />
die einzige Allianz sei, die den USA gefährlich wer<br />
den könne. <br />
Friedman warnt in â€œThe Next Decadeâ€ auch ausdrückli<br />
ch davor, die Krise zu rasch zu eskalieren. So <br />
stellt er auf Seite 162 fest: â€œIf the United States<br />
 drives the relationship to a crisis too soon, it w<br />
ill only <br />
strengthen Germanyâ€™s hand in the region.â€ Übersetzt<br />
: Falls die Vereinigten Staaten  die Entwicklung <br />
der Krise zu rasch forcieren, wird das nur zu einer<br />
 Stärkung der deutschen Position in der Region <br />
führen.â€œ <br />
Ohne mich in weitere Details verlieren zu wollen (l<br />
esen Sie das Buch bitte einfach selbst) empfiehlt <br />
Mr. Friedman des Weiteren, Europa â€žeinzulullenâ€œ und<br />
 warnt: â€žAny indication that the United States <br />
is directly seekig to block Germany or to create a <br />
crises with Russia will generate a counterreaction <br />
in <br />
Europe [...]â€œ. Und â€žAt all costs, the United States m<br />
ust prevent the geographical amalgamation of <br />
Russia and the European peninsula, because that wou<br />
ld create a power the United States would be <br />
hard-pressed to containâ€œ.  Ich denke, ich brauche e<br />
s nicht zu übersetzen. Sehr aufschlussreich liest <br />
sich aber auch das hier: <br />
â€žThis is the challenge for the American president a<br />
s we enter the next decade. He must move with <br />
misdirection in order not to create concern in Mosc<br />
ow or Berlin that might make those governments <br />
increase the intensityof their relationship before <br />
the United States can create a structure to limit i<br />
t.â€œ <br />
â€žBeim Eintritt in die nächste Dekade steht der amer<br />
ikanische Präsident vor folgender <br />
Herausforderung: Er muss mit in die falsche Richtun<br />
g weisenden Informationen arbeiten, um in <br />
Moskau und Berlin keine Bedenken zu schüren, die di<br />
e Regierungen dort die Intensität ihrer <br />
Beziehungen vertiefen lassen könnten, bevor die Ver<br />
einigten Staaten eine Struktur errichtet haben, <br />
die das einschränkt.â€œ <br />
Womit ich auf den Anfang dieses Briefes und das Zit<br />
at von John Maynard Keynes verweise: Die <br />
Vorgänge in und um die Ukraine wurden vom Think Tan<br />
k Stratfor minutiös â€œvorgedachtâ€. Und <br />
augenscheinlich auch bis heute so perfekt umgesetzt<br />
, dass eine zufällige Koinzidenz von Planung und <br />
Ablauf der Ereignisse nahezu ausgeschlossen erschei<br />
nt. <br />
Dem deutschen Bundestag dürften einige der von mir <br />
angesprochenen Fakten bekannt sein, da sie <br />
von Frau Dr. Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) dort am <br />
19. März d. J. angesprochen wurden. Auszüge <br />
aus der Rede finden Sie hier: <br />
<a href="http://pressejournalismus.com/2015/03/ueber-georg-f">http://pressejournalismus.com/2015/03/ueber-georg-f</a><br />
riedmans-<br />
aussagen-wird-auch-im-deutschen-bundestag-gesproche<br />
n/<br />
. <br />
Wenn Sie sich (aus Zeitgründen) vielleicht nur eine<br />
n ganz kurzen Überblick über Mr. Friedmans <br />
Denkweise verschaffen wollen<br />
, ist sein Auftritt beim â€žThe Chicago Council on Gl<br />
obal Affairsâ€œ am 04. <br />
Februar d. J. hilfreich (deutsche Übersetzung). Fün<br />
dig werden Sie hier: <br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IuTCKy8uL7A">https://www.youtube.com/watch?v=IuTCKy8uL7A</a><br />
 . Die Übersetzung, von mir geprüft, ist in <br />
Ordnung. <br />
ZWEI FRAGEN HIERZU:  <br />
Erstens<br />
: Es ist kaum vorstellbar, dass Ihnen als politisch<br />
en Entscheidungsträgern bzw. <br />
Verantwortlichen für die von mir adressierten Medie<br />
n die dargestellten Fakten unbekannt sind. <br />
Warum also lassen Sie sich von den USA wie am Nasen<br />
ring durch die aktuelle Geschichtsschreibung <br />
ziehen, aus der â€“ im rechten Licht betrachtet â€“ seh<br />
r bald eine größere militärische Konfrontation bis <br />
hin zu einem atomaren Krieg werden könnte? <br />
Zweitens<br />
: Warum sind unsere Medien in Anbetracht des Ausgef<br />
ührten zu einem derartigen, Russland <br />
dämonisierenden und die USA glorifizierenden Einhei<br />
tsbrei verkommen, von dem sich (siehe <br />
Auflagen, Zuschauerzahlen und Zugriffe auf Online-S<br />
eiten) immer mehr Menschen abwenden? Wenn <br />
die USA den Putsch in Kiew inszeniert haben und wen<br />
n die NATO rund um Russland in immer <br />
höherem Tempo neue â€žDependancenâ€œ einrichtet und an <br />
der russischen Grenze Manöver bis hin zu <br />
Abwurf von Übungs-Atombomben durchführt, was glaube<br />
n Sie denn, wie viele Ihrer Leser oder <br />
Zuschauer Ihnen Ihre Konstruktion der â€žrussischen A<br />
ggressionâ€œ abnehmen? Wollen Sie den totalen <br />
Krieg? Herr Bundespräsident:  <br />
â€žManchmal muss ein junger Mensch alles geben und we<br />
nn es das eigene Leben ist.â€œ, haben Sie auf <br />
der Münchener Sicherheitskonferenz letzten Jahres k<br />
undgetan, wobei Sie bedauernd anfügten, dass <br />
â€ždiese Bereitschaft zur Hingabe selten gewordenâ€œ is<br />
t. Ich darf anfügen: <br />
Vermutlich meinten Sie nicht â€žeinâ€œ junger Mensch, s<br />
ondern â€žMillionenâ€œ. Und: Für Jesus Christus war <br />
Ihre Feststellung korrekt. Heute hingegen müsste je<br />
der Mensch, egal welchen Alters, alle seine <br />
Begabungen einsetzen, um diesen Globus friedfertige<br />
r zu machen. â€žArtikel 5â€œ Ihres â€žchristlichen <br />
Grundgesetzesâ€œ steht Ihrer Sichtweise zudem etwas e<br />
ntgegen, falls noch erinnerlich. <br />
Mit Klimaveränderung, demographischer Entwicklung, <br />
geradezu explosiv wachsendem <br />
Auseinanderklaffen der Vermögensverteilung national<br />
 wie international und den beispiellosen <br />
Flüchtlingsströmen gibt es für die Verwendung â€žmens<br />
chlicher Ressourcenâ€œ, Herr Bundespräsident, <br />
sogar noch viel reizvollere Projekte als sich für d<br />
ie Ziele als die Hingabe seines Lebens im Krieg. <br />
Wenn Sie um die Einfädelung all der vielen heutigen<br />
 Konflikte und der der vergangenen 50 Jahre auf <br />
diesem Erdball und die dabei verwendeten, fast imme<br />
r gleichen Strategien wirklich gar nichts wissen, <br />
schade. Für einen raschen Wissenstransfer stehe ich<br />
 zur Verfügung. Sie können aber auch nur ein <br />
wenig lesen. Mehr tue ich ja auch nicht. <br />
Natürlich ließe sich fragen, ob denn niemand das he<br />
utige Desaster hätte kommen sehen. Und in der <br />
Tat werden wir fündig. <br />
Dwight D. Eisenhower<br />
, 34. Präsident der USA und sein <br />
Nachfolger John F. <br />
Kennedy<br />
 warnten mehr als deutlich vor dem Einfluss des mil<br />
itärisch-industriellen Komplexes. Einen <br />
auszugsweisen Mitschnitt der Reden der beiden Präsi<br />
denten finden Sie hier: <br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=jRER8m0zHrM">https://www.youtube.com/watch?v=jRER8m0zHrM</a><br />
THEMA 2 <br />
Weapons of Mass Migration <br />
Nun ja, das klingt ein wenig irritierend. Ist aber <br />
nur der Titel eines 2010 erschienenen Buches der US<br />
-<br />
Autorin Kelly M. Greenhill (<br />
<a href="http://www.cornellpress.cornell.edu/book/?GCOI=8014">http://www.cornellpress.cornell.edu/book/?GCOI=8014</a><br />
0100627270<br />
). <br />
Darin untersucht die heute an der Stanford Universi<br />
ty tätige Politologin, wie Vertreibung, Flucht und <br />
erzwungene Zuwanderung in andere Länder als politis<br />
che Waffe eingesetzt wurden und werden, um <br />
andere Länder zu destabilisieren oder auch zu erpre<br />
ssen. Fazit: Klappt in drei von vier Fällen. <br />
Ebenfalls lesenswert! <br />
Falls Sie nach jemandem suchen sollten, der zu dies<br />
em Thema ein ähnlich großkalibriges Standing hat <br />
wie George Friedman zur US-Außenpolitik, dann werde<br />
n Sie, ein wenig Geschick vorausgesetzt, bei <br />
Thomas P. M. Barnett landen. Unter Donald Rumsfeld <br />
war der mittlerweile zu Ruhm gekommene <br />
Militärstratege als Mitarbeiter im Pentagon tätig, <br />
wo er schon früh den Islamismus als möglichen <br />
Feind definierte, dafür aber erst nach dem sich heu<br />
te jährenden 9/11 offiziell Gehör bekam. <br />
Einmal als â€žVordenkerâ€œ anerkannt, verspürte auch Mr<br />
. Barnett die Berufung, Bücher zu verfassen. <br />
Was er dann auch tat. Und ebenso wie Mr. Friedmans <br />
Bücher wurden sie in den USA Besteller: â€žThe <br />
Pentagonâ€™s New Mapâ€œ und â€žBlueprint for Actionâ€œ. In <br />
Letzterem lesen wir:  <br />
â€žDas Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder de<br />
r Erde. Sie soll durch die Vermischung der <br />
Rassen herbeigeführt werden. Mit dem Ziel einer hel<br />
lbraunen Rasse in Europa. Hierfür sollen in <br />
Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der d<br />
ritten Welt aufgenommen werden. Das <br />
Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnit<br />
tlichen IQ von 90, zu dumm, um zu begreifen, <br />
aber intelligent genug, um zu arbeiten.â€œ <br />
Mr. Barnett, einen dessen seiner Auftritte mal einf<br />
ach einmal gesehen haben muss <br />
(<br />
<a href="http://www.ted.com/talks/thomas_barnett_draws_a_new">http://www.ted.com/talks/thomas_barnett_draws_a_new</a><br />
_map_for_peace<br />
) , ist ebenso wie Mr. <br />
Friedman Bestseller-Autor. Und beide schreiben sich<br />
 Ideen von der Seele, die hierzulande durchaus <br />
strafrechtsrelevant wären,  stattdessen aber als â€žB<br />
lueprint of Actionâ€œ (Thomas P. M. Barnett) <br />
tatsächlich umgesetzt werden. <br />
Dazu meine ich: <br />
Erstens<br />
: Die westliche Politik und ihre gleichgeschaltet w<br />
irkenden Medien werden/könnten/sollten <br />
das wissen. Falls nicht, haben sie ihre Hausaufgabe<br />
n nicht gemacht. Der Flüchtlingsstrom ist <br />
erkennbares Ergebnis der US-Politik. Irak, Afghanis<br />
tan, Syrien, diverse afrikanische Länder und <br />
kommend die Ukraine: Überall dort bombardieren die <br />
USA angeblich die â€žDemokratieâ€œ herbei. <br />
Geklappt hat es nirgends. Nur ein Heer von Toten, p<br />
olitische Instabilität und verbrannte Erde <br />
geschaffen. Und einen Hass auf den Westen geschürt,<br />
 der nur darauf wartet, sich entladen zu <br />
können. <br />
Zweitens<br />
: Was bei uns an Flüchtlingsströmen anlandet, ist e<br />
xakt das, was die Herren Barnett und <br />
Friedman zur Destabilisierung Europas und vor allem<br />
 Deutschlands geplant haben â€“ und was die <br />
Bundesregierung â€“ wissend oder nicht â€“ mit der fast<br />
 euphorischen Forderung nach einer <br />
Willkommenskultur unterstützt. <br />
Bruch des EU-Rechts und Verstoß gegen die staatlich<br />
e Schutzpflicht <br />
Drittens<br />
: Zur von Deutschland und Österreich praktizierten <br />
â€žFlexibilitätâ€œ der Zuwanderung fehlt jede <br />
Grundlage. <br />
Wer aus einem Kriegsgebiet flüchtet und in Europa a<br />
nkommt, der ist in Sicherheit. Und <br />
darf getrost einmal ein paar Tage warten, bis er re<br />
gistriert und überprüft ist. Denn es ist keine <br />
Gefahr mehr im Verzug. <br />
All diejenigen zur völlig unkontrollierten Ein- und<br />
 Weiterreise  zuzulassen, die zuvor ihren Pass <br />
wegwerfen, sich einen syrischen kaufen oder einfach<br />
 nur bei der Registrierung davonlaufen, steht <br />
nicht nur im offenen Widerspruch zu den im Schengen<br />
-Abkommen festgelegten Kontrollpflichten; es <br />
ist nachgerade auch eine Einladung an all die, die <br />
mit der erklärten Absicht der Errichtung eines <br />
Kalifats in Europa einreisen und explizit auch der <br />
Bundeskanzlerin selbst gedroht haben. <br />
Sieht man <br />
sich an, welch hohe Anzahl an kriminellem â€žBeifangâ€œ <br />
der bayerischen Polizei im Umfeld des G7-<br />
Gipfels auf Schloss Elmau ins Netz ging und sieht m<br />
an sich an, dass die Behörden schon mit der <br />
Überwachung einiger Handvoll potentiell gewaltberei<br />
ter Islamisten an ihre Grenzen stoßen, ist die <br />
unkontrollierte und wohl auch außer Kontrolle gerat<br />
ene Zuwanderung beim besten Willen nicht <br />
nachvollziehbar. <br />
In Tateinheit mit dem Verstoß gegen EU- Recht hebel<br />
t der unkontrollierte Zustrom von Migranten <br />
auch die Schutzpflicht des Staates aus, â€ždie umso e<br />
rnster genommen werden muss, je höher der <br />
Rang des infrage stehenden Rechtsgutes innerhalb de<br />
r Werteordnung des Grundgesetzes anzusetzen <br />
istâ€œ (BVerfGE 39, 1 42 = NJW 1975, 573). Was so gil<br />
t, wenn auch unter einer anderen Thematik <br />
zustande gekommen. <br />
Dass sich unter den 450.000, 800.000 oder (NRW-Mini<br />
sterin Hannelore Kraft in dieser Woche: â€žJeder <br />
weißâ€œ, dass es viel mehr sind.â€œ) Zuwanderern auch s<br />
alafistische Extremisten befinden dürften, auch <br />
das â€žweiß jederâ€œ, der sich und andere nicht belügt.<br />
 Und es ist einfach nur eine Frage der Zeit, bis wi<br />
r <br />
die Ergebnisse der ohne Not begangenen Verstöße geg<br />
en die Kontrollpflicht an den Außengrenzen <br />
der EU sehen werden. <br />
Viertens<br />
: Ungarn hat Grenzzäune errichtet, da es eine Außen<br />
grenze der EU zu kontrollieren hat. <br />
Grundlage: Das Schengen-Abkommen, das eben genau da<br />
s vorschreibt. Ungarns in der EU ungeliebte <br />
Regierung hat sich dafür heftige Schelte eingefange<br />
n. Vertragstreue ist out. Spanien, Frankreich und <br />
Großbritannien haben Zäune seit langem. Und bauen s<br />
ie immer weiter aus, etwa am Ärmel-Tunnel. <br />
Kritik: keine, obwohl es sich in Frankreich und Gro<br />
ßbritannien nicht um Sperranlagen an den <br />
Außengrenzen der EU handelt, sondern um Binnengrenz<br />
en. <br />
Fünftens:<br />
 Der schöne Begriff der Evidenz besagt, dass irgend<br />
etwas unmittelbar einsichtig ist, ohne <br />
dass es eines weiteren Beweises bedarf. <br />
Dass im Zuge der in jeder Hinsicht unkontrollierten<br />
 Zuwanderung nach Europa auch viele Personen <br />
eingewandert sind, die Ungutes im Schilde führen, d<br />
as ist evident. Nur: <br />
Kommt es erst einmal zu den ersten â€žspektakulärenâ€œ Er<br />
eignissen in Deutschland (und so lange wird <br />
das nach Planung des IS ja nicht auf sich warten la<br />
ssen), wird die heutige Willkommenskultur inkl. <br />
des Verteilens nicht mehr benötigter Plüschtiere so<br />
 rasch in sich zusammenfallen wie ein <br />
unsachgemäß behandeltes SoufflÃ©. <br />
Und dann, auch das ist evident,  wird sich der aufk<br />
eimende Hass auch auf ausgerechnet all die <br />
ergießen, die â€žechteâ€œ Flüchtlinge sind und waren.  <br />
Die EU, von der Jean Claude Juncker am Mittwoch die<br />
ser Woche ganz richtig bemerkte, dass es ihr <br />
sowohl â€žan Europaâ€œ wie auch â€žan Unionâ€œ fehle, zeigt<br />
 sich einmal mehr in sich gespalten, hilf- und <br />
orientierungslos. <br />
Die nun in Brüssel diskutierte Quotenregelung werde<br />
n viele Mitgliedsländer einfach ablehnen. Die <br />
Flüchtlingsproblematik spielt derweil den politisch<br />
en Kräften in die Hände, die die EU ablehnen. Und: <br />
Wie kann es sein, dass laut über die Möglichkeit na<br />
chgedacht wird, dass sich aufnahmeunwillige EU-<br />
Staaten durch die Einzahlung in einen â€žFlüchtlingsf<br />
ondsâ€œ ihrer humanitären Pflicht entziehen? Reden <br />
wir denn auf der Ebene von â€žVerschmutzungsrechtenâ€œ?<br />
Sechstens<br />
: Was sollte denn die angestrebte EU-Quotenregelung<br />
 bringen, wenn der ganz <br />
überwiegende Anteil der Flüchtlinge nicht â€žin die E<br />
Uâ€œ, sondern schlicht und ergreifend nach <br />
Deutschland will? Will man die Menschen deportieren<br />
? Auf welcher Rechtsgrundlage denn? <br />
Siebtens<br />
: Das Eintreten der USA in den Vietnamkrieg wurde v<br />
on Washington mit dem von den USA <br />
selbst inszenierten â€žTonkin-Zwischenfallâ€œ begründet<br />
 (<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-">https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-</a><br />
Zwischenfall<br />
). Der Angriff auf den Irak mit gefälschten â€žBeweis<br />
enâ€œ der Existenz von <br />
Massenvernichtungswaffen, was der ehemalige US-Auße<br />
nminister Powell später als den â€žgrößten  <br />
Schandfleck meiner Karriereâ€œ bezeichnete (<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-">http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-</a><br />
union/irak-krieg-powell-schandfleck-meiner-karriere<br />
-1255325.html<br />
). Der Angriff auf Afghanistan gilt <br />
als unmittelbare Folge der Ereignisse vom 11.09.200<br />
1, von denen selbst jeder zweite Amerikaner <br />
nicht an die offizielle Darstellung des Geschehens <br />
glaubt (<br />
<a href="http://deutsche-wirtschafts-">http://deutsche-wirtschafts-</a><br />
nachrichten.de/2013/09/11/mehrheit-der-amerikaner-g<br />
laubt-911-war-kontrollierte-sprengung/<br />
).  <br />
Wer tatsächlich der Ansicht ist, dass Washington zu<br />
m Herbeizaubern eines neuen Kriegsgrundes <br />
nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehen würde, <br />
der hat vermutlich noch nie etwas von der <br />
â€žOperation Northwoodsâ€œ gehört (<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods">https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods</a><br />
). Und was <br />
die Ukraine betrifft, kennen wir ja dank George Fri<br />
edman (s. o.) die Wahrheit auch bereits. <br />
Achtens<br />
: Wie steht es um die heutige Lage im Irak und Syri<br />
en, also die Konstellation, die heute für <br />
den Großteil der Migrationsbewegung verantwortlich <br />
ist? Offiziell ist es das Ziel der USA, den IS zu <br />
bekämpfen. Tatsächlich aber waren es gerade die USA<br />
, die den Islamischen Staat in aller Ruhe haben <br />
wachsen lassen und mit Waffen versorgt haben. <br />
In einem Interview mit dem arabischen Sender Al Jaz<br />
eera räumt der frühere Chef des DIA <br />
(militärischer Nachrichtendienst der USA), General <br />
Michael Flynn am 10. August d. J. ein, dass es eine<br />
absichtliche Entscheidung Washingtons war, IS wachs<br />
en zu lassen und zusammen mit der Türkei und <br />
einigen arabischen Golfstaaten Al Qaida-geführte Re<br />
bellen in Syrien politisch und mit Waffen zu <br />
unterstützen. Mehr dazu finden Sie hier: <br />
<a href="https://www.rt.com/usa/312050-dia-flynn-islamic-sta">https://www.rt.com/usa/312050-dia-flynn-islamic-sta</a><br />
te/<br />
.  <br />
Zwei Dinge dürften klar sein. 1. So sicher wie die <br />
russische Armee laut Aussagen Präsident Putins <br />
binnen zweier Wochen in Kiew stehen könnte, wenn si<br />
e wollte, so sicher könnten die USA den IS in <br />
der gleichen Zeit ausschalten, wenn sie wollten. 2.<br />
 Mit der gleichzeitigen Unterstützung und <br />
Bekämpfung des IS schlagen die USA gleich drei Klap<br />
pen: Sie steigern ihre Einnahmen aus <br />
Waffenexporten, halten den in Syrien laufenden Stel<br />
lvertreterkrieg gegen Russland in Gang und <br />
destabilisieren Europa ganz im Sinne der oben zitie<br />
rten â€žVordenkerâ€œ George Friedman und Thomas <br />
P. M. Barnett. <br />
DREI FRAGEN HIERZU: <br />
Erstens<br />
: Warum hat die Bundesregierung (ohne Not) die Verp<br />
flichtungen des Schengen-Abkommens <br />
gebrochen und damit ganz zweifellos gegen die staat<br />
liche Schutzpflicht ihrer Bürger verstoßen, <br />
wobei wohl kaum noch von Fahrlässigkeit gesprochen <br />
werden kann? <br />
Zweitens<br />
: Wie viele von den USA mit Lügen, Intrigen, false <br />
flag-Operationen, dem Wegputschen von <br />
Regierungen und der Destabilisierung anderer Staate<br />
n initiierte Kriege wollen sich die <br />
Bundesregierung, die EU und die Weltgemeinschaft  d<br />
enn noch gefallen lassen? <br />
Drittens<br />
: Bemerken Politik und Medien wirklich nicht, dass <br />
Deutschland nun selbst zum Ziel der unter <br />
â€žZweitensâ€œ genannten US-Bemühungen geworden ist? Di<br />
e Bundesregierung hat Schaden vom <br />
deutschen Volk abzuwenden. Die Medien als â€žVierte G<br />
ewaltâ€œ haben den Auftrag, Speerspitze des <br />
Rechts auf freie Meinungsäußerung zu sein und objek<br />
tiv zu berichten, um die Meinungsbildung ihrer <br />
Leser/Seher/Hörer zu fördern. <br />
Ihre Aufgabe ist nicht die Fabrizierung einer Volks<br />
meinung, die aus veröffentlichter Meinung <br />
öffentliche Meinung werden lassen will und in einer<br />
 Art Meinungsdiktatur all jene diffamiert und in <br />
irgendwelche â€žEckenâ€œ stellt, die noch willens und i<br />
n der Lage sind, sich das zum Luxusgut gewordene <br />
eigene Denken zu leisten. <br />
Medien, die das nicht verstehen â€“ und das ist ein g<br />
utes Zeichen â€“ schaffen sich seit  geraumer Zeit <br />
selbst ab. Nichts von dem, was ich in diesem offene<br />
n Brief geschrieben habe, bedurfte eines <br />
investigativen Ansatzes. Bestseller lesen kann jede<br />
r, Interviews anschauen ebenfalls. Wollen unsere <br />
Medien den Krieg, die Destabilisierung Deutschlands<br />
 und der EU? Wissen sie es nicht besser, können <br />
es nicht besser oder dürfen sie es nicht besser? <br />
QUINTESSENZ: Die EU weist erschreckende Auflösungse<br />
rscheinungen auf. Wie hypnotisiert durch <br />
die ihr von den USA aufs Auge gedrückte, dem altbew<br />
ährten Strickmuster folgende und von <br />
führenden US Think-Tanks minutiös geplante Zerlegun<br />
gsstrategie insbesondere Deutschlands <br />
starren Politik und Medien nur noch auf Bahnhöfe. U<br />
nd sie scheinen auch nur noch â€žBahnhof zu <br />
verstehenâ€œ. Schon bei der â€žRettungâ€œ des Euro verstieße<br />
n EU und EZB gegen ihre eigenen Verträge <br />
und Regularien. Bei der Flüchtlingsthematik ist das<br />
 nun auch auf den Weg gebracht. Und man darf <br />
gespannt sein, wann nach der obstrusen Nomenklatur <br />
der â€žEuro-Rebellenâ€œ nun die â€žFlüchtlings-<br />
Rebellenâ€œ aus der Taufe gehoben werden.  Ein Europa <br />
bzw. richtiger ja eine EU, die mit Schimpf <br />
und Schande gegen die vorgeht, die Vertragstreue ei<br />
nfordern, befindet sich auf einer höchst <br />
Besorgnis erregenden Geisterfahrt.  <br />
Wer die mittlerweile im Allgemeinwissen verankerte <br />
â€žGeschichteâ€œ des Vietnamkriegs, des Feldzugs <br />
gegen den Irak und all der vielen anderen Kriege ke<br />
nnt, wer die Bücher oder Interviews der <br />
führenden Köpfe der US-Think Tanks kennt, wer die f<br />
reimütige Aussage George Friedmans kennt, <br />
dass die USA in Kiew den â€žoffensichtlichsten Staats<br />
streich der Geschichteâ€œ orchestriert haben, wer <br />
seine Ausführungen kennt, dass die USA â€žum jeden Pre<br />
isâ€œ die Annäherung Europas und Russlands <br />
unterbinden muss, wer Thomas P. M. Barnetts â€žBluepr<br />
int for Actionâ€œ und die dort skizzierte <br />
Handlungsanweisung kennt, Europa mit jährlich 1,5 M<br />
illionen Migranten zu destabilisieren - und <br />
wer diese Fakten dann ignoriert oder auf den Kopf s<br />
tellt und auf die eindrischt, die sie beim Namen <br />
nennen, der macht sich zum Handlanger dieser düster<br />
en Pläne â€“ und auch zum <br />
Mitverantwortlichen für das, was geschehen ist, ges<br />
chieht und geschehen wird. <br />
Deutschland als Teil der EU, aber auch die EU sind <br />
nicht zum buchstäblichen Kadavergehorsam <br />
verpflichtet. Sie sind nicht verpflichtet, sich in <br />
den nächsten Krieg hineinziehen zu lassen. Wohl <br />
aber sind sie verpflichtet, ihre Bürger davor zu sc<br />
hützen. Die Aggression der USA/NATO gegenüber <br />
Russland hat zum Zusammenrücken Moskaus und Pekings<br />
 geführt. Das war ein von Washington <br />
unbedachtes Ergebnis â€“ könnte uns aber über ein neu<br />
es Kräftegleichgewicht vielleicht in letzter <br />
Minute doch noch den Frieden auch für Europa sicher<br />
n <br />
Wenn die USA eine dominante Politik praktizieren, d<br />
ann kann das nur funktionieren, weil sich <br />
andere dieser Dominanz unterwerfen â€“ wiewohl sie an<br />
 den Fingern einer Hand abzählen könnten, <br />
welche Pläne man für sie hegt. Und wer nicht zählen<br />
 mag, der kann es sich ja in all den von mir <br />
angegebenen Quellen ansehen.  <br />
Ich weiß, dass es mühsam und zeitaufwändig ist, sic<br />
h alle in diesem Brief genannten Links und <br />
Quellen zu Gemüte zu führen. Tun Sie es in Ihrem In<br />
teresse, im Interesse Deutschlands, Ihrer <br />
Kinder, Europas und der Aufrechterhaltung des Fried<br />
ens. Kriege hatte und hat diese Welt mehr als <br />
genug.  <br />
Auf Ihre geschätzte Reaktion freue ich mich und dan<br />
ke Ihnen herzlich für Ihre Zeit. Sie haben sie <br />
nicht für mich geopfert.  </em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=370090</link>
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<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 12:40:49 +0000</pubDate>
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