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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Na eben.</title>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/</link>
<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Na eben. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>1x1 des debitismus: Schulden = Guthaben. Ergo global: Staatsschulden =<br />
private Guthaben, national: Staatsschulden = private Guthaben plus</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Guthaben</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>des Auslands (für Schuldnerländer) bzw. Staatsschulden = private</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Guthaben</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>minus Forderungen gegenüber dem Ausland (für Gläubigerländer). </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Das ist nicht das 1x1 des Debitismus. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Des dottore'schen debitismus leider nicht. Aber 1x1 der realen<br />
Kreditwirtschaft. </p>
</blockquote><p>Eben. Der Rest sind banale Tautologien: was der eine dem anderen schuldet, <br />
hat der andere von einem zugute.</p>
<blockquote><blockquote><p>Das wesentliche am Debitismus, und<br />
das werden<br />
reine Ökonomen nicht verstehen, ist die Fälligkeit auf Termin </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das ist doch klar und von mir x-mal so klargestellt. Auf den Rest -<br />
nämlich die Staatschuldem im Kontext der gesamtwirtschaftlichen<br />
Finanzierungssalden - gehst Du natürlich wie üblich gar nicht ein. </p>
<p>Das übliche eben.</p>
</blockquote><p>Dass eine staatliche Nettoverschuldung einem privaten Nettoguthaben gegenübersteht? <br />
Das ist zwangsläufig der Fall. Diese Feststellung ist nicht sehr hilfreich.</p>
<p>Jede USD Fed-Note ist definitionsgemäss eine Obligation der US-Regierung, schon<br />
daher sieht man, dass privates Nettoguthaben staatlichen Nettoschulden gegenübersteht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351619</link>
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<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 15:52:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>pigbonds</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich auch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vorher würde ich mich aber über eine Antwort auf gestellte Fragen mehr<br />
freuen.<br />
Wenns dafür schon nicht reicht, ...</p>
</blockquote><p>Zeit wird da investiert, wo es sich zu lohnen verspricht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351538</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351538</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 21:53:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>VGR (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi, </p>
<blockquote><p>Warum schreiben Sie dann: 1x1 des debitismus: Schulden...</p>
</blockquote><p>Weil es vom dottore benannt, aber nicht in den Konsequenzen ausgeleuchtet wird. </p>
<blockquote><p>Seit wann wird bei SM zwischen global und national mit Ausland<br />
unterschieden?</p>
</blockquote><p>Wird in der VGR (volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) so gemacht. Z.B. Stobbe: Volkswirtschaftliches Rechnungswesen, Kap. 2. einzel- und gesamtwirtschaftliche Vermögensrechnung. </p>
<blockquote><p>Was ist da der Unterschied?</p>
</blockquote><p>Ist die Frage ernst gemeint? <br />
 <br />
Gruß</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351536</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351536</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 21:50:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Debitismus und Saldenmechanik (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo pe,</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>1x1 des debitismus: Schulden = Guthaben. Ergo global: Staatsschulden =<br />
private Guthaben, national: Staatsschulden = private Guthaben plus</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Guthaben</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>des Auslands (für Schuldnerländer) bzw. Staatsschulden = private</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Guthaben</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>minus Forderungen gegenüber dem Ausland (für Gläubigerländer). </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Das ist nicht das 1x1 des Debitismus. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Des dottore'schen debitismus leider nicht. Aber 1x1 der realen<br />
Kreditwirtschaft. </p>
</blockquote><p>Warum schreiben Sie dann: 1x1 des debitismus: Schulden...<br />
Welcher Debitismus darf's denn sein?</p>
<p>Seit wann wird bei SM zwischen global und national mit Ausland unterschieden?<br />
Was ist da der Unterschied?</p>
<blockquote><blockquote><p>Das wesentliche am Debitismus, und<br />
das werden<br />
reine Ökonomen nicht verstehen, ist die Fälligkeit auf Termin </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das ist doch klar und von mir x-mal so klargestellt. Auf den Rest -<br />
nämlich die Staatschuldem im Kontext der gesamtwirtschaftlichen<br />
Finanzierungssalden - gehst Du natürlich wie üblich gar nicht ein. </p>
<p>Das übliche eben.</p>
</blockquote><p>Freundliche Grüße<br />
KK</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351533</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351533</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 21:27:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>KK</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Karussell (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Banken brauchen Eigenkapital, die können nicht einfach beliebig Kredite<br />
vergeben.</p>
</blockquote><p>Mal in ganz langsam:</p>
<p>Woher bekommen die GB ihr Eigenkapital? Von Leuten, die Forderung hinterlegen. Woher kommen diese Forderungen? Von Leuten, die Schulden gemacht haben. Wo haben diese Leute Schulden gemacht? Bei der GB?</p>
<p>Da wird einem ja schwindelig in diesem Karussell!</p>
<p>(Ich schiebe morgen einfach alles auf die Uhrzeit <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" />)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351531</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351531</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 21:06:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Leider doch - aber Du keine gesamtwirtschaftlichen Finanzierungssalden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>1x1 des debitismus: Schulden = Guthaben. Ergo global: Staatsschulden =<br />
private Guthaben, national: Staatsschulden = private Guthaben plus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Guthaben</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>des Auslands (für Schuldnerländer) bzw. Staatsschulden = private</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Guthaben</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>minus Forderungen gegenüber dem Ausland (für Gläubigerländer). </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das ist nicht das 1x1 des Debitismus. </p>
</blockquote><p>Des dottore'schen debitismus leider nicht. Aber 1x1 der realen Kreditwirtschaft. </p>
<blockquote><p>Das wesentliche am Debitismus, und<br />
das werden<br />
reine Ökonomen nicht verstehen, ist die Fälligkeit auf Termin </p>
</blockquote><p>Das ist doch klar und von mir x-mal so klargestellt. Auf den Rest - nämlich die Staatschuldem im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungssalden - gehst Du natürlich wie üblich gar nicht ein. </p>
<p>Das übliche eben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351530</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351530</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 21:02:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Aufklärungsversuch find' ich gut (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo pe,</p>
<blockquote><p>... zeigt Sahras Rede aus meiner Sicht auch, wie wenig einig sich die Linke<br />
nach wie vor bei der Analyse der Lage und v.a. bei der Strategieplanung<br />
ist. </p>
<p>Varoufakis' &quot;Modest Proposal&quot; - seine<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350324">Strategie für<br />
die Lösung der Eurokrise</a> - scheint bei ihr noch nicht mal<br />
angekommen zu sein, geschweige denn, daß sie Yanis' Vorschlag kritisch<br />
unter die Lupe nehmen und diskutieren würde. </p>
<p>Der nämlich hat ein &quot;serious shortcoming&quot;: solange es in Griechenland<br />
kein verläßliches Zivil- und Vertragsrecht sowie gut dokumentierte<br />
Eigentumsrechte gibt, wird es dort weiterhin nur schlechte Schuldner geben<br />
können, und die Banken werden ihr Spiel, die Staaten über die Androhung<br />
von Bankenzusammenbrüchen in Haftung zu nehmen, das diese seit den 80er<br />
Jahren (damals noch im Testlauf mit außereuropäischen<br />
Entwicklungsländern) treiben, weiter spielen können. </p>
<p>Die Linke ist hier leider blind, auch ihr &quot;debitistischer&quot;<br />
postkeynesianischer Flügel (z.B. Flaßbeck) ist hierfür völlig blind und<br />
damit unfähig zu einer realistischen Analyse der Eurokrise. Wie überhaupt<br />
die Linke ihre Geschichte (Realsozialismus und Verbindung zur Marx'schen<br />
Theorie) nicht wirklich aufgearbeitet hat und ohne überlegene Politische<br />
Ökonomie dasteht, mit der man der herrschenden Theorie Paroli bieten<br />
könnte. </p>
<p>Deswegen bleibt man auch beim eigenen traditionellen Klientel - den<br />
deutschen Lohnabhängigen - bisher unglaubwürdig. Würde allerdings das<br />
&quot;modest proposal&quot; durch grundlegende Reformen des Privatrechts in den<br />
Süd-Ländern ergänzt, würde es funktionieren. </p>
</blockquote><p>Bis hierher leider nur pseudointellektuelles BlaBla.</p>
<blockquote><p>Werde mal einen Aufklärungsversuch starten ...</p>
</blockquote><p>Das wiederum wäre sicher eine Möglichkeit, die vielen Unwissenden aus ihrem Nebel zu führen.</p>
<p>Vorher würde ich mich aber über eine Antwort auf gestellte Fragen mehr freuen.<br />
Wenns dafür schon nicht reicht, ...</p>
<p>Freundliche Grüße<br />
KK</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351528</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351528</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 20:54:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>KK</dc:creator>
</item>
<item>
<title>So einfach ist das nicht, Banken brauchen Eigenkapital (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>In Deiner Aufzählung fehlen wesentliche Vermögensklassen, insbesondere<br />
jene, die<br />
als Sicherheiten in Kreditgeschäften dienen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Die Bank will natürlich immer Sicherheiten. Mir ist das auch schon in dem<br />
Beitrag von Morpheus aufgefallen, dass dieser Punkt betont wird. Ich nehme<br />
an, das liegt daran, dass derzeit die Meinung geläufig ist, Banken<br />
erschaffen Geld per Knopfdruck, ohne Sicherheiten zu verlangen.</p>
<p>Das ist natürlich nicht der Fall. Nur... sagen wir es mal so: Wenn man<br />
ganz doll beide Augen zudrückt, und die Hühneraugen noch dazu, dann ist<br />
ein Trabbi ein Porsche und eine Ruine eine Villa.</p>
<p>Das ist aber wiederum nur ein deutliches Zeichen für einen bald endenden<br />
Blow-Off und ein anderes Thema.</p>
</blockquote><p>Banken brauchen Eigenkapital, die können nicht einfach beliebig Kredite<br />
vergeben.<br />
Schau auf die griechischen Banken, da reiht sich Kapitalerhöhung an Kapitalerhöhung,<br />
bei der CoBa ebenso.<br />
Da wird auch niemand kostenlos gerettet, die Altaktionäre werden dabei massiv<br />
verwässert, Gläubiger werden zu neuen Aktionären (Zypern), etc.</p>
<p>Der Blow-Off muss auch nicht darin bestehen, dass alle Forderungen abgeschrieben<br />
werden - die können in einer Sanierungsmassnahme in Aktien gewandelt werden, womit<br />
das Eigenkapital gestärkt wird.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351527</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351527</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 20:51:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>pigbonds</dc:creator>
</item>
<item>
<title>In der Spätphase nur Makulatur (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In Deiner Aufzählung fehlen wesentliche Vermögensklassen, insbesondere<br />
jene, die<br />
als Sicherheiten in Kreditgeschäften dienen.</p>
</blockquote><p>Die Bank will natürlich immer Sicherheiten. Mir ist das auch schon in dem Beitrag von Morpheus aufgefallen, dass dieser Punkt betont wird. Ich nehme an, das liegt daran, dass derzeit die Meinung geläufig ist, Banken erschaffen Geld per Knopfdruck, ohne Sicherheiten zu verlangen.</p>
<p>Das ist natürlich nicht der Fall. Nur... sagen wir es mal so: Wenn man ganz doll beide Augen zudrückt, und die Hühneraugen noch dazu, dann ist ein Trabbi ein Porsche und eine Ruine eine Villa.</p>
<p>Das ist aber wiederum nur ein deutliches Zeichen für einen bald endenden Blow-Off und ein anderes Thema (muss das selbst noch beackern, aber so langsam wird es).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351526</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351526</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 20:45:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sorry, aber &quot;Debitismus&quot; hast Du nicht verstanden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>1x1 des debitismus: Schulden = Guthaben. Ergo global: Staatsschulden =<br />
private Guthaben, national: Staatsschulden = private Guthaben plus Guthaben<br />
des Auslands (für Schuldnerländer) bzw. Staatsschulden = private Guthaben<br />
minus Forderungen gegenüber dem Ausland (für Gläubigerländer). </p>
</blockquote><p>Das ist nicht das 1x1 des Debitismus. Das wesentliche am Debitismus, und das werden<br />
reine Ökonomen nicht verstehen, ist die Fälligkeit auf Termin und die daraus entstehende<br />
Diskontierung.</p>
<p>An anderer Stelle machst Du Dich über den &quot;Juristen&quot; und deshalb ökonomischen <br />
&quot;Nullblicker&quot; Schäuble lustig: <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=351508">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=351508</a></p>
<p>Ich bin froh, dass man für ein Finanz &amp; Kapitalmarkt Studium an der HSG zuerst durch<br />
Jura, BWL sowie Mikro und Makro gepeitscht wurde. Juristen und BWLern ist durchaus<br />
klar, was &quot;Fälligkeit&quot; bedeutet.</p>
<p>In Deiner Aufzählung fehlen wesentliche Vermögensklassen, insbesondere jene, die<br />
als Sicherheiten in Kreditgeschäften dienen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351521</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351521</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 20:32:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>pigbonds</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fehlende Variable (edit) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>1x1 des debitismus: Schulden = Guthaben. Ergo global: Staatsschulden =<br />
private Guthaben, national: Staatsschulden = private Guthaben [...]</p>
</blockquote><p>- (minus) Steuern zu Deckung der Kosten des Staatsapparates</p>
<p>= Verlustgeschäft = Zwang, neue Kredite zu nehmen = Aufschuldungsprozess (entweder durch die Bürger, oder durch den Staat).</p>
<p>Da die Bürger aber oft nur begrenzt Schulden aufnehmen möchten, und Unternehmer nur bis zu einem bestimmten Limit (bis die Beleihungsgrenze des Eigentums erreicht ist), muss früher oder später der Staat (als größter und bester Konzern aller Konzerne) einspringen. Der kann Schulden ohne Ende [bis blabla] aufnehmen.<br />
Ist noch die Frage, wie sich der Staat finanziert, bevor die ersten Steuereinnahmen fließen, die durch die Kredite der Unternehmen entstehen könnten. Einfacher bei einem Reset wäre es, der Staat würde direkt zum Schuldner werden (z.B. via &quot;Begrüßungsgeld&quot;), dann hätte er das Vorfinanzierungsproblem in die Zukunft verschoben.</p>
<p>Halten wir fest: <span class="underline">Der Staat tilgt seine Schulden mit Schulden.</span></p>
<p><strong>?</strong></p>
<p>(Der Einfachheit halber Auslandsschulden/forderungen beiseite lassend.)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351513</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351513</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 19:44:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke, sehr schön - allerdings ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... zeigt Sahras Rede aus meiner Sicht auch, wie wenig einig sich die Linke nach wie vor bei der Analyse der Lage und v.a. bei der Strategieplanung ist. </p>
<p>Varoufakis' &quot;Modest Proposal&quot; - seine <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350324">Strategie für die Lösung der Eurokrise</a> - scheint bei ihr noch nicht mal angekommen zu sein, geschweige denn, daß sie Yanis' Vorschlag kritisch unter die Lupe nehmen und diskutieren würde. </p>
<p>Der nämlich hat ein &quot;serious shortcoming&quot;: solange es in Griechenland kein verläßliches Zivil- und Vertragsrecht sowie gut dokumentierte Eigentumsrechte gibt, wird es dort weiterhin nur schlechte Schuldner geben können, und die Banken werden ihr Spiel, die Staaten über die Androhung von Bankenzusammenbrüchen in Haftung zu nehmen, das diese seit den 80er Jahren (damals noch im Testlauf mit außereuropäischen Entwicklungsländern) treiben, weiter spielen können. </p>
<p>Die Linke ist hier leider blind, auch ihr &quot;debitistischer&quot; postkeynesianischer Flügel (z.B. Flaßbeck) ist hierfür völlig blind und damit unfähig zu einer realistischen Analyse der Eurokrise. Wie überhaupt die Linke ihre Geschichte (Realsozialismus und Verbindung zur Marx'schen Theorie) nicht wirklich aufgearbeitet hat und ohne überlegene Politische Ökonomie dasteht, mit der man der herrschenden Theorie Paroli bieten könnte. </p>
<p>Deswegen bleibt man auch beim eigenen traditionellen Klientel - den deutschen Lohnabhängigen - bisher unglaubwürdig. Würde allerdings das &quot;modest proposal&quot; durch grundlegende Reformen des Privatrechts in den Süd-Ländern ergänzt, würde es funktionieren. </p>
<p>Werde mal einen Aufklärungsversuch starten ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351506</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351506</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 19:19:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sarah hat recht, aber begründet verkürzt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ihre Behauptung, der Sozialstaat hätte niemals Schulden gemacht, ist<br />
leider schlicht falsch. </p>
</blockquote><p>Sie ist nicht falsch, aber nur teilweise korrekt begründet. </p>
<p>1x1 des debitismus: Schulden = Guthaben. Ergo global: Staatsschulden = private Guthaben, national: Staatsschulden = private Guthaben plus Guthaben des Auslands (für Schuldnerländer) bzw. Staatsschulden = private Guthaben minus Forderungen gegenüber dem Ausland (für Gläubigerländer). </p>
<p>Ergo: je mehr die Privaten sparen (sollen ja alle), also Geldvermögen bilden, desto höher die Staatsschulden. </p>
<p>In den 60er Jahren hatten die privaten Haushalte positive Geldvermögen (Forderungen), die dem entsprechenden Schulden hatte der Unternehmenssektor. Staat und Ausland waren netto weder Schuldner noch Gläubiger. </p>
<p>Heute sind die privaten Haushalte Nettosparer - UND der  Unternehmenssektor. Die dem gegenüberstehenden Schulden haben der Staat plus das Ausland. </p>
<p>Die Staatsschulden sind in dem Maß gestiegen, in dem der Unternehmenssektor von Netto-Schuldner zum Netto-Gläubiger geworden ist. Eine Situation, in der der Unternehmenssektor Netto-Sparer (=Netto-KreditGEBER statt Netto-KreditNEHMER) ist, ist Ausdruck einer deflationären Konstellation (Zinsrate über der Wachstumsrate). </p>
<p>War genauso in der great depression der 30er: <br />
<a href="http://www.saldenmechanik.info/files/saldenmechanik/Franz_Joachim_CLAUSS_-_Abnorme_Salden_-%20_Prueffeld%20USA%201929-1940.pdf">http://www.saldenmechanik.info/files/saldenmechanik/Franz_Joachim_CLAUSS_-_Abnorme_Sald...</a> </p>
<p>Diese Konstellation eignet sich, um arbeitsplatzschaffende Realinvestitionen zu dämpfen (stattdessen investieren die Realunternehmer ihre finanziellen Überschüsse auf den Kapitalmärkten - sie zocken). Das wiederum eignet sich zur Bekämpfung von Vollbeschäftigung, die mit größerer Macht der Lohnabhängigen (Gewerkschaften) einhergeht. Schafft man eine Reservearmee von Arbeitslosen, kann man mehr Druck auf die Lohnabhängigen ausüben. </p>
<p>Sarah hat völlig recht: die Staatsschulden haben mit dem Sozialstaat nix zu tun.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351502</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351502</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 18:56:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falscher Link - hier richtig (edit): (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=YJgCu-k0uKo">https://www.youtube.com/watch?v=YJgCu-k0uKo</a></p>
<p>Ihre Behauptung, der Sozialstaat hätte niemals Schulden gemacht, ist leider schlicht falsch. Wie sollen die Steuern im Gesamtsystem jemals die Aufwendungen übersteigen, wenn nicht durch zusätzliche Schuldaufnahme der Steuerzahler und wenn nicht durch diese, dann durch zusätzliche Verschuldung des Staates <em>oder durch von Steuern unabhängige Selbstversorgung des Staatsapparates</em>?<br />
Ich meine sogar, letzteres ist für eine längerfristige, friedliche Organisationsform in größeren Gruppen (mehr als z.B. 1000) Bedingung. Das beruht dann allerdings nicht auf Macht, sondern auf <em>echtem</em> Vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351471</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351471</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 15:21:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sarah im Klartext - der Stand der Dinge in Euroland</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen!</p>
<p>Sehr angenehm Sarah Wagenknecht einmal außerhalb des Bundestags-Rahmens zu hören. Da kommen die Dinge noch einmal klarer &amp; deutlicher auf den Punkt.<br />
Eine Aussage wie &quot;Die SPD ist am Arsch&quot; hätte ich ihr, ehrlich gesagt, gar nicht zugetraut.<br />
In Anbetracht der Lage sollte sich hier jeder in diesem ehrwürdigen Forum verkneifen noch einmal über &quot;die Griechen&quot; zu schimpfen. <br />
13 Minuten zum &quot;genießen&quot;!</p>
<p>Sahra Wagenknecht: Die SPD ist am Arsch! - Wo bleibt der Widerstand <br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hdaR5tVylKc">https://www.youtube.com/watch?v=hdaR5tVylKc</a></p>
<p>Beste Grüße<br />
mabraton</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351467</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=351467</guid>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 14:37:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>mabraton</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
