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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Ja, hahahaha ... der Preis fuer die Anleihe ist aber nicht der Zins, sondern der Kurs - und der steigt. Q.e.d. ... Uff ... (oT)</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
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<title>Ja, hahahaha ... der Preis fuer die Anleihe ist aber nicht der Zins, sondern der Kurs - und der steigt. Q.e.d. ... Uff ... (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 13:21:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lass gut sein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>&gt; Der Zins ist kein Preis.</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Preis_%28Wirtschaft%29">&quot;Entsprechend bildet sich { ... } <strong>der Zins als Preis</strong> für ge- oder verliehenes Geld.&quot;</a></p>
<p>Basiswissen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 28 Feb 2015 13:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ja ich rede vom Essen, und Sie vom Nasepopeln. Wohl bekomm's ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Der Preis, den die Käufer der Anleihen bezahlen.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p><em>&gt; Genau. Um den geht es.</em><br />
Aber nicht in <span class="underline">meinem</span><br />
Da war vom Preis (Zins) die Rede, den der <strong>Staat</strong> bezahlt.</p>
</blockquote><p>Darueber lacht sich ja schon das gesamte Internet tot! Begreifen Sie das denn immer noch nicht???</p>
<p>Der PREIS steigt, wenn die Nachfrage steigt.</p>
<p>Der Zins ist kein Preis. Und wenn fuer Sie doch, dann ist Nasenpopel fuer Sie wahrscheinlich eine vollwerrtige Mahlzeit. Wohl bekomm's ...</p>
<blockquote><p>Zwar verstehe auch ich unter einer redlichen Diskussion etwas anderes, </p>
</blockquote><p>Nein, ich habe schon lange begriffen, dass es hier um ungleich verteilte geistige Faehigkeiten geht ... und fehlende Demut. Oder Einsicht.</p>
<blockquote><p>aber Du übst Dich halt ein bißchen in eristischer Dialektik, um auf diesem Gebiet mit anderen Fachkräften hier im Forum gleich ziehen zu können. Es sei Dir gegönnt.</p>
</blockquote><p>Danke.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345170</link>
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<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 16:57:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schön, dass wir mal aneinander vorbei geredet haben (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Der Preis, den die Käufer der Anleihen bezahlen.</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; Genau. Um den geht es.</em></p>
<p>Aber nicht in <span class="underline">meinem</span> <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=344955">Beispiel</a>. Da war vom Preis (Zins) die Rede, den der <strong>Staat</strong> bezahlt.</p>
<p>Zwar verstehe auch ich unter einer redlichen Diskussion etwas anderes, aber Du übst Dich halt ein bißchen in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik">eristischer Dialektik</a>, um auf diesem Gebiet mit anderen Fachkräften hier im Forum gleich ziehen zu können. Es sei Dir gegönnt.</p>
<p>Bei sogenannten <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343705">Natur&quot;gesetzen&quot;</a> genügt übrigens ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikation">Gegenbeispiel</a>, um sie ad acta zu legen oder zumindest ihren Geltungsbereich einzuschränken.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345158</link>
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<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 16:15:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es ist schoen, wenn wir immer wieder vom Elefanten ueber den Ruessel zum Wurm kommen ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... aber besonders &quot;akademisch&quot; ist es nicht. es bringt auch keinerlei Erkenntnisgewinne. Aber <strong>da mich Leserzuschriften darin bestaetigen, das &quot;Satiremagazin&quot; Gelbes Forum weiter auszubaue</strong>n und ihm damit weitere Leserschichten zu erschliessen, warum nicht. Auch die Titanic verkauft schliesslich Anzeigen.</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Bei höherer Nachfrage steigt der <span class="underline">Ausgabekurs</span> der Anleihe, er nähert sich ihrem Nominalwert an.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Quatsch. Der liegt je nach Angebot ueber oder unter dem Nominalkurs.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ok, eigentlich wollte ich ja rhetorisch fragen, ob der Staat neuerdings Anleihen zum Nominalwert von 100 Mio. ausgibt und ihm die Käufer dafür 105 Mio. in die Hand drücken.</p>
</blockquote><p>Das ist voellig egal. Wirklich voellig egal!!!!!!!</p>
<p>Das mit dem Nominalwert ist einfach eine &quot;Angewohnheit&quot;, so, wie man Handwaschpaste im 500 ml-Flaeschchen verkauft, obwohl man wahrscheinlich ausrechnen koennte, dass herstelltechnisch und logistisch (Lagerung/Versand) genau 523,77 ml oder 436,2 ml &quot;kostenoptimal&quot; waeren. (Ok, nunmehr verbietet die EU auch noch die Optimierung.)</p>
<blockquote><p>Aber anscheinend sind wir schon soweit:<br />
Normal ist das allerdings nicht.</p>
</blockquote><p>Wieder Unsinn: ob auf der Anleihe 200 Euro steht als Ausgabepreis und 5% Zinsen, sie wird aber nur zu 50 Euro verkauft, weil der Marktzins bei 20% liegt oder sie wird zu 400 Euro verkauft, weil der Zins bei 2,5% liegt, spielt keine Rolle.</p>
<p>Ich bitte weiterhin instaendig, sich mal mit Anleihen/festverzinslichen Papieren zu befassen. Das ist <strong>hier nicht das Hausaufgaben-Forum!</strong></p>
<blockquote><p>Ja. Der Preis, den die Käufer der Anleihen bezahlen.</p>
</blockquote><p>Genau. Um den geht es. Langsam daemmert es Ihnen: der <strong>PREIS ist das, was der KAEUFER zahlt</strong>. In dem Fall nennt man ihn Kurs. Bei Prostituierten nennt man es Liebeslohn. Spielt aber keine Rolle:</p>
<p><strong>Steigt die Nachfrage</strong>, bleibt das Angebot gleich, <strong>steigt der Preis</strong>. Preis ist was fuer Kaeufer. Vielleicht kauft ja bei Ihnen nur die Frau ein?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345138</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345138</guid>
<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 13:49:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Letzter Versuch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Bei höherer Nachfrage steigt der <span class="underline">Ausgabekurs</span> der Anleihe, er nähert sich ihrem Nominalwert an.</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; Quatsch. Der liegt je nach Angebot ueber oder unter dem Nominalkurs.</em></p>
<p>Ok, eigentlich wollte ich ja rhetorisch fragen, ob der Staat neuerdings Anleihen zum Nominalwert von 100 Mio. ausgibt und ihm die Käufer dafür 105 Mio. in die Hand drücken.<br />
Aber anscheinend sind wir schon soweit:<br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article137407308/Das-sind-die-bitteren-Wahrheiten-des-Zins-Desasters.html">&quot;Wer sein Geld in zweijährige schweizerische oder dänische Staatsanleihen packt, bekommt 1,2 Prozent an jährlichem Strafzins abgeknöpft.&quot;</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-verdient-erstmals-geld-mit-staatsanleihe-a-845107-druck.html">&quot;Deutschland verdient erstmals Geld mit Staatsanleihe&quot;</a></p>
<p>Normal ist das allerdings nicht.</p>
<blockquote><blockquote><p>Mit anderen Worten: je <strong>größer</strong> die Nachfrage nach diesen Anleihen ist, ...</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; DESTO HOEHER DEREN PREIS.</em></p>
<p>Ja. Der Preis, den die Käufer der Anleihen bezahlen.<br />
Und dann gibt es eben noch einen zweiten Preis (Zins), den der Staat dafür bezahlt, dass ihm überhaupt jemand Geld leiht.</p>
<blockquote><blockquote><p>...desto <strong>billiger</strong> kann sich der Staat verschulden.</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; DUMMGESCHWAETZ.</em></p>
<p>Möglich, aber weit verbreitet:<br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article13282956/Griechische-Staatsanleihen-kosten-25-Prozent-Zinsen.html">&quot;An den horrenden Aufschlägen lässt sich ablesen, dass die Länder derzeit von den Märkten kein frisches Geld <strong>zu vertretbaren Kosten</strong> bekommen würden.&quot;</a><br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article136654762/EZB-flutet-Maerkte-jeden-Monat-mit-60-Milliarden-Euro.html">&quot;Zudem wird befürchtet, dass die EZB den Reformeifer in Krisenländern bremst, wenn sie den Staaten in großem Stil Schuldscheine abkauft â€“ und damit <strong>deren Kosten zur Aufnahme neuer Schulden</strong> drückt.&quot;</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finanzierungbedarf-der-euro-laender-summen-die-investoren-ueberfordern-1.1221038">&quot;Am Montag musste der klamme Staat Italien Investoren <strong>mehr als sieben Prozent dafür bezahlen</strong>, dass sie über zwölf Jahre hinweg neues Geld leihen.&quot;</a></p>
<p><br />
Vielleicht war das Beispiel der Staatsanleihen ja nicht glücklich gewählt. Inzwischen ist mir noch ein anderes eingefallen, wo höhere Nachfrage zu sinkendem Preis führt: Müllentsorgung.</p>
<p>Der Preis, den eine Stadt dafür bezahlen muss, dass ihr der Müll abgenommen wird, hängt von der Nachfrage ab, die Mülldeponien oder -kraftwerke ausüben. Je begehrter der Müll ist, desto billiger wird es für die Kommune.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345112</link>
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<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 11:02:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nein, Sie haben sich unsterblich laecherlich gemacht dadurch, dass Sie Verkaeufer und Kaeufer verwechseln ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>&gt;&gt;&gt; Dann sinkt der Preis der Anleihe?????</em></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Nein. Habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb:</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Je größer die Nachfrage, desto niedriger der <strong>Preis (Zins), den  der Staat zu zahlen hat</strong>.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><p>Ja, das schrieben Sie. Und merken nicht, wie wenig Sie von Anleihen und Zinsen ueberhaupt verstehen.</p>
<p>Und dann SINKT also der Preis (KURS) der Anleihe, WAEHREND deren Zins auch noch sinkt (bei gleicher Laufzeit)?</p>
<p>Schon mal um irgendeinen Preis beworben in Wirtschaftswissenschaften???</p>
<blockquote><p><em>&gt; Es ging doch drum, ob der PREIS -ceteris paribus- bei hoeherer Nachfrage steigt.</em><br />
Ja. Und ich hatte ein Gegenbeispiel gebracht.</p>
</blockquote><p>Ja, dass der Kurs von Anleihen (=PREIS) mit zunehmender Nachfrage STEIGT. Der (Effektiv-) Zins sinkt dadurch.</p>
<blockquote><p>Bei höherer Nachfrage steigt der <span class="underline">Ausgabekurs</span> der Anleihe, er nähert sich ihrem Nominalwert an. </p>
</blockquote><p>Quatsch. Der liegt je nach Angebot ueber oder unter dem Nominalkurs. Wenn er niedriger liegt, sind die Zinsen gestiegen, ist er hoeher, sind sie seit Begebung der Anleihe gegenueber dem angepeilten Nominalzins gefallen.</p>
<p>Oder das erwartete Ausfallrisiko ist gestiegen/gefallen, was sich dann eben auch im Anleihenpreis niederschlaegt. Was automatisch den Effektivzins beeinflusst.</p>
<blockquote><p>Das bedeutet, dass die Differenz zwischen der Geldsumme, die der Staat bei Fälligkeit zurückzahlen muss, und der Geldsumme, die er beim Platzieren der Anleihe erhält, <span class="underline">abnimmt</span>.<br />
Mit anderen Worten: je <strong>größer</strong> die Nachfrage nach diesen Anleihen</p>
</blockquote><p>DESTO HOEHER DEREN PREIS. Q.e.d. <span class="underline">Hoeher</span>, <strong>hallo jemand zuhause im Oberstueberl</strong>???</p>
<blockquote><p>ist, desto <strong>billiger</strong> kann sich der Staat verschulden. Ergo: steigende Nachfrage, sinkender Preis für den Staat.</p>
</blockquote><p>DUMMGESCHWAETZ. Natuerlich, der Zins sinkt, weil der PREIS STEIGT.</p>
<p>Solch eine IDIOTIE habe ich mein Lebtag nicht erlebt.</p>
<p>Nu is' aber endgueltig gut! Sie merken's nicht mal, wenn Sie sich zum Gespoett des gesamten Internet machen!!!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345042</link>
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<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 19:06:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nochmal ganz langsam zum Mitdenken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; desto weniger steigt bei steigender Nachfrage der Preis.</em></p>
<blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Zum Beispiel, wenn ein Staat seine Anleihen im <a href="http://www.boersennews.de/lexikon/begriff/auktionsverfahren/175">Auktionsverfahren</a> unter die Leute bringt. Je größer die Nachfrage, desto niedriger der Preis (Zins), den der Staat zu zahlen hat.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><p><em>&gt;&gt;&gt; Dann sinkt der Preis der Anleihe?????</em></p>
<blockquote><blockquote><p>Nein. Habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb:</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Je größer die Nachfrage, desto niedriger der <strong>Preis (Zins), den der Staat zu zahlen hat</strong>.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><p><em>&gt; Es ging doch drum, ob der PREIS -ceteris paribus- bei hoeherer Nachfrage steigt.</em></p>
<p>Ja. Und ich hatte ein Gegenbeispiel gebracht.</p>
<p><br />
<em>&gt; Das TUT ER DOCH in Ihrem Beispiel!!!!!!!</em></p>
<p>Bei höherer Nachfrage steigt der <span class="underline">Ausgabekurs</span> der Anleihe, er nähert sich ihrem Nominalwert an. Das bedeutet, dass die Differenz zwischen der Geldsumme, die der Staat bei Fälligkeit zurückzahlen muss, und der Geldsumme, die er beim Platzieren der Anleihe erhält, <span class="underline">abnimmt</span>.<br />
Mit anderen Worten: je <strong>größer</strong> die Nachfrage nach diesen Anleihen ist, desto <strong>billiger</strong> kann sich der Staat verschulden.<br />
Ergo: steigende Nachfrage, sinkender Preis für den Staat.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=345040</link>
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<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 18:51:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ohne Hirn nuetzt keine Brille, und Ohren nur fuer die Buegel??? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nein. Habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Je größer die Nachfrage, desto niedriger der <strong>Preis (Zins), den der Staat zu zahlen hat</strong>.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Die Differenz zwischen Nominalwert und Ausgabekurs, also der Betrag, den<br />
der Staat ausgeben muss, damit ihm jemand seine Versprechen abkauft.<br />
Je höher der Ausgabekurs, desto niedriger der Zins.</p>
</blockquote><p>Ja und????????????????????????????????????????</p>
<p>Es ging doch drum, ob der PREIS -ceteris paribus- bei hoeherer Nachfrage steigt.</p>
<p>Das TUT ER DOCH in Ihrem Beispiel!!!!!!!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344994</link>
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<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 14:21:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>... Lesebrillen regnen! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Zum Beispiel, wenn ein Staat seine Anleihen im Auktionsverfahren unter die Leute bringt.</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; Dann sinkt der Preis der Anleihe?????</em></p>
<p>Nein. Habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb:</p>
<blockquote><blockquote><p>Je größer die Nachfrage, desto niedriger der <strong>Preis (Zins), den der Staat zu zahlen hat</strong>.</p>
</blockquote></blockquote><p>Die Differenz zwischen Nominalwert und Ausgabekurs, also der Betrag, den der Staat ausgeben muss, damit ihm jemand seine Versprechen abkauft.<br />
Je höher der Ausgabekurs, desto niedriger der Zins.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344992</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344992</guid>
<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 14:10:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Oh Herr, lass' ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=212512">Hirn regnen</a> ...</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Wer redet denn von &quot;Ausgeben&quot;? Die Zinsen werden ja erstmal nur <span class="underline">versprochen</span>. Und die Rückzahlung genauso.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>So schlicht hatte ich Sie mir vorgestellt.<br />
...desto weniger steigt bei steigender Nachfrage der Preis.</p>
</blockquote></blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Zum Beispiel, wenn ein Staat seine Anleihen im Auktionsverfahren unter die Leute bringt. </p>
</blockquote><p>Dann <strong><em>sinkt</em> der Preis</strong> der Anleihe????? (Falls genuegend Nachfrage da ist und die Bietung ueberhaupt zu einem &quot;Hochbieten&quot; fuehrt - ceteris paribus).</p>
<blockquote><p>Je größer die Nachfrage, desto niedriger der Preis (Zins), den der Staat zu zahlen hat.</p>
</blockquote><p>Aha? Und der Zins ... ist der Preis der Anleihe? Der Hund wackelt ausnahmsweise nicht mit dem Schwanz?</p>
<p>Und Sie haben Ahnung von Anleihen? Meinen Sie nicht, das ist langsam peinlich?</p>
<p>Nennt sich: &quot;<a href="http://www.prometheus.de/vermoegensmanagement/download/kleine1mal1_renten.pdf">Zinsen runter - Kurse hoch</a>&quot;</p>
<p>Weia, weia, weia ...</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>...sonst hätten sie beispielsweise Argentinien gar nicht erst das Geld geliehen, auf dessen Rückzahlung sie bis heute warten.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Ja, das tun kluge Investoren auch nicht nochmal.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Das tun sie doch laufend!</p>
</blockquote><p>Nur zu - will Sie nicht hindern. Wenn fuer Sie Zinsen der &quot;Preis der Anleihe&quot; sind, dann erklaert das dieses Verhalten ...</p>
<blockquote><p>Oder bist Du auf einmal der Ansicht, alle anderen Staaten würden jemals tilgen?</p>
</blockquote><p>Nein, aber Leute wie Sie halten das Panier noch eine Weile hoch. Und geben Leuten wie mir dadurch gerade noch Zeit, <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=340482">uns in Deckung zu begeben</a>.</p>
<p>Nix fuer ungut. Aber warum fragen Sie nicht einfach mal Ihren Sparkassen-Berater, bevor Sie sich hier so entbloessen?</p>
<p>Zum Glueck kann man unter Leserzuschrift alles verstecken. Selbst wenn das <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=342029">Pseudonym mal spaeter auffliegt</a> - das kann ja jeder gewesen sein ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344958</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344958</guid>
<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 11:23:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Versprochenen Zinsen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Wer redet denn von &quot;Ausgeben&quot;? Die Zinsen werden ja erstmal nur <span class="underline">versprochen</span>. Und die Rückzahlung genauso.</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; So schlicht hatte ich Sie mir vorgestellt.</em></p>
<p>Da sind wir ja schon <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=340679">zwei</a>. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<p><br />
<em>&gt; ...desto weniger steigt bei steigender Nachfrage der Preis.</em></p>
<p>Zum Beispiel, wenn ein Staat seine Anleihen im <a href="http://www.boersennews.de/lexikon/begriff/auktionsverfahren/175">Auktionsverfahren</a> unter die Leute bringt. Je größer die Nachfrage, desto niedriger der Preis (Zins), den der Staat zu zahlen hat.</p>
<blockquote><blockquote><p>...sonst hätten sie beispielsweise Argentinien gar nicht erst das Geld geliehen, auf dessen Rückzahlung sie bis heute warten.</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; Ja, das tun kluge Investoren auch nicht nochmal.</em></p>
<p>Das tun sie doch laufend!<br />
Oder bist Du auf einmal der Ansicht, alle anderen Staaten würden jemals tilgen?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344955</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344955</guid>
<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 11:04:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Aha - versprochene Zinsen. Darauf fallen aber (hoffentlich) nur Nicht-Foristen herein!!! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer redet denn von &quot;Ausgeben&quot;? Die Zinsen werden ja erstmal nur <span class="underline">versprochen</span>. Und die Rückzahlung genauso.</p>
</blockquote><p>So schlicht hatte ich Sie mir vorgestellt.</p>
<blockquote><p>Aber das ist halt &quot;Basiswissen&quot;, </p>
</blockquote><p>Nein, das ist eine Stufe davor.</p>
<blockquote><p>über welches ökonomisch verbildete Menschen oft nicht verfügen. </p>
</blockquote><p>Ach, da gibt's noch ganz andere. Aber richtig: je oekonomisch verbildeter, desto weniger steigt bei steigender Nachfrage der Preis. Da steigt nur der Duenkel. Weshalb Unternehmen ja neueingestellte MBAs nicht gleich an die Schalthebel lassen. Sondern schonend &quot;entgiften&quot; ...</p>
<blockquote><p>sonst hätten sie beispielsweise Argentinien gar nicht erst das Geld geliehen, auf dessen Rückzahlung sie bis heute warten.</p>
</blockquote><p>Ja, das tun kluge Investoren auch nicht nochmal. EINMAL kann man das machen. Und bekanntlich genuegt ja EINMAL, um ein Naturgesetz zu widerlegen, gelle?!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344874</link>
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<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 18:48:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ganz meinerseits :-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>&gt; Schon mal &quot;ceteris paribus&quot; gegoogelt?</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ceteris_paribus">ceteris paribus</a>: ...welche mit der Übersetzung â€žunter sonst gleichen Bedingungenâ€œ aufgelöst werden kann.<br />
<a href="http://www.eco-finanzas.com/diccionario/C/CETERIS_PARIBUS.htm">CETERIS PARIBUS</a>: ...significa &quot;todo lo demÃ¡s constante&quot;.<br />
<a href="http://www.investopedia.com/video/play/ceteris-paribus/">Ceteris Paribus</a>: ... commonly translated as &quot;all other things equal&quot;.</p>
<p>Kleine Auswahl dessen, was mir Google auf der ersten Seite anbietet.</p>
<p><br />
<em>&gt; Das heisst naemlich &quot;es kommt auf die Umstaende an&quot;.</em></p>
<p>&quot;auf die <span class="underline">gleichen</span> Umstände&quot;. Sonst wär's ja eine höchst triviale Null-Aussage.</p>
<blockquote><blockquote><p>Wenn eine Bank oder ein Land 12 % Zins anbietet, während &quot;sonst&quot; 3 bis 4 % üblich sind, dann kann dieser hohe Zinssatz ein starker Kontraindikator sein: die Bank oder das Land steht möglicherweise kurz vor der Pleite und versucht krampfhaft kurzfristig seine Einnahmen zu verbessern.</p>
</blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; So, Einnahmen verbessern, indem man mehr ausgibt?</em></p>
<p>Wer redet denn von &quot;Ausgeben&quot;? Die Zinsen werden ja erstmal nur <span class="underline">versprochen</span>. Und die Rückzahlung genauso.</p>
<p>Aber das ist halt &quot;Basiswissen&quot;, über welches ökonomisch verbildete Menschen oft nicht verfügen. Sonst hätten sie beispielsweise Argentinien gar nicht erst das Geld geliehen, auf dessen Rückzahlung sie bis heute warten.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344861</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344861</guid>
<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 17:30:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ceteris paribus kommt auf die Umstaende an - selten SOOOOO gelacht ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>&gt; 2) Wenn fuer Spareinlagen Zinsen gezahlt werden, werden Menschen ueber ihre (subjektiv geschaetzte) Transaktionskasse hinausgehende Bargeldbetraege <span class="underline">dennoch</span> horten.</em><br />
Das kommt halt auf die Umstände an.</p>
</blockquote><p>Schon mal &quot;ceteris paribus&quot; gegoogelt? Das heisst naemlich &quot;es kommt auf die Umstaende an&quot;.</p>
<blockquote><p>Wenn eine Bank oder ein Land 12 % Zins anbietet, während &quot;sonst&quot; 3 bis 4 % üblich sind, </p>
</blockquote><p>Warum bietet sie dann mehr an? So aus Spass?</p>
<blockquote><p>dann kann </p>
</blockquote><p>... kann, wenn sie es tut - aber warum tut sie es???</p>
<blockquote><p>dieser hohe Zinssatz ein starker Kontraindikator sein: die Bank oder das Land steht möglicherweise kurz vor der Pleite und versucht krampfhaft, kurzfristig seine Einnahmen zu verbessern.</p>
</blockquote><p>So, Einnahmen verbessern, indem man mehr ausgibt? <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343974">Basiswissen</a>, ich weiss. <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343964">Fehlt mir halt</a>.</p>
<p>Nun also, nochmal von vorn. Der Rest passte ja nicht zum Thema ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344825</link>
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<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 15:23:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ceteris simplicissimus ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>&gt; 2) Wenn fuer Spareinlagen Zinsen gezahlt werden, werden Menschen ueber ihre (subjektiv geschaetzte) Transaktionskasse hinausgehende Bargeldbetraege <span class="underline">dennoch</span> horten.</em></p>
<p>Das kommt halt auf die Umstände an.<br />
Wenn eine Bank oder ein Land 12 % Zins anbietet, während &quot;sonst&quot; 3 bis 4 % üblich sind, dann kann dieser hohe Zinssatz ein starker Kontraindikator sein: die Bank oder das Land steht möglicherweise kurz vor der Pleite und versucht krampfhaft, kurzfristig seine Einnahmen zu verbessern.</p>
<p>&quot;ceteris paribus&quot; lässt sich nur sinnvoll in einfachen Systemen anwenden. In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komplexes_System">komplexen Systemen</a>, wie beispielsweise einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komplexes_adaptives_System">Volkswirtschaft</a>, gibt es in der Regel so viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Interdependenz">wechselseitige Abhängigkeiten</a>, dass <span class="underline">eine</span> Änderung einen ganzen Rattenschwanz von Folgen nach sich zieht, d.h., &quot;alles andere&quot; eben <span class="underline">nicht</span> gleich bleibt.</p>
<p><br />
<em>&gt; Und bevor wir das tun, fragen wir: streben Menschen -ceteris paribus- nach Gewinn oder ... Verlust???</em></p>
<p>Sofern sie nicht Masochisten sind, versuchen Menschen in der Regel, Verluste zu vermeiden. Allerdings kann es das Handeln beeinflussende Faktoren geben, die den Wirtschaftswissenschaftlern verborgen bleiben, so dass des Verhalten dieser Menschen &quot;irrational&quot; erscheint.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344813</link>
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<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 14:41:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;ceteris paribus gilt nicht immer&quot; heisst &quot;Logik gilt nicht immer&quot; ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>ceteris paribus IMMER anwendbar ist und auch andere sind sich da nicht so sicher:<br />
<a href="https://books.google.de/books?isbn=3828205542">https://books.google.de/books?isbn=3828205542</a></p>
</blockquote><p>Das obige Argument verstehe ich nicht, aber wenn ich auch mal einen Link in die Diskussion werfen darf:</p>
<p><a href="http://example.com">http://example.com</a> ...</p>
<blockquote><p>Aber ich denke wir sind uns einig, dass wir alle gemeinsam nach Wohlfahrt und Gerechtigkeit streben sollten </p>
</blockquote><p>... jeder fuer sich wuerde mir schon genuegen, staat dass andere MIR vorschreiben wollen, wie ich IHNEN dabei helfen soll, ohne dabei was fuer MICH zu tun ...</p>
<blockquote><p>und genau darum bemühen sich Leute wie Prof. Gary Gorton als Vordenker </p>
</blockquote><p>Kenne ich nicht - was sagt der denn, der &quot;Vor&quot;denker?</p>
<blockquote><p>und die EZB, die das Experiment dann in der notwendigen Größenordnung durchführt.</p>
</blockquote><p>Interessant, aber ich sehe da nix, ausser einem Herrn Draghi, der, wie Herr Varoufakis wahrscheinlich auch, weder in Rom noch in Athen eine Wuerstchenbude betreiben koennte. (Letzterem traue ich es aber eher zu als ersterem! Denn der ist lernfaehig, fuer den gilt das nur <strong>jetzt</strong> nicht, fuer Draghi immer.) Was macht denn die EZB, damit es mir besser geht?</p>
<blockquote><p>Das Risiko ist begrenzt auf das Scheinvermögen, </p>
</blockquote><p>Welches Risiko. Inwiefern begrenzt. Was ist Scheinvermoegen?</p>
<blockquote><p>also was spricht dagegen, mal etwas ganz Neues zu testen? <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
</blockquote><p>Dasselbe, was dagegen spricht, Heroin &quot;einfach mal zu testen&quot;. Und dann gleichzeitig auch noch Auto zu fahren ist gaenzlich unverantwortlich.</p>
<blockquote><p>Das Produktivvermögen der Eurozonen-Volkswirtschaft bleibt auf jeden Fall  erhalten </p>
</blockquote><p>So? Wie geht das? Ohne Reinvestitionen? Nur mal so? Wuerstchenbude genuegt als Beispiel.</p>
<blockquote><p>und es sollte wirklich alles getan werden, um ein zu schnelles Deleveraging zu verhindern.</p>
</blockquote><p>Warum? Langsam oder schnell, warum? Was genau ist Deleveraging, damit wir auch vom SELBEN reden?</p>
<p>So und jetzt noch mal zum ceteris paribus: es gilt deshalb immer, weil es ja gerade sagt, dass man vom Einzelfall abstrahiert.</p>
<p>Was soll denn die Aussage &quot;also, ob Hellwach-Sein auch im Schlaf geht, ich weiss nicht recht&quot; (und dann eine ISBN dazu ...) <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/lach.gif" alt="[[lach]]" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344792</link>
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<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 12:59:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hi CM, Ich kann nicht beurteilen ob, (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>ceteris paribus IMMER anwendbar ist und auch andere sind sich da nicht so sicher:</p>
<p><a href="https://books.google.de/books?isbn=3828205542">https://books.google.de/books?isbn=3828205542</a></p>
<p>Aber ich denke wir sind uns einig, dass wir alle gemeinsam nach Wohlfahrt und Gerechtigkeit streben sollten und genau darum bemühen sich Leute wie Prof. Gary Gorton als Vordenker und die EZB, die das Experiment dann in der notwendigen Größenordnung durchführt.</p>
<p>Das Risiko ist begrenzt auf das Scheinvermögen, also was spricht dagegen, mal etwas ganz Neues zu testen? <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<p>Das Produktivvermögen der Eurozonen-Volkswirtschaft bleibt auf jeden Fall erhalten und es sollte wirklich alles getan werden, um ein zu schnelles Deleveraging zu verhindern.</p>
<p>Viele Grüße<br />
amos</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344744</link>
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<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 20:18:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Amos</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ihr seid alle suess ... ceteris paribus ist IMMER anwendbar ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>das hört sich alles sehr einleuchtend an, ich stelle mir jedoch die Frage, ob bezüglich der s.g. Finanzmarktelastizität Dein â€œunter sonst gleichen Bedingungenâ€ anwendbar ist, weil es mehr als einen Parameter gibt der sich gleichzeitig ändert. </p>
</blockquote><p>... ohne ceteris paribus keine Hebelgesetze, keine Erkenntnis der Schwerkraft, keine Erkenntnis, dass Verknappung zur Erhoehung (und nicht zum Sinken!) der Preise fuehrt.</p>
<p>Erst DANACH kann man sich dann die Frage nach weiteren Paramatern stellen. Etwa: Vater (80 kg) und Tochter (15 kg) sitzen auf einer Wippe - beide Hebel gleich lang. Vater oben, Tochter unten. Dennoch senkt sich die Wippe nicht.</p>
<p>Moeglichkeiten:</p>
<p>a) Die Wippe ist total eingerostet.</p>
<p>b) Die Seite der Tochter ist am Boden festgebunden.</p>
<p>c) Unter dem Sitz des Vaters ist eine Stuetze.</p>
<p>Etc. etc.</p>
<p>OHNE vorherige Kenntnis des Hebelgesetzes kommt man doch gar nicht auf den Rest.</p>
<p>Derselbe Unsinn wurde mir ja schon bei <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343705">Veblen</a> und <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343754">Giffen</a> entgegengehalten.</p>
<p>Natuerlich faellt der Helium-Ballon nicht, wenn er in Luft losgelassen wird. <em>Im Vakuum oder einer Wasserstoff-Atmosphaere aber schon!</em></p>
<blockquote><p>Eine Finanzanlage ist üblicherweise genau dann  normal, wenn die Einkommenselastizität positiv ist.<br />
Die Charakterisierung einer Finanzanlage als normal oder inferior ist  vermutlich nicht mit einer Finanzanlage fest verknüpft, sondern immer von den äußeren Umständen (absolute Einkommenshöhe, Preise, Präferenzen) abhängig ist. </p>
</blockquote><p>Ja ... jetzt kommt die Reibung, die statische Elektrizitaet, die den normalen Luftballon, statt zu sinken, &quot;an der Decke kleben&quot; laesst.</p>
<p>Aber sag' an: OHNE die Grundgesetze - was taetst'n da machen?</p>
<blockquote><p>Dasselbe Asset kann somit ohne Weiteres bei geringem Einkommen ein normales Asset darstellen, sich ab einer gewissen Marktmacht hingegen zu einem inferioren Asset wandeln.</p>
</blockquote><p>Was ist Marktmacht? Aendert sich der Wert des &quot;Dings&quot; oder aendert jemand die Angebotssituation? Wo aendern sich da die Naturgesetze? Vor allem: was gewaenne man, wenn man nun diese AUCH NOCH ignorierte?</p>
<p><strong>Wippe eingerostet - was juckt mich das Hebelgesetz???</strong></p>
<p>Wird jemand mit mehr Marktmacht nach weniger Gewinn streben? GRADE der?</p>
<blockquote><p>Ich könnte mir vorstellen, dass sich jemand, der über ein wirklich großes Vermögen verfügt, in anderer Weise mit einer inversen Zinskurve umgeht, wie Otto Normalanleger.</p>
</blockquote><p>Ja. So, wie ein Besitzer eines Zeppelins anders mit der Schwerkraft &quot;umgeht&quot;. Aber nur der geistig Umnachtete ignoriert sie und &quot;relativiert&quot; sie.</p>
<p>Was mich <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343964">hier im Forum schon stark wundert in letzter Zeit</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344738</link>
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<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 19:25:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das hört sich alles sehr einleuchtend an (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo CM,<br />
das hört sich alles sehr einleuchtend an, ich stelle mir jedoch die Frage, ob bezüglich der s.g. Finanzmarktelastizität Dein â€œunter sonst gleichen Bedingungenâ€ anwendbar ist, weil es mehr als einen Parameter gibt der sich gleichzeitig ändert. <br />
Eine Finanzanlage ist üblicherweise genau dann  normal, wenn die Einkommenselastizität positiv ist.<br />
Die Charakterisierung einer Finanzanlage als normal oder inferior ist vermutlich nicht mit einer Finanzanlage fest verknüpft, sondern immer von den äußeren Umständen (absolute Einkommenshöhe, Preise, Präferenzen) abhängig ist. Dasselbe Asset kann somit ohne Weiteres bei geringem Einkommen ein normales Asset darstellen, sich ab einer gewissen Marktmacht hingegen zu einem inferioren Asset wandeln.<br />
Ich könnte mir vorstellen, dass sich jemand, der über ein wirklich großes Vermögen verfügt, in anderer Weise mit einer inversen Zinskurve umgeht, wie Otto Normalanleger.</p>
<p>Viele Grüße<br />
amos</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344731</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344731</guid>
<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 18:32:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Amos</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ceteris paribus, ceteris paribus, ceteris paribus ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Du nimmst also an, solange der Zins &gt;0 war, hätte der Bargeldbestand  abgenommen?</p>
</blockquote><p>Wie beim <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=341445">Naturgesetz von Angebot und Nachfrage</a> - es gibt drei Alternativen:</p>
<p>1) <strong>Wenn</strong> fuer Spareinlagen <strong>Zinsen <em>gezahlt</em></strong> werden, werden Menschen ueber ihre (subjektiv geschaetzte) <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=161974">Transaktionskasse</a> hinausgehende Bargeldbetraege zu einer Bank tragen und <strong>nicht</strong> horten.</p>
<p>oder</p>
<p>2) <strong>Wenn</strong> fuer Spareinlagen Zinsen gezahlt werden, werden Menschen ueber ihre (subjektiv geschaetzte) Transaktionskasse hinausgehende Bargeldbetraege <em>dennoch</em> <strong>horten</strong>.</p>
<p>oder</p>
<p>3) Das ist ihnen egal.</p>
<p>Bevor wir das obige &quot;Raetsel&quot; loesen, <strong>betrachten wir den <em>umgekehrten</em> Fall</strong>.</p>
<p>Und bevor wir das tun, fragen wir: <strong>streben Menschen </strong>-ceteris paribus- <strong>nach</strong> Gewinn oder ... <strong>Verlust</strong>???</p>
<p>WENN wir Gewinnstreben als allgemeine Tendenz unterstellen, dann ...</p>
<blockquote><p>Du vermutest also, wenn der Zins &lt; 0 ist, würde der Bargeldbestand  steigen, die Edelmetallbestände zunehmen und die Immobilienpreise würden  steigen?</p>
</blockquote><p>... wuerden Menschen <strong><em>nach Verlust streben</em></strong>, ihr Geld also einer Bank &quot;anvertrauen&quot;, wenn es dadurch (<em><strong>rein</strong></em> dadurch - ceteris paribus!!!) jeden Tag weniger wird<strong>???</strong></p>
<p>Ist die Antwort nicht offensichtlich?</p>
<p><span class="underline"><strong>So funktioniert Wirtschafts<em>wissenschaft</em></strong></span> ... Nix <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=344371">normativ</a> ...</p>
<blockquote><p>Siehst Du auch einen Zusammenhang mit der wachsenden ungleichen Verteilung  von Vermögen?</p>
</blockquote><p>Nein. Das obige gilt, ceteris paribus, ob jemand 10, 100, 1.000 Euro oder 3 Milliarden hat. Oder <em><strong>warum</strong></em> nicht?</p>
<p>Zum ceteris paribus: Zur Bank traegt man das Geld auch bei Negativzinsen immer noch, <strong>wenn</strong> der erwartete <em><strong>anderweitige</strong></em> Verlust ansonsten groesser waere. Etwa, weil man Raubueberfaelle erwartet - Verlust 100% an <em>einem</em> Tag, auf der Bank aber nur 1% pro Jahr ...</p>
<p>Wie immer: es gibt <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343482">wirtschaftliche Naturgesetze</a> und einen solchen Schwachsinn gegen selbiges habe ich ausser von einigen Foristen hier im Forum selten gelesen!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344616</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344616</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 22:25:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Du nimmst also an, solange der Zins &gt;0 war, hätte der Bargeldbestand abgenommen? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo CM,</p>
<blockquote><p><strong>Wenn</strong> Bargeld 0% Zinsen hat und Bank-Geld (also von Giro-Guthaben<br />
(frueher 0,5% Zinsen, jedenfalls aber bis auf die<br />
&quot;<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=161974">Transaktionskasse</a>&quot;<br />
hoehere Fungibilitaet und &quot;Sicherheit&quot; [u.a. vor Diebstahl]) bis<br />
Sparguthaben (frueher langfristig ca. 2-3%), <strong>dann</strong> ist das Bargeld<br />
das &quot;schlechtere&quot; Geld, verschwindet folglich &quot;vom Markt&quot;, d.h. wird in<br />
Giralgeld (im eben erweiterten Sinne, d.h. Sparguthaben inbegriffen, je<br />
nach empfundener Fristigkeit der erwarteten Verfuegbarkeits-Beduerfnisse)<br />
&quot;umgetauscht&quot;.</p>
</blockquote><p>Du nimmst also an, solange der Zins &gt;0 war, hätte der Bargeldbestand abgenommen?</p>
<blockquote><p><br />
<strong>Wenn</strong> Bargeld mehr Zinsen (Null ist groesser als &quot;kleiner Null&quot;!)<br />
&quot;abwirft&quot; (zu was fuer perversen Begrifflichkeiten man heutzutage greifen<br />
muss!) als &quot;Bank&quot;-Geld, <strong>dann</strong> werden die Leute versuchen, Bargeld zu<br />
halten, d.h. ihre Konten leeren. Alternativ: Gold oder &quot;Betongold&quot; kaufen.</p>
</blockquote><p>
Du vermutest also, wenn der Zins &lt; 0 ist, würde der Bargeldbestand steigen, die Edelmetallbestände zunehmen und die Immobilienpreise würden steigen?</p>
<p>Siehst Du auch einen Zusammenhang mit der wachsenden ungleichen Verteilung von Vermögen?</p>
<p>Viele Grüße<br />
amos</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344602</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344602</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 21:00:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Amos</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Erstmal nur zur Parallelitaet von Negativzinsen und Muenzverschlechterung ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>bei der Münzverschlechterung bin ich nicht ganz bei Dir, kannst Du mir den vermuteten Zusammenhang näher erläutern?</p>
</blockquote><p><strong>Wenn</strong> Bargeld 0% Zinsen hat und Bank-Geld (also von Giro-Guthaben (frueher 0,5% Zinsen, jedenfalls aber bis auf die &quot;<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=161974">Transaktionskasse</a>&quot; hoehere Fungibilitaet und &quot;Sicherheit&quot; [u.a. vor Diebstahl]) bis Sparguthaben (frueher langfristig ca. 2-3%), <strong>dann</strong> ist das Bargeld das &quot;schlechtere&quot; Geld, verschwindet folglich &quot;vom Markt&quot;, d.h. wird in Giralgeld (im eben erweiterten Sinne, d.h. Sparguthaben inbegriffen, je nach empfundener Fristigkeit der erwarteten Verfuegbarkeits-Beduerfnisse) &quot;umgetauscht&quot;.</p>
<p><strong>Wenn</strong> Bargeld mehr Zinsen (Null ist groesser als &quot;kleiner Null&quot;!) &quot;abwirft&quot; (zu was fuer perversen Begrifflichkeiten man heutzutage greifen muss!) als &quot;Bank&quot;-Geld, <strong>dann</strong> werden die Leute versuchen, Bargeld zu halten, d.h. ihre Konten leeren. Alternativ: Gold oder &quot;Betongold&quot; kaufen.</p>
<p>Das ist nichts anderes als das <a href="http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Gresham+Gesetz&amp;ao=and&amp;u_name=CrisisMaven">Greshamsche Gesetz</a>, nur dass es nicht auf kuenstlich ueberbewertetes Silber versus Gold, sondern auf Bar- versus Giralgeld angewendet wird.</p>
<p>Aber <a href="http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Wirtschaft+Naturgesetz&amp;ao=and&amp;u_name=CrisisMaven">Naturgesetze</a> gibt es ja nicht - alles <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=344357">normativ</a> ...</p>
<p><img src="images/smilies/rofl.gif" alt="[[rofl]]" /> <img src="images/smilies/la-ola.gif" alt="[[la-ola]]" /> <img src="images/smilies/rofl.gif" alt="[[rofl]]" /> <img src="images/smilies/la-ola.gif" alt="[[la-ola]]" /> <img src="images/smilies/rofl.gif" alt="[[rofl]]" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344591</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344591</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 20:22:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Münzverschlechterung versus inverse Zinskurve + schönes Bonusrätsel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi CM,<br />
bei der Münzverschlechterung bin ich nicht ganz bei Dir, kannst Du mir den vermuteten Zusammenhang näher erläutern?</p>
<p>Ich dachte ich hätte die Gedanken von Graf Lambsdorff zum negativen Zins hier schon mal gepostet, aber jetzt eben nochmal, weil ich nach wie vor denke, dass diese Theorie passt.</p>
<p>Die Zinserhöhungserwartungen spiegeln sich wider in einer steiler werdenden (normalen) Zinsstruktur. Der sog. term spread (Spanne zwischen einem lang- und kurzfristigen Referenzzinssatz) steigt. <br />
 Hierin kann ein Indikator für einen zukünftigen wirtschaftlichen Aufschwung gesehen werden. <br />
 Eine abflachende oder invers werdende Zinsstruktur indiziert eine zukünftige Rezession mit sinkender wirtschaftlicher Aktivität und niedrigeren Inflationsraten.<br />
 Die Eignung der Zinsstruktur als Konjunkturindikator wird durch Länderstudien überwiegend empirisch gestützt. <br />
 Die ökonometrischen Länderstudien von Estrella und Mishkin (1997) belegen die Prognosequalität der Zinsstruktur für die reale wirtschaftliche Aktivität (Vorlauf 1-2 Jahre) und die Inflation (längerer Vorlauf). </p>
<p>Passend hierzu noch ein kleines Rätsel zum Thema Kaskadenbeweis für das man enorme Geduld, oder einen abartigen IQ braucht:</p>
<p>Auf einer Insel lebte ein Volk mit einem unglaublich hohen durchschnittlichen IQ, bei dem alle Leute entweder blaue oder braune Augen hatten. Auf dieser Insel starb nie jemand und nie wurde jemand dort geboren. Jedoch starb jeder, sobald er sicher wußte, daß er blaue Augen hat, in der darauf folgenden Nacht.<br />
Untereinander wurde unter den Insulanern nie über die Augenfarbe gesprochen, auch hatte keiner die Möglichkeit, seine eigene Augenfarbe durch einen Spiegel oder ähnliches festzustellen.<br />
Da dieses Volk ein geselliges Volk war, trafen sich alle Inselbewohner einmal am Tag zum Mittagessen. Beim Mittagessen konnte natürlich jeder Insulaner die Augenfarbe aller anderen auf der Insel feststellen, aber niemand kannte die Farben seiner eigenen Augen. Da es auf der Insel viele Leute mit blauen Augen gab, konnte dies natürlich jedermann sehen, aber niemand sprach mit einem anderen darüber.<br />
Eines Tages tauchte ein fremder Mönch auf der Insel auf und blieb eine zeitlang bei den Insulanern. Während dieser Zeit erfuhr er auch von den Gebräuchen auf der Insel, aber auch er sprach nie mit jemandem über dessen Augenfarbe.<br />
Als er dann eines frühen Morgens wieder abreiste und sich alle Insulaner zu seinem Abschied trafen, wollte er den vielen Blauäugigen auf der Insel einen Trost spenden und sagte deshalb:<br />
&quot;Noch nie in meinem Leben habe ich jemand mit so schönen blauen Augen gesehen wie hier auf dieser Insel&quot;.<br />
In der Folge starben alle Leute mit blauen Augen und auf der Insel waren nur noch Leute mit braunen Augen, weil sich jeder mathematisch berechnen konnte, welche Augenfarbe er hatte.<br />
Wie geht das ohne google und welcher Mensch denkt sich solche Rätsel aus?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344585</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=344585</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 19:17:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Amos</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kippern und Wippern und Schippern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das, was derzeit passiert, ist nichts anderes als<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=47554">Muenzverschlechterung</a><br />
fruehrer Zeiten.</p>
</blockquote><p>Nur hatte es damals nicht so schwülstige Namen wie &quot;Wachstumsbeschleunigungsgesetz&quot; <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<p>Wobei &quot;Kleine Kipperzeit&quot; ist auch ned schlecht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343697</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343697</guid>
<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 12:05:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Greshams Gesetz - Risiken und Nebenwirkungen der Geldverschlechterung ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwar <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=341820">keinerlei wirtschaftswissenschaftlichen Naturgesetze</a>, wie ja durch <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343577">Nichtlesen</a> (oder auch Nicht-Verstehen) von Fachliteratur dokumentiert und argumentiert werden kann, aber:</p>
<p>Das, was derzeit passiert, ist nichts anderes als <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=47554">Muenzverschlechterung</a> fruehrer Zeiten.</p>
<p>Wie das ausgeht, besagt <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=339686">Greshams Gesetz</a>: das &quot;schlechte&quot; Geld versucht man loszuwerden, und &quot;gutes&quot; Geld dafuer einzutauschen (und zu behalten).</p>
<p>Einzig und allein, weil dieser (T)Euro <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=198664">gesetzliches Zahlungsmittel</a> ist und die Infrastruktur darauf ausgelegt ist (Scannerkassen, <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=319354">Geldautomaten</a>, die <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=224811">Grundschuld</a> auf's Haus, die Mautkasse in Frankreich, die U-Bahn-Schranke in Berlin oder London), gibt es nach wie vor Bedarf, dieses Zahlungsmittel zu halten (in der Geldtheorie &quot;<a href="http://www.makroo.de/Das%20keynesianische%20Modell/Der%20Geldmarkt/Die%20Transaktionskasse.htm">Transaktionskasse</a>&quot; oder &quot;<a href="https://books.google.com/books?id=WCBlH0XDqqEC&amp;pg=PA156&amp;lpg=PA156">cash for transaction</a>&quot; genannt).</p>
<p>Jedoch wird man sich in Zeiten der <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=333503">Negativ-Zinsen</a> versuchen (mehr als versuchen wird so schnell nicht draus werden!) <strong>aus dem Geld &quot;zu schleichen&quot;</strong>. Das ist einerseits der Versuch, Immobilien-Besitz zu erwerben, andererseits Edelmetalle. <strong>Ich vermute, die naechsten Monate werden erste Anzeichen liefern</strong>, dass auch wieder vermehrt <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=325663">Tauschgeschaefte angezettelt</a> werden.</p>
<p>Und die Cryptocurrencies werden Zulauf erhalten. Leider sind diese so neu, dass, wie bei der <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=26037">Tulpenzwiebel-Manie</a> und der <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=144981">South Sea Bubble</a>, als die &quot;gemeine&quot; Bevoelkerung erstmals in groesserem Umfang mit Asset-Spekulation und Anteilscheinen in Beruehrung kam, sich erstmal eine grosse Zahl kraeftig die Finger verbrennen werden. <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343180">Was ja bereits zu bestaunen ist</a>.</p>
<p>Denn: <strong>in diesen &quot;neuen&quot; Waehrungen behaupte ich mal, sind die Verluste im Verhaeltnis zum Gesamtumlauf/Geldmenge der sonstigen Waehrungen bisher hundert- bis tausendmal so hoch!</strong> Und das duerfte noch ein Weilchen anhalten.</p>
<p>So wie in Zeiten der Muenzverschlechterung auch frueher schon Geldfaelscher und aehnliche  Betrueger Hochkonjunktur hatten. Schliesslich folgt jeder den grossen Vorbildern, und die heissen <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=340679">Zentralbank und Staat</a>.</p>
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<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343695</link>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 11:53:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das macht Griechenland, und deshalb ist die Krise vorbei (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich frage mich schon lange: Warum soll ich überhaupt noch in der Früh<br />
aufstehen und arbeiten gehen, wo ich mein Geld doch einfach auch selber<br />
drucken könnte?</p>
<p>Besonders in Zeiten, wo dieses Geld so etwas billiges und ekelhaftes sein<br />
soll, dass ich dafür schon Negativzinsen zahlen muss.</p>
<p>Auch wäre es für die Wirtschaft (Stichwort: Wachstum!) gut, wenn ich mir<br />
jeden Tag ein paar Tausender drucken würde um damit den Konsum<br />
anzukurbeln. </p>
</blockquote><p>
Nicht nur du hast die Idee, sondern Tsipras auch, somit ist jetzt alles geritzt <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p><a href="http://www.xnews.eu/blog/?p=1225">http://www.xnews.eu/blog/?p=1225</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 11:41:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ankawor</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Irgendwie scheint Geld seinen Sinn zu verlieren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich schon lange: Warum soll ich überhaupt noch in der Früh aufstehen und arbeiten gehen, wo ich mein Geld doch einfach auch selber drucken könnte?</p>
<p>Besonders in Zeiten, wo dieses Geld so etwas billiges und ekelhaftes sein soll, dass ich dafür schon Negativzinsen zahlen muss.</p>
<p>Auch wäre es für die Wirtschaft (Stichwort: Wachstum!) gut, wenn ich mir jeden Tag ein paar Tausender drucken würde um damit den Konsum anzukurbeln. </p>
<p>Dieses Selberdrucken hatte den weiteren Vorteil, dass das Geld direkt dort ankommt, wo es am meisten bringt - und nicht bei den Banken stecken bleibt oder sinnlos die Aktienindizes nach oben treibt.</p>
<p>Ist also Geld ein Mittel zum Zweck? Oder anders herum? Oder nur Mittel? Oder nur Zweck?</p>
<p>Auf jeden Fall: Irgendwie scheint Geld seinen Sinn zu verlieren. Zumindest für mich. Zumindest theoretisch.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 11:20:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die nationalen ZB`s agieren weitgehend autonom! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Daher ist IMO der Illegalität Tür und Tor geöffnet. Die einzelnen Nationalbanken sind der EZB berichtspflichtig. Wahrscheinlich hat die EZB das einfach zu glauben was berichtet wird, aber wenig Kontrollmöglichkeit. Zumindest was den Banknotendruck anbelangt.<br />
Bei den Giralgeldkonten wird es leichter sein, denn da muss es ja eine Vernetzung geben.</p>
<p>Quelle: Bitte sich die Website der Österr. Nationalbank mal durchlesen:<br />
s.<br />
<a href="http://www.oenb.at/Bargeld/Logistik.html">http://www.oenb.at/Bargeld/Logistik.html</a><br />
.. unter &quot;Distribution&quot;, wo es heißt:</p>
<p>&quot;Rechtlich gesehen sind sowohl die EZB <strong>als auch die nationalen Zentralbanken der Länder des Euroraums zur Ausgabe von Euro-Banknoten befugt</strong>. In der Praxis geben die <strong>nationalen Zentralbanken die Euro-Banknoten und -Münzen au</strong>s und ziehen sie aus dem Verkehr. Die EZB verfügt über <strong>keine Hauptkasse</strong> und betreibt <strong>keine Bargeldgeschäfte</strong>&quot;.</p>
<p>Alles klar? <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<p>Ich glaube, weil dem so ist, und weil man genau weiß dass man im Extremfall gegen Illegalität seitens nationaler Notenbanken (etwa GR!) <strong>gar keine Handhabe hätte</strong>, deshalb die Nachgiebigkeit und auch Geheimnistuerei der EU-Granden. Das soll nicht an die Öffentlichkeit <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343681</link>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 10:47:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>sensortimecom</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ja, gibt es... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es gibt Zentralbankschecks.</p>
<p>Zumindest kenne ich das von früher in Form der Bundebankschecks, die man vor Zwangsversteigerungen als Sicherheitsleistung hinterlegen konnte. </p>
<p>Siehe dazu z.B. hier:</p>
<p><a href="http://versteigerungspool.de/info/merkblatt-fuer-bietinteressenten.5#sicherheitsleistung">http://versteigerungspool.de/info/merkblatt-fuer-bietinteressenten.5#sicherheitsleistung</a></p>
<p>&quot;Die Sicherheitsleistung kann durch einen Bundesbankscheck erbracht werden. Zur Bundesbank gehören die Landeszentralbanken als Hauptverwaltungsstellen, so dass auch Landeszentralbankschecks unter gleichen Voraussetzungen zulässig sind.&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343660</link>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 08:47:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hochtaunus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Griechenland braucht Giralgeld, um seine Rechnungen zu begleichen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sie nicht mit Lastwagen voller Noten rumfahren wollen, brauchen sie ein GB-Konto (Forderung gg. GB), um den Zahlungsverkehr abzuwickeln. Beleihen ist also besser (was ist die Akropolis wert?) und dafür braucht es nur die fraktionelle Reserve bei der ZB.</p>
<p>Die Frage sollte also eher lauten, ob ein &quot;krimineller&quot; Banker zugunsten des Staates prinzipiell Wertloses als Kreditsicherheit reinnehmen kann, ohne daß es (sofort) auffällt. Und was passiert, wenn es dann auffällt ... <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<blockquote><p>Ob es möglich ist, dass Organe nationaler Notenbanken rechtsverbindlich<br />
ohne Wissen /Zustimmung der EZB(-Zentrale) Verbindlichkeiten eingehen<br />
können, weiß ich nicht. Fiktives Beispiel: Jens Weidmann als Präsident<br />
der Bundesbank stellt Martin Blessing, Vorstandssprecher der Commerzbank AG<br />
bei einem gemeinsamen Abendessen einen Zentralbankscheck über 5 Mrd. Euro<br />
aus ohne dies mit der EZB abzustimmen.</p>
</blockquote><p>Gibt es überhaupt so etwas wie &quot;Zentralbankcheques&quot;?</p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343659</link>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 08:12:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>FOX-NEWS</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hochinteressante Frage... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Vermutung (und Hoffnung!!!) wäre, dass die EZB und die nationalen Notenbanken ein gemeinsames Buchungssystem nutzen. So dass also zeitnah alle Forderungen und Verbindlichkeiten zentral erfaßt und sichtbar sind - eine Transparenz via. EDV sozusagen.</p>
<p>Ob es möglich ist, dass Organe nationaler Notenbanken rechtsverbindlich ohne Wissen /Zustimmung der EZB(-Zentrale) Verbindlichkeiten eingehen können, weiß ich nicht. Fiktives Beispiel: Jens Weidmann als Präsident der Bundesbank stellt Martin Blessing, Vorstandssprecher der Commerzbank AG bei einem gemeinsamen Abendessen einen Zentralbankscheck über 5 Mrd. Euro aus ohne dies mit der EZB abzustimmen.</p>
<p>Oder anderes Beispiel: Mario Draghi (der, dessen Unterschrift auf den Euro-Noten zu lesen ist...) stellt als Präsident der Europäischen Zentralbank und italienischer Patriot ohne jede Rücksprache mit irgendjemandem der italienischen Regierung einen Scheck über 500 Mrd. Euro aus, um das italienische Wirtschaftswachstum anzukurbeln.</p>
<p>Auch wenn Weidmann und Draghi wegen Untreue dafür hinter Gittern wandern dürften - die Verbindlichkeiten und damit das neue Zentralbankgeld könnten rechtswirksam entstanden sein. Losgelöst von jeder EDV. Die kommt erst ins Spiel, wenn sich die Commerzbank bzw. die italienische Regierung die entsprechenden Schecks auf ihre Konten bei der Zentralbank gutschreiben lassen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343654</link>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 05:17:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hochtaunus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Buchgeld fälschungssicher?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die griechischen Banken sollen ja mit Hilfe der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emergency_Liquidity_Assistance">Emergency Liquidity Assistance (ELA)</a> einen Bankrun abwenden können. Vielleicht erinnert sich mancher noch an die Bilder der Transportmaschinen, <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/milliarden-transport-per-flugzeug-ezb-schickt-bargeld-aus-deutschland-nach-zypern/8000388.html">die Geld aus Frankfurt nach Zypern geflogen haben sollen</a>.<br />
Die EZB soll das ELA-Programm für Griechenland gerade erst auf 65 Mrd. € <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/ela-notkredite-ezb-erhoeht-not-liquiditaetshilfen-fuer-griechenland-um-5-milliarden-euro-13425302.html">erhöht haben</a>.</p>
<p>Aber wie kontrolliert die EZB eigentlich die Buchgeldschöpfung?<br />
Die nationalen Zentralbanken im €-Raum haben ihr Recht zum Gelddrucken an die EZB gegeben und drucken nur auf deren Anweisung. Doch wie kann die EZB verhindern, dass eine nationale Zentralbank Buchgeld im Zusammenspiel mit einer Geschäftsbank schöpft?<br />
Wird dem Buchgeld so etwas wie eine Seriennummer zugeteilt, sodass es ungültig gemacht werden könnte?</p>
<p>Daselbe Problem stellt sich dann auch bei ELA. Wie kontrolliert die EZB, dass der gesetzte Rahmen nicht überschritten werden kann?</p>
<p>Mir geht's um das Faktische, nicht um rechtliche Hindernisse - vor allem, wenn die nicht durchsetzbar sind.</p>
<p>Beste Grüße Athen</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=343607</link>
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<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 21:29:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Athen</dc:creator>
</item>
</channel>
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