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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Bad News für die Keynesianer: Das austeritäre Irland wächst am schnellsten</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Bad News für die Keynesianer: Das austeritäre Irland wächst am schnellsten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Irland-ist-Wachstumsprimus-in-EU-article14689371.html">http://www.n-tv.de/wirtschaft/Irland-ist-Wachstumsprimus-in-EU-article14689371.html</a></p>
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<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 16:48:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Selbstmordraten und Wirtschaftssituation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Warum? In Afrika ist es auch tiefer als in den reichen Ländern, und das<br />
prosperierende Südkorea liegt weltweit an zweiter Stelle. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Selbsmordraten haengen ganz klar mit der wirtschaftlichen Situation<br />
zusammen. <br />
Lettland ist eine 100% abendlaendische Kultur, ueberhaupt nicht<br />
mit den asiatischen Aufopferungskulturen zu vergleichen.</p>
</blockquote><p><br />
Ja, innerhalb der asiatischen Aufopferungskulturen halten die beiden wirtschaftlich stärksten Länder den Spitzenplatz.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 22:22:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was hat das jetzt mit den Selbstmordraten zu tun? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Warum? In Afrika ist es auch tiefer als in den reichen Ländern, und das<br />
prosperierende Südkorea liegt weltweit an zweiter Stelle. </p>
</blockquote><p>Selbsmordraten haengen ganz klar mit der wirtschaftlichen Situation zusammen. Lettland ist eine 100% abendlaendische Kultur, ueberhaupt nicht mit den asiatischen Aufopferungskulturen zu vergleichen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 21:59:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn die Droge (Kredit) nicht mehr geliefert wird, bleibt nur der Entzug (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das ist ueberall in den Industrienationen die letzten 15 Jahre bei den 99%<br />
zu beobachten. Der Konsum steigt nur bei den 1%. Das ist aber ein ganz<br />
charakteristische Entwicklung in der Endphase eines Debitismus-Durchlaufs.</p>
</blockquote><p>In den USA steigt der Konsum jedenfalls wieder, und bestimmt nicht nur bei dem einen Prozent. Wobei das dem Doping geschuldet ist, welches der Wirtschaft verabreicht wurde. Das ist der Unterschied zu Lettland. Ans Ende eines debitistischen Durchlaufs kommt man gerade dort, wo man austeritäre Massnahmen und Abschreibungen politisch <strong>verweigert</strong>: also nicht in Lettland, sondern in Japan/USA/Europa. Im 19. Jahrhundert ging das noch nicht mit der Goldwährung, welche immer austeritär wirkte, sobald es irgendwo aus dem Ruder lief. Was die Letten freiwillig machten, wurde damals durch die Goldwährung erzwungen, und folgedessen kam man auch nicht ans Ende eines debitistischen Durchlaufs. </p>
<blockquote><p><br />
Wenn das Leben viel besser als in der Sowjetunion sein soll, muessten doch<br />
die Selbstmordraten zuminest auf das Niveau von den USA fallen, oder nicht?</p>
</blockquote><p>Warum? In Afrika ist es auch tiefer als in den reichen Ländern, und das prosperierende Südkorea liegt weltweit an zweiter Stelle. </p>
<blockquote><p>Zara, Deine von Dir staendig wiederholte Balten-&quot;Erfolgsgeschichte&quot; liest<br />
sich nur bei den 1% ab.</p>
</blockquote><p>Nein, die liest sich an den Resultaten ab.</p>
<p><img src="http://www.tradingeconomics.com/charts/latvia-exports.png?s=latviaex&amp;d1=19940101&amp;d2=20151231" alt="[image]"  /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338849</link>
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<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 18:52:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Steigender Konsum steigt bei stagnierenden Einkommen? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ueberall in den Industrienationen die letzten 15 Jahre bei den 99% zu beobachten. Der Konsum steigt real nur bei den 1%. Das ist aber ein ganz charakteristische Entwicklung in der Endphase eines Debitismus-Durchlaufs. </p>
<p>Wenn das Leben viel besser als in der Sowjetunion sein soll, muessten doch die Selbstmordraten zuminest auf das Niveau von den USA fallen, oder nicht? Zara, Deine von Dir staendig wiederholte Balten-&quot;Erfolgsgeschichte&quot; liest sich nur bei den 1% ab.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338839</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338839</guid>
<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 18:18:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Propaganda-Unsinn (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die sind halt flexibel und gehen in Krisenzeiten dorthin, wo es Arbeit<br />
gibt und schicken Geld nach Hause. Zurück kommen sie dann gestärkt. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Hoer doch auf mit diesem neo-liberalen Propaganda-Unsinn.</p>
</blockquote><p>Einen Propaganda-Unsinn hast Du gepostet mit der Selbstmordrate, die Du als Folge der Krisenbewältigung darstelltest.</p>
<blockquote><p>&quot;Guertel-enger-schnallen&quot; und dann geht es uns allen besser - das hat noch<br />
nie funktioniert. </p>
</blockquote><p>Selbstverständlich müssen die Kosten runter, wenn sie weit über das Produktivitätsniveau gewachsen sind. Das hat nichts mit Neoliberalismus zu tun. Das weiss jeder, der selber wirtschaftet. </p>
<blockquote><p>Die Produktivitaet waechst und waechst weltweit, nur bei<br />
den 99% kommt davon nie was an.</p>
</blockquote><p>Unsinn. Der Konsum der 99 Prozent steigt laufend weiter an.</p>
<blockquote><blockquote><p>Der<br />
Debitismus ist gemäss Dottore keine Herz-Jesu-Veranstaltung, sondern</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ein</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Kampf auf Biegen und Brechen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><p>Eben, Du sagst es. Was die Letten durchmachen, sollen die Griechen und<br />
Italiener eben auch muessen. </p>
</blockquote><p>Was heisst 'sollen auch müssen'? So ist das System. Wär' ja schön, wenn man einfach weiter kutschieren könnte wie zuvor. Kann man aber nicht, wenn der Kredit verspielt ist. Ich habe den Debitismus schliesslich nicht erfunden.</p>
<blockquote><p>Ein Kampf auf Biegen und Brechen, nur wenn man<br />
zu doll biegt, bricht eben das ganze System.</p>
</blockquote><p>Das lettische System ist nicht gebrochen, während das südeuropäische am Tropf der Aussenwelt hängt. Ein System bricht in der Tat, wenn man es zu doll treibt mit dem künstlichen Verhindern von Bereinigungen. Was die Letten gemacht haben, haben die Japaner, die USA und viele europäische Staaten verweigert und demzufolge ist hier die Fallhöhe auch dementsprechend höher.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338835</link>
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<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 18:05:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn man keine Perspektiven sieht, bringt man sich um - damals in der SU als auch heute in der EU (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die sind halt flexibel und gehen in Krisenzeiten dorthin, wo es Arbeit<br />
gibt und schicken Geld nach Hause. Zurück kommen sie dann gestärkt. </p>
</blockquote><p>Hoer doch auf mit diesem neo-liberalen Propaganda-Unsinn. &quot;Guertel-enger-schnallen&quot; und dann geht es uns allen besser - das hat noch nie funktioniert. Die Produktivitaet waechst und waechst weltweit, nur bei den 99% kommt davon nie was an.</p>
<blockquote><p>Der<br />
Debitismus ist gemäss Dottore keine Herz-Jesu-Veranstaltung, sondern ein<br />
Kampf auf Biegen und Brechen.</p>
</blockquote><p>Eben, Du sagst es. Was die Letten durchmachen, sollen die Griechen und Italiener eben auch muessen. Ein Kampf auf Biegen und Brechen, nur wenn man zu doll biegt, bricht eben das ganze System.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338829</link>
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<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 17:17:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die war in Lettland schon zuvor hoch, wie im prosperierenden Südkorea (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Je drastischer die Anpassungen (Löhne und festgefahrene Strukturen),</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>desto</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>schneller kommen Leistungsbilanz und Wachstum wieder auf Kurs. Am<br />
schnellsten bezeichnenderweise im austeritärsten Lettland, </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Die &quot;Nebeneffekte&quot; dieser oekonomischen Radikalkur sind in Lettland auch<br />
sehr gut zu besichtigen. Lettland hat eine sehr hohe Selbstmordrate, weit<br />
hoeher als in Deutschland oder den USA, gleichauf mit China oder Japan.</p>
</blockquote><p>War bereits davor hoch, wie in den meisten ehemaligen Ostblock-Ländern.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate_nach_L%C3%A4ndern">http://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate_nach_L%C3%A4ndern</a></p>
<blockquote><p>Aber das ist nur ein Nebeneffekt des Auf-Kurs-Bringens, </p>
</blockquote><p>Falsch.</p>
<blockquote><p>die Demographie in<br />
Lettland sieht katastrophal aus. In den letzten 10 Jahren schrumpfte die<br />
Bevoelkerung Lettlands um <strong>13%!</strong> Ursachen sind niedrige Geburtenraten<br />
als auch ein Exodus an Fachkraeften. </p>
</blockquote><p>Die sind halt flexibel und gehen in Krisenzeiten dorthin, wo es Arbeit gibt und schicken Geld nach Hause. Zurück kommen sie dann gestärkt. Der Debitismus ist gemäss Dottore keine Herz-Jesu-Veranstaltung, sondern ein Kampf auf Biegen und Brechen.</p>
<p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338818</link>
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<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 16:45:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lettland hat mit die hoechsten Selbstmordraten in der Welt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Je drastischer die Anpassungen (Löhne und festgefahrene Strukturen), desto<br />
schneller kommen Leistungsbilanz und Wachstum wieder auf Kurs. Am<br />
schnellsten bezeichnenderweise im austeritärsten Lettland, </p>
</blockquote><p>Die &quot;Nebeneffekte&quot; dieser oekonomischen Radikalkur sind in Lettland auch sehr gut zu besichtigen. Lettland hat eine sehr hohe Selbstmordrate, weit hoeher als in Deutschland oder den USA, gleichauf mit China oder Japan. Aber das ist nur ein Nebeneffekt des Auf-Kurs-Bringens, die Demographie in Lettland sieht katastrophal aus. In den letzten 10 Jahren schrumpfte die Bevoelkerung Lettlands um <strong>13%!</strong> Ursachen sind niedrige Geburtenraten als auch ein Exodus an Fachkraeften. In den Statistiken der Leistunsgbilanz mag dies zwar positive Wirkung haben (z.B. durch sinkende Sozialausgaben, Geldtransfers der im Ausland Arbeitenden). Aber wenn das das Rezept zur wirtschaftlichen Gesundung sein soll, welches auf Griechenland oder Italien uebertragen werden soll, stehen den Bevoelkerungen dort ein richtiger Exodus noch bevor.</p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/graph.do?tab=graph&amp;plugin=1&amp;language=en&amp;pcode=tps00122&amp;toolbox=type">http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/graph.do?tab=graph&amp;plugin=1&amp;language=en&amp;pc...</a><br />
<a href="http://www.france24.com/en/20120522-latvia-emigration-population-brain-drain-economy/">http://www.france24.com/en/20120522-latvia-emigration-population-brain-drain-economy/</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338813</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338813</guid>
<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 16:25:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Doch, die Lösung funktioniert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Je drastischer die Anpassungen (Löhne und festgefahrene Strukturen), desto schneller kommen Leistungsbilanz und Wachstum wieder auf Kurs. Am schnellsten bezeichnenderweise im austeritärsten Lettland, am zögerlichsten in Italien, wo allerlei politisch geschützte Gärtchen (Kündigungsschutz und dergleichen Firlefanz) mit Klauen und Zähnen verteidigt werden (können). Aber selbst die Leistungsbilanzen der Südeuropäer sind mit dem Austeritätskurs wieder gesundet.<br />
Wenn die Lohnkosten über dem Produktivitätsniveau stehen, dann hat man ein Defizit. Lohnerhöhungen wären das Letzte, was solche Defizite beseitigen könnten, zumal sie (unter anderem) ja dadurch erst entstanden sind. </p>
<p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338750</link>
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<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 10:04:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stimme Dir zu (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi pigbonds, <br />
 </p>
<blockquote><p>Der Druck muss stetig und sanft sein, dann sorgt er für Innovation -<br />
alles andere sorgt<br />
nur für Booms und Busts.</p>
</blockquote><p>Genau so ist es - und allein die sich aus Vertragsfreiheit und vollstreckbaren Verträgen ergebende Konkurrenz sorgt dafür, daß dieser Druck niemals ganz verschwindet. Dafür, daß er stetig bleibt, sorgt sinnvolle, an einem Inflationsziel (EZB: 2%) orientierte antizyklische Geld- und Fiskalpolitik, die allerdings nur auf einer funktionierenden institutionellen (steuer- und zivilrechtlichen) Basis überhaupt funktionieren kann. </p>
<p>Gruß<br />
PE</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338702</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338702</guid>
<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 22:20:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gebe Dir teilweise recht, Du sprichst einen wichtigen Teil des Problems an - aber die Lösung funktioniert nicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo pigbonds, </p>
<blockquote><blockquote><p>Ideologie des Finanzkapitals, dessen Strategie in Kooperation mit den<br />
Zentralbanken darin besteht, die Wirtschaft am Rande einer Deflation zu<br />
halten, um neoliberale Reformen durchsetzen zu können (siehe<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=332668">Princes of</a></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>the</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Yen[/link]). </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Es ist richtig, dass ohne deflationären Druck nicht viel geschieht, weder</p>
<p>wirtschaftlich noch politisch.</p>
</blockquote><p>Da ist durchaus was dran, allerdings fragt sich, ab wann der Druck mehr zerstört und Agressionen schafft, als daß er zu Veränderungen führen würde. Und: welche Veränderungen und &quot;Reformen&quot; überhaupt? s.u. </p>
<blockquote><p>In Deiner Wutschrift geht vergessen, dass das Problem im Süden nicht die</p>
<p>Hängematte, sondern das nicht funktionierende Steuersystem ist. Jeder,<br />
egal<br />
ob arm oder reich, fühlt sich frei, die Steuern zu umgehen. </p>
</blockquote><p>Auch das ist richtig, doch genau das wird ja von den neoliberalen &quot;Reformern&quot; gar nicht gefordert - zeige mir konkret, wo vorrangig dies gefordert wird. Vielmehr möchten sie SteuerSENKUNGEN und halten Steuererhebungen gerade für schädlich. </p>
<p>Daß der Staatsapparat und das Zivilrecht in GR nicht zuverlässig und effizient funktionieren, ist klar, das wird jedoch per deflationärem Druck nicht behoben werden, sondern bewirkt das Gegenteil. Die Schattenwirtschaft wird bei Arbeitslosenraten um 25% gerade wieder zur Notwendigkeit und gestärkt. </p>
<p>Doch viel schlimmer: weder das von dir angemahnte fehlende zuverlässige Steuervollstrecken noch das fehlende Zivilrecht werden ja von der Troika von den Griechen überhaupt nicht verlangt (und sind auch nicht Teil des &quot;Washington Consensus&quot;). </p>
<blockquote><p>Damit wird<br />
aber eine &quot;Steuerung&quot; durch Fiskalpolitik unmöglich, </p>
</blockquote><p>Wäre dem so, könnte darüber ja keine Deflation bewirkt worden sein. </p>
<blockquote><p>denn<br />
Konjunkturspritzen<br />
verpuffen unter eigenem Währungsregime inflationär, während sie im<br />
Eurosystem<br />
ein Transfer von den steuereintreibenden Staaten hin zu den Eliten im <br />
Süden darstellen.</p>
</blockquote><p>Kannst Du das bitte mal anhand konkreter Beispiele für jeden Fall deutlicher machen? </p>
<blockquote><p>Im Süden ist daher eine sanfte Revolution nötig, um die Eliten etwas<br />
härter<br />
anzupacken. </p>
</blockquote><p>Nein, GR hätte von vorneherein nicht in die Eurozone herein dürfen. </p>
<blockquote><p>Der deflationäre Druck fördert diese revolutionäre<br />
Stimmung, denn<br />
er führt den Leuten vor Augen, dass irgendjemand aus ihrem Kreis falsch<br />
spielt.</p>
</blockquote><p>Aber eben nicht, was getan werden muß. Er ist nicht zielführend, da unter ihm ja nicht die Eliten leiden, sondern der große Rest. Zeige mir ein Land, in dem diese Strategie funktioniert hat. </p>
<p>Wie üblich in den economic hitman-schock-strategien soll GR dann gezwungen werden, Staatsvermögen zu verkaufen. <br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Die EZB überschreitet damit ganz klar ihr Mandat und agiert als Staat</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>in</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>der EU, als &quot;de facto-Regierung&quot;. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Nicht richtig. Doch von EZB, von Bundesbank, sogar von Axel Weber am WEF<br />
kommt die<br />
klare Forderung, DASS DIE POLITIKER ENDLICH HANDELN SOLLEN. </p>
</blockquote><p>WIE handeln? Steuern zuverlässig eintreiben? Zuverlässiges Steuer- und Zivilrecht etablieren? </p>
<p>Genau das wird NICHT gefordert, obwohl genau das nötig wäre. Gefordert wird stattdessen, Löhne, Renten, Steuern und Staatsschulden zu senken, was nicht nur unmöglich ist, sondern die deflationäre Spirale nur weiter verschärft. </p>
<blockquote><p>Die EZB weiss,<br />
dass<br />
alles, was sie tun kann, sich darin beschränkt, den Politikern Zeit zu<br />
geben. Die EZB<br />
regiert doch nicht, was hat die EZB denn für Reformen eingeführt? Das<br />
kann sie gar <br />
nicht. </p>
</blockquote><p>Sie hat den Kauf der Anleihen klar an den neoliberalen Umbau der Gesellschaft gebunden. <br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=336045">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=336045</a> </p>
<blockquote><p>Im Gegenteil, die nationalorientierten Politiker versuchen die EZB<br />
vor sich<br />
hinzutreiben, wie eine kaufwütige Ehefrau ihren berufstätigen Ehemann.</p>
</blockquote><p>Hier besteht das Problem eher darin, daß Länder in der Eurozone sind, die nicht hineingehören. Nicht nur können auf diese Weise keine Reformen von außen erzwungen werden. Die von Dir benannten nötigen Reformen (Steuersystem) werden überhaupt nicht angemahnt, geschweige denn die nötigen Reformen im gesamten Staatsapparat und Rechtssystem, die überhaupt erst die Voraussetzung für halbwegs funktionsfähige Geldwirtschaften schaffen würden. </p>
<p>Die Deflationierung schafft diese Bedingungen erst recht nicht automatisch, sondern unterläuft sie, weil sie Schattenwirtschaft auf der Basis informeller, korrupte Beziehungen zur absoluten Notwendigkeit macht und damit blühen läßt. </p>
<p>Vermutlich ist die einzige Lösung die Auflösung der Eurozone. Auch das wird in GR nicht zu einem effizienten Staatsapparat und Zivilrecht führen - das könnte nur von innen kommen (wie beispielsweise in Preußen 1805ff.), und wird es vermutlich nicht mehr. Aber es würde für die Griechen mit der Drachme immerhin wieder die Möglichkeit der Abwertung bringen und die Depression beendbar machen. </p>
<p>Daß D damit für den Forderungsausfall haftet, ist der eigenen Dummheit bei der Konstruktion der Eurozone, ihrem Mißmanagement und dem dummen Hereinnehmen der Griechen geschuldet.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338701</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338701</guid>
<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 22:15:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mal ein wenig Dissens kann auch nicht schaden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir fahren derzeit mit unserem debitistischen Fahrrad bergauf. Eine sehr <br />
starke Bremsung wird das weiterkommen enorm erschweren. Das wird jedem<br />
einleuchten.</p>
</blockquote><p>Ja, hatte ich ja auch bestätigt. Bloss sehe ich es weniger dramatisch. Es zwingt einfach, <strong>noch </strong>fitter zu werden. Ein Spitzensportler muss auch härter trainieren als ein Volksläufer, wenn er besser werden will als der Volksläufer. Der Yen hat zum Dollar von 2007 bis Ende 2008 auch um beinahe 40 Prozent aufgewertet, und danach bis 2011 noch einmal um 20 Prozent, ohne dass reihenweise Firmen von der Bildfläche verschwunden wären. </p>
<blockquote><p>Diesen Vorgang prognostiziere ich hier seit ca 2010. Und ich<br />
prognostiziere auch das Ende:<br />
Sobald die SNB ein riesiges Verlustloch aufweist, dann bleiben ihr 2<br />
Optionen:<br />
1.) Kapitalspritze der Eidgenossenschaft, die sich dieses Kapital zu<br />
Minuszinsen beschaffen kann.<br />
2.) SNB zahlt einen Preis von 500k pro 1-kg Goldbarren und wertet ihre<br />
Goldbestände entsprechend<br />
auf, dann ist der Verlust weg.</p>
</blockquote><p>Aufwertung auf den zehnfachen Weltmarktpreis? Wie soll das gehen?</p>
<p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338623</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338623</guid>
<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 16:30:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nein, zu schnelle Aufwertung ist wie eine Vollbremsung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><br />
Es ist wie bei der SNB, die den Betrieben in der Schweiz 3 Jahre bei</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>1.20</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>geschenkt<br />
hat, statt direkt von 1.50 auf 1.00 zu gehen. Sowas ist &quot;gemanagte<br />
Deflation&quot;, die <br />
bewirkt, dass zumindest die fitten und anpassungsfähigen überleben<br />
können. Ohne diese<br />
Hilfe wäre die Mehrzahl gleich weggefegt worden. Das &quot;Managen&quot; der<br />
Deflation kommt<br />
nicht gratis, sie stellt eine Investition dar, deren Dividende es ist,<br />
dass es in<br />
der Zukunft überhaupt noch Betriebe gibt.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Nur diesen Abschnitt würde ich nicht unbedingt unterschreiben.<br />
Es mag sein, dass eine abrupte Aufwertung zu einer drastischeren<br />
Bereinigung geführt hätte. Diese Bereinigungen im Gefolge einer starken<br />
Währung sind aber wiederum das Fundament der Produktivitätssteigerung, zu<br />
der eine Wirtschaft mit starker Währung gezwungen wird (wie Du es auch in<br />
den Abschnitten davor beschreibst), und das Resultat aus diesem Zwang sehen<br />
wir in der Schweizer Wirtschaft, die trotz doppeltem und dreifachem<br />
EU-Lohnniveau auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger ist als die EU, und<br />
ebenso konkurrenzfähig wie Deutschland, das jetzt über eine<br />
vergleichweise weiche Währung mit tiefen Löhnen verfügt. Grübel war<br />
auch ein Gegner dieser 300-Milliarden-'Investition' der SNB. So einen<br />
grotesk hohen Betrag hätte man besser verwenden können. Wo die Schweiz<br />
jetzt stünde mit einem Flassbeck, Lafo, Krugman und @politicaleconomy an<br />
den Stellschrauben, kann man sich ausmalen.</p>
<p>Grüsse, Zara</p>
</blockquote><p><br />
Wir fahren derzeit mit unserem debitistischen Fahrrad bergauf. Eine sehr <br />
starke Bremsung wird das weiterkommen enorm erschweren. Das wird jedem<br />
einleuchten.</p>
<p>Gute, starke Exportunternehmen mögen bis ca. 20% Marge haben. Das ist viel.<br />
Steigt der Wechselkurs - nicht aufgrund von Kaufkraftparitäten sondern rein<br />
wegen Flucht aus anderen Währungs- und Rechtsräumen - um mehr an, dann arbeiten<br />
sogar die besten Unternehmen defizitär. Praktisch die gesamte Wirtschaft löst<br />
sich dann auf ebenso das Kapital. Dann ist bald niemand mehr da, der die<br />
Produktivität noch steigern könnte.</p>
<p>Es ist wie beim Feuer: ist es einmal aus, dann wird es ohne Feuerzeug enorm<br />
schwierig, es wieder anzufachen, weshalb zu starke deflationäre Verhältnisse<br />
auch den Rentnern nichts bringen, denn die Kaufkraft steigt anfangs zwar, doch<br />
dann verschwinden die Produzenten und danach zerfällt die vorerst erstarkte<br />
Währung und löst sich hyperinflatioär auf.</p>
<p>Grübel's Haltung ist extrem kurzsichtig.</p>
<p>Die SNB sorgte dafür, dass die Unternehmen zwar ihre Marge verloren haben (von 1.5 auf 1.2),<br />
aber nicht defizitär arbeiten mussten. Die SNB gab den Unternehmen die Zeit, um zu innovieren. <br />
Jetzt erfolgt der zweite Schritt nach unten und die Unternehmen können weiter an der Produktivität<br />
und an neuen Innovationen feilen, denn diese können nur von funktionierenden Unternehmen kommen.</p>
<p>Der Druck muss stetig und sanft sein, dann sorgt er für Innovation - alles andere sorgt<br />
nur für Booms und Busts.</p>
<p>Es besteht für mich kein Zweifel, dass die SNB weiter intervenieren wird, nun aber ohne die<br />
Last der öffentlichen Ankündigung. Wichtig ist das verhindern von Schocks und wenn nötig, macht<br />
die SNB jährliche 5-10% Anpassungen und verliert dabei auf den zu teuerer gekauften Devisen<br />
enorme Summen.</p>
<p>Diesen Vorgang prognostiziere ich hier seit ca 2010. Und ich prognostiziere auch das Ende:<br />
Sobald die SNB ein riesiges Verlustloch aufweist, dann bleiben ihr 2 Optionen:<br />
1.) Kapitalspritze der Eidgenossenschaft, die sich dieses Kapital zu Minuszinsen beschaffen kann.<br />
2.) SNB zahlt einen Preis von 500k pro 1-kg Goldbarren und wertet ihre Goldbestände entsprechend<br />
auf, dann ist der Verlust weg.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 11:29:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>pigbonds</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wie wahr, pigbonds (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Es ist wie bei der SNB, die den Betrieben in der Schweiz 3 Jahre bei 1.20<br />
geschenkt<br />
hat, statt direkt von 1.50 auf 1.00 zu gehen. Sowas ist &quot;gemanagte<br />
Deflation&quot;, die <br />
bewirkt, dass zumindest die fitten und anpassungsfähigen überleben<br />
können. Ohne diese<br />
Hilfe wäre die Mehrzahl gleich weggefegt worden. Das &quot;Managen&quot; der<br />
Deflation kommt<br />
nicht gratis, sie stellt eine Investition dar, deren Dividende es ist,<br />
dass es in<br />
der Zukunft überhaupt noch Betriebe gibt.</p>
</blockquote><p>Nur diesen Abschnitt würde ich nicht unbedingt unterschreiben.<br />
Es mag sein, dass eine abrupte Aufwertung zu einer drastischeren Bereinigung geführt hätte. Diese Bereinigungen im Gefolge einer starken Währung sind aber wiederum das Fundament der Produktivitätssteigerung, zu der eine Wirtschaft mit starker Währung gezwungen wird (wie Du es auch in den Abschnitten davor beschreibst), und das Resultat aus diesem Zwang sehen wir in der Schweizer Wirtschaft, die trotz doppeltem und dreifachem EU-Lohnniveau auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger ist als die EU, und ebenso konkurrenzfähig wie Deutschland, das jetzt über eine vergleichweise weiche Währung mit tiefen Löhnen verfügt. Grübel war auch ein Gegner dieser 300-Milliarden-'Investition' der SNB. So einen grotesk hohen Betrag hätte man besser verwenden können. Wo die Schweiz jetzt stünde mit einem Flassbeck, Lafo, Krugman und @politicaleconomy an den Stellschrauben, kann man sich ausmalen.</p>
<p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 09:28:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kein neoliberaler Plott sondern Homogenisierung der Fiskalpolitik (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Ideologie des Finanzkapitals, dessen Strategie in Kooperation mit den<br />
Zentralbanken darin besteht, die Wirtschaft am Rande einer Deflation zu<br />
halten, um neoliberale Reformen durchsetzen zu können (siehe<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=332668">Princes of the<br />
Yen</a>). </p>
</blockquote><p>Es ist richtig, dass ohne deflationären Druck nicht viel geschieht, weder <br />
wirtschaftlich noch politisch.</p>
<p>In Deiner Wutschrift geht vergessen, dass das Problem im Süden nicht die <br />
Hängematte, sondern das nicht funktionierende Steuersystem ist. Jeder, egal<br />
ob arm oder reich, fühlt sich frei, die Steuern zu umgehen. Damit wird<br />
aber eine &quot;Steuerung&quot; durch Fiskalpolitik unmöglich, denn Konjunkturspritzen<br />
verpuffen unter eigenem Währungsregime inflationär, während sie im Eurosystem<br />
ein Transfer von den steuereintreibenden Staaten hin zu den Eliten im <br />
Süden darstellen.</p>
<p>Im Süden ist daher eine sanfte Revolution nötig, um die Eliten etwas härter<br />
anzupacken. Der deflationäre Druck fördert diese revolutionäre Stimmung, denn<br />
er führt den Leuten vor Augen, dass irgendjemand aus ihrem Kreis falsch spielt.</p>
<blockquote><p>Die EZB überschreitet damit ganz klar ihr Mandat und agiert als Staat in<br />
der EU, als &quot;de facto-Regierung&quot;. </p>
</blockquote><p>Nicht richtig. Doch von EZB, von Bundesbank, sogar von Axel Weber am WEF kommt die<br />
klare Forderung, DASS DIE POLITIKER ENDLICH HANDELN SOLLEN. Die EZB weiss, dass<br />
alles, was sie tun kann, sich darin beschränkt, den Politikern Zeit zu geben. Die EZB<br />
regiert doch nicht, was hat die EZB denn für Reformen eingeführt? Das kann sie gar <br />
nicht. Im Gegenteil, die nationalorientierten Politiker versuchen die EZB vor sich<br />
hinzutreiben, wie eine kaufwütige Ehefrau ihren berufstätigen Ehemann.</p>
<p>Es ist wie bei der SNB, die den Betrieben in der Schweiz 3 Jahre bei 1.20 geschenkt<br />
hat, statt direkt von 1.50 auf 1.00 zu gehen. Sowas ist &quot;gemanagte Deflation&quot;, die <br />
bewirkt, dass zumindest die fitten und anpassungsfähigen überleben können. Ohne diese<br />
Hilfe wäre die Mehrzahl gleich weggefegt worden. Das &quot;Managen&quot; der Deflation kommt<br />
nicht gratis, sie stellt eine Investition dar, deren Dividende es ist, dass es in<br />
der Zukunft überhaupt noch Betriebe gibt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338547</link>
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<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 08:48:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>pigbonds</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn Du einige Zeit nach dem Schreiben (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>von beispielsweise sowas:</p>
<blockquote><p>Hinzu kommt noch, daß keine ja europaweit wirksame Geldpolitik, obwohl<br />
sie natürlich die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone als Ganze nach außen<br />
hin verbessert, die INTERNEN Leistungsbilanzungleichgewichte der<br />
Währungsunion, in der ihre Krise wurzelt und die nicht nur auf<br />
faule Südländische Hängemattenabhänger, sondern wesentlich auf<br />
Deutschlands neomerkantilistische beggar-thy-neighbor-Strategie<br />
zurückgehen, in irgendeiner Weise beeinflussen kann und daher auch<br />
nicht zur Lösung dieser internen Krise beitragen kann - was ja<br />
offensichtlich auch so gewollt ist.</p>
</blockquote><p>Dir deine eigenen Zeilen nochmals zu Gemüte führst, müsstest Du doch eigentlich<br />
selber bemerken können, wem da der Überblick über diese Vorgänge zu allererst komplett verloren gegangen ist,<br />
oder... <img src="images/smilies/hae.gif" alt="[[hae]]" /></p>
<p>Gute Nacht!</p>
<p>MausS</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338539</link>
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<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 02:59:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>MausS</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Total Bull (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Posting zeigt mal wieder, wie Du Dich komplett von der herrschenden Ideologie über den Tisch ziehen läßt. </p>
<blockquote><p>Das Wort &quot;Rechtsbruch&quot; habe ich heute noch nicht vernommen. <br />
Deutlicher geht es doch nicht mehr. Die direkte Staatsfinanzierung durch<br />
die EZB, eben durch den Ankauf von Staatsanleihen, ist verboten.</p>
<p>Das wurde auch durch das deutsche BVerfG so bestätigt.</p>
</blockquote><p>Ein völlig unsinniges Verbot - ebenso wie Draghis Aktion gemessen an ihrem vorgeblichen Ziel komplett unsinnig ist. Warum? S.u. <br />
 </p>
<blockquote><p>Wenn die EZB Krisenstaatenanleihen auf dem Markt aufkaufen würde und<br />
damit auf von den Kapitalmärkten auf die unabhängige Finanzierung der<br />
Haushalte abzielt, dann ist das als Umgehung des Verbots monetärer<br />
Haushaltsfinanzierung  untersag. So 2013 das BVerfG.</p>
<p>Weder aus Politik, noch aus der Wirtschaft ein Hinweis auf die<br />
Unrechtesmäßigkeit der Anleihekäufe. Wieder ein Rechtsbruch mehr der<br />
deutschen Politik. Gesetze und Urteile werden einfach ignoriert. <br />
Da wird man wahnsinnig. </p>
</blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Jede Vernichtung einer Währung beginnt dramatisch mit dem direkten Ankauf<br />
von Anleihen.</p>
</blockquote><p>Kompletter Schwachsinn, ebenso wie der Stadermann'sche angebliche &quot;Zentralbankdefekt&quot;. Die FED kauft Treasury Bills schon immer direkt an, völlig ohne Probleme - oder hyperinflationiert der Dollar etwa? <br />
 <br />
Es ist bezeichnend, daß Du oder die Öffentlichkeit überhaupt nicht kapieren, was abläuft. Denn wem dienen denn die Anleihenkäufe? Nur den Banken und den Finanzmärkten, die ja auch sofort jubiliert haben. Die Realwirtschaft wird natürlich weiter genauso investitions- und preissteigerungsunwillig bleiben, weil ihre realen Güterangebote genausowenig nachgefragt werden wie vorher. </p>
<p>Der EIGENTLICHE Skandal an Draghis Geldpolitik ist vielmehr der, <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=336043">seine Rettungsaktionen AN BEDINGUNGEN ZU KNÜPFEN</a>: nämliche extrem restriktive Fiskalpolitik und die üblichen &quot;Reformen&quot;, die die unteren 90% weiter hinunterdrücken. Das ist ebenfalls im Sinne der herrschenden Ideologie des Finanzkapitals, dessen Strategie in Kooperation mit den Zentralbanken darin besteht, die Wirtschaft am Rande einer Deflation zu halten, um neoliberale Reformen durchsetzen zu können (siehe <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=332668">Princes of the Yen</a>). </p>
<p>Die EZB überschreitet damit ganz klar ihr Mandat und agiert als Staat in der EU, als &quot;de facto-Regierung&quot;. </p>
<p>Man kann es ruhig &quot;Banken-Diktatur&quot; über ideologisch gleichgeschaltete und folgsame Politiker nennen; und Leute wie Du, vermutlich ebenfalls fleißig am Mitzocken, sind genau dadurch, daß man sie zu Zockern gemacht hat, ebenfalls gleichgeschaltet gegen die Interessen der  90%, die als Mini-Finanzkapitalisten ihre eigentlichen Interessen vergessen. </p>
<p>Das ist raffinierte Ausbeutung PUR, da ja sogar die in der Weltwirtschaftskrise gewonnenen geldpolitischen Erkenntnisse dafür funktionalisiert werden. </p>
<p>Man kann sogar testen, ob man die Leute erfolgreich gleichgeschaltet hat: wenn sie über die EZB-Käufe von Staatsanleihen mit Jammern, Heulen, Zähneklappern und Klagen antworten, OHNE je auf den Gedanken an fiskalpolitisch generierte Nachfrage nach Angeboten der REALWIRTSCHAFT zu kommen - DANN sind sie erfolgreich ideologisch gleichgeschaltet.</p>
<p>Hinzu kommt noch, daß keine ja europaweit wirksame Geldpolitik, obwohl sie natürlich die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone als Ganze nach außen hin verbessert, die INTERNEN Leistungsbilanzungleichgewichte der Währungsunion, in der ihre Krise wurzelt und die <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=330841">nicht nur auf faule Südländische Hängemattenabhänger, sondern wesentlich auf Deutschlands neomerkantilistische beggar-thy-neighbor-Strategie zurückgehen</a>, in irgendeiner Weise beeinflussen kann und daher auch nicht zur Lösung dieser internen Krise beitragen kann - was ja offensichtlich auch so gewollt ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338535</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338535</guid>
<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 00:14:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>politicaleconomy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ja, der oberste Finanz-Mafiaboss ist Italiener und verfügt über eine Bank..mkT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es kam, wie es kommen musste. Lustig ist die Bemerkung, dass 20% der Risiken &quot;vergemeinschaftet&quot; werden. Das Mafiasxxxxx geht wohl davon aus, dass den Rest der deutsche Steuermichel trägt? Oder sind die anderen 80 Risikoprozent etwa durch Draghis Privatvermögen gedeckt? </p>
<p>MfG<br />
igelei</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338523</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338523</guid>
<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 21:57:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>igelei</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Von wegen Rechtsbruch! Demokratie in Vollendung! (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338514</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338514</guid>
<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 20:46:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Heute noch nicht gehört: Rechtsbruch</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort &quot;Rechtsbruch&quot; habe ich heute noch nicht vernommen. <br />
Deutlicher geht es doch nicht mehr. Die direkte Staatsfinanzierung durch die EZB, eben durch den Ankauf von Staatsanleihen, ist verboten.</p>
<p>Das wurde auch durch das deutsche BVerfG so bestätigt.</p>
<p>Wenn die EZB Krisenstaatenanleihen auf dem Markt aufkaufen würde und damit auf von den Kapitalmärkten auf die unabhängige Finanzierung der Haushalte abzielt, dann ist das als Umgehung des Verbots monetärer Haushaltsfinanzierung  untersag. So 2013 das BVerfG.</p>
<p>Weder aus Politik, noch aus der Wirtschaft ein Hinweis auf die Unrechtesmäßigkeit der Anleihekäufe. Wieder ein Rechtsbruch mehr der deutschen Politik. Gesetze und Urteile werden einfach ignoriert. <br />
Da wird man wahnsinnig. </p>
<p><br />
Jede Vernichtung einer Währung beginnt dramatisch mit dem direkten Ankauf von Anleihen.</p>
<p>Selbst Hitler hat ein ähnliches System verwendet, wie es endete wissen wir. <br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mefo-Wechsel">http://de.wikipedia.org/wiki/Mefo-Wechsel</a></p>
<p>Unternehmens- und Kommunalanleihen wurden in den 30ger Jahren schon mal wertlos, was sich dann bis in die 50ger Jahre hinzog, Stichwort hier Goldanleihe, Rentenmark,  usw. Heute noch als historische Anleihen, meist entwertet zu Centbeträgen ztu erwerben.</p>
<p>Meine Reaktion auf den Rechtsbruch wird eine beschleunigte Flucht aus dem Euro sein. Wirklich die einzigst vernünftige Alternative.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338513</link>
<guid>https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=338513</guid>
<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 20:37:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Durran</dc:creator>
</item>
</channel>
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